
Der FC Schaffhausen trennt sich nach der Kanterniederlage vom letzten Sonntag gegen den FC Basel U21 per sofort von seinem Trainer Fabio Digenti und auch von dessem Assistenztrainer Urs Wolfensberger. Nur was jetzt? Und ist tatsächlich Uli Forte ein ernsthafter Kandidat?
Das Trainer-Team Digenti und Wolfensberger übernahm beim FC Schaffhausen nach dem Abstieg in die Promotion League.
Sie hatten die herausfordernde Aufgabe ein beinahe komplett neues Team zu führen. Bislang konnte der FCS nur drei Spiele gewinnen. Dazu kommen drei Unentschieden und vier Niederlagen. Die Munotstädter sind dadurch derzeit auf dem enttäuschenden 12. Platz klassiert.
FCS-Sportchef Bernt Haas lässt sich zur Situation zitieren: "Nach intensiver Analyse der aktuellen sportlichen Lage und Entwicklung sind wir zum Schluss gekommen, dass die Mannschaft neue Impulse braucht, um unser erklärtes Saisonziel erfolgreich weiter zu verfolgen. Aktuell sind wir auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer und Assistenztrainer. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Fabio und Urs für ihr Engagement bedanken."
Kein "Job-Endspiel"
Anfang Woche war in den "Schaffhauser Nachrichten" noch von einem möglichen "Job-Endspiel" für Digenti am Samstag gegen Paradiso die Rede. Doch nun ist alles anders. Und der entlassene Trainer sagte gegenüber der Tageszeitung: "Ich bin schon so lange in Profifussball dabei als Spieler und als Trainer. Ich kenne die Mechanismen des Geschäfts."
Wenig Erfahrung, viele Neue
Klar scheint: Digenti ist auch über das ihm zur Verfügung stehende Kader gestolpert. Miguel Castroman, Danilo Del Toro und Noel Wetz sind die einzigen gestandenden Akteure. Dazu schlug von den Neuen einzig der siebenfache Torschütze Colin Odutayo ein.
Wahrscheinlich ist deshalb, dass im Winter nochmals erheblich nachgebessert wird.
Uli Forte ein Kandidat?
Das Team wird aktuell vom bisherigen Assistenzcoach Teodoro Palatella ad interim geleitet.
Als möglicher Nachfolger wird bereits im Umfeld Uli Forte gehandelt, der noch beim (allerdings taumelnden) Super-League-Schlusslicht Winterthur im Amt ist. FCS-Verwaltungsratspräsident Martin Frick soll einen engen Draht zu ihm haben.
Beide scheidenden Trainer sind in der Region Zürich bekannte Gesichter. Fabio Digenti, er war erst unlängst bei uns im Podcast zu Gast, wechselte im Sommer vom FC Winterthur in die Munotstadt.
Beim FCW fungierte der 42-Jährige als Headcoach des in der 1. Liga spielenden U21-Teams. Weitere Stationen des ehemaligen Profis waren im Amateurfussball der FC Linth 04 (1. Liga), FC Uster (2. Liga interregional/2. Liga) und SV Rümlang (3. Liga).
Sein Assistent Urs Wolfensberger hat sogar den Status einer eigentlichen Trainerlegende inne.
Auch er war schon bei uns im Podcast - und betreute bis im Sommer noch als Cheftrainer den FC Kosova in der 1. Liga. Der 63-Jährige verbrachte viele Jahre als Ausbildner im Nachwuchs-Spitzenfussball (u.a. Grasshoppers, Young Boys, Rapperswil-Jona) und ist SFV-Instruktor.
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