
Der abrupte Rücktritt von Dominik Betz hat den VfB Eichstätt kalt erwischt. Der Regionalligist steht nun praktisch aus dem Nichts ohne Cheftrainer da. Eine schwierige Situation. "Es kam für uns alle überraschend", bestätigt Eichstätts Sportvorstand Marco Schiebel, der nach dem Ende der Transferperiode eigentlich auf etwas ruhigere Zeiten gehofft hatte. Diese Hoffnung hat sich zerschlagen...
Die wichtigste Frage, die alle Fußballfreunde rund um Eichstätt nun am allermeisten interessiert: Wie geht`s weiter beim VfB? Kurzfristig und bis auf Weiteres werden die Trainingseinheiten zusammen vom bisherigen Co-Trainer Florian Grau und Torwarttrainer Norbert Scheuerer geleitet. Grau musste allerdings krankheitsbedingt in dieser Woche kürzertreten. Das Duo wird aller Voraussicht nach auch die Mannschaft beim Testspiel am Samstag gegen den SV Heimstetten betreuen. Ein Betz-Nachfolger ist noch nicht im Anflug. "Wie gesagt: Das kam für uns alle überraschend, auch für die Mannschaft. Jetzt werden wir uns erst einmal sortieren und beraten", gibt Schiebel Einblicke in die angelaufene Trainersuche. Eine Frist, bis wann ein neuer Übungsleiter da sein soll, wollen sich die Eichstätter bewusst nicht setzen. "Wir lassen uns dahingehend nicht unter Druck setzen, sondern wollen mit viel Sorgfalt nach der besten Lösung für uns fahnden", so Schiebel.

Im Idealfall stünde der neue Coach schon kommende Woche in den Startlöchern, wenn der VfB-Tross am Mittwoch ins fünftägige Trainingslager in die Türkei aufbricht. Unter südlicher Sonne wollen sich die Eichstätter den Feinschliff holen für die Frühjahrsrunde. Von Platz fünf zur Winterpause lässt sich Marco Schiebel nicht blenden: "Das große Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt. Wir werden schon noch ein paar Siege brauchen." Die Eichstätter starten am 21. Februar mit dem Nachhol-Heimspiel gegen den TSV Schwaben Augsburg in die Frühjahrsrunde.