2024-02-28T09:51:25.667Z

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Eine der wenigen Niederlagen im Jahr 2023 kassierten die SF Egling-Straßlach um (v.li.) Jonas Krämer, Markus Gämmerler, Callum Hatsell und Tim Sedlaczek beim 1:6 im Jubiläumsspiel gegen die SpVgg Unterhaching. Der Klub möchte jetzt zurück in die Kreisklasse.
Eine der wenigen Niederlagen im Jahr 2023 kassierten die SF Egling-Straßlach um (v.li.) Jonas Krämer, Markus Gämmerler, Callum Hatsell und Tim Sedlaczek beim 1:6 im Jubiläumsspiel gegen die SpVgg Unterhaching. Der Klub möchte jetzt zurück in die Kreisklasse. – Foto: rst

Nach Kalenderjahr ohne Niederlage: SF Egling-Straßlach nehmen sich „Aufstieg als Ziel“

SF Egling-Straßlach sind 2023 in Pflichtspielen ohne Niederlage

Ein Jahr ohne Pflichtspiel-Niederlagen: Mit dieser stolzen Bilanz gehen die SF Egling-Straßlach als Tabellenführer der A-Klasse 12 in die Winterpause.

Egling – Seit der gebürtige Rosenheimer Peter Holzner Mitte Februar dieses Jahres die Nachfolge des Spielertrainers Mirnes Bajric antrat, läuft den Sportfreunden der Erfolg nach.

Die Abstiegsrunde im Frühjahr beendete die Truppe um Kapitän Markus Gämmerler nach zehn Spielen mit 34 von 36 möglichen Punkten. Die Erfolgsserie setzte sich im Sommer fort: In den zwölf Spielen der gerade abgeschlossenen Herbstrunde musste sich die Holzner-Truppe lediglich gegen die Verfolger TSV Weyarn (2:2) und TSV Grünwald II (1:1) mit zwei Unentschieden zufriedengeben, die restlichen zehn Partien wurden gewonnen und bedeuten Platz eins mit einem sagenhaften Torverhältnis von 52:12 Treffern.

Starkes Kollektiv als Erfolgsgarant der SF Egling-Straßlach

„Das Ziel war, als erstes die Defensive zu stärken, vorne geht immer was“, erklärt Holzner die Strategie hinter den Erfolgen. Ein Blick in die aktuelle Torjägerliste gibt ihm recht: Mit Max Heinrich (10 Tore), Callum Hatsell (9) und Max Dissinger (8) stehen gleich drei SF-Kicker unter den Top-6. „Die ganze Offensive trifft, darüber bin ich sehr froh“, so der Coach, der in einem „starken Kollektiv“ einen weiteren Erfolgsgaranten sieht. „Es ist ein Glück, dass wir 20 Freunde sind, die da Fußball spielen“, stimmt Spielführer Markus Gämmerler seinem Trainer zu. Außerdem sei man dieses Jahr von Verletzungspech verschont geblieben. „Es sind sehr oft dieselben Leute auf dem Platz, das war vorher seltener der Fall.“

Und dann sei wohl der Trainer zur rechten Zeit gekommen. „Peter Holzner ist eine Erleichterung für alle, er passt besser zu uns“, so Gämmerler. Der Versuch, mit dem vom TSV Sauerlach gekommenen Spielertrainer Bajric nach dem Absturz der Sportfreunde binnen eines Jahres von der Kreisliga in die A-Klasse den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen, war in der vorigen Saison gescheitert. Die Zusammenarbeit mit dem 41 Jahre alten Bajric wurde im Winter beendet. „Er findet die richtigen Worte, wenn wir mal nicht die Leistung abrufen, zu der wir in der Lage sein sollten“, hebt Gämmerler eine Qualität des neuen Coaches hervor.

Holzner zeichnet sich durch Motivationskunst aus

Holzner selbst bezeichnet Motivationskunst als eine seiner Stärken. Akribisches Arbeiten ist eine weitere. Er fahre „kreuz und quer durch die A-Klasse“, um sich Gegner anzuschauen. „Das ist sicher für die Liga untypisch“, so der Übungsleiter, der eine klare Vorstellung vom Auftreten seiner Mannschaft hat. „Die Grundeinstellung ist: Ich möchte Spiele dominieren. Verlieren ist keine Option“, betont der Übungsleiter und ergänzt schmunzelnd: „Das habe ich wohl ganz gut vermittelt.“

Deshalb gibt es auch keinen Zweifel, wohin der weitere Weg führen soll. „Das Wort war lange tabu, aber jetzt ist der Aufstieg natürlich das erklärte Ziel“, gibt der 38-Jährige einen Ausblick auf die Meisterrunde im kommenden Frühjahr. Dann bekommen es die Sportfreunde neben Weyarn und Grünwald mit den Teams der SG TSV Schäftlarn/SV Baiernrain, der DJK Waldram II und dem FC Geretsried zu tun. (Rudi Stallein)

Aufrufe: 024.11.2023, 09:02 Uhr
Rudi StalleinAutor