2026-04-16T10:11:10.190Z

Allgemeines

Meiendorfer SV nimmt Hürde trotz kurioser Elfmeter-Situation

Bezirksliga Hamburg Ost: Der Meiendorfer SV erfüllt seine Pflichtaufgabe gegen den SC Schwarzenbek und behauptet die Tabellenführung. Trainer Marcell Voß sieht einen verdienten Sieg - muss aber lange zittern.

von red · Heute, 12:39 Uhr · 0 Leser
Gute Laune beim Meiendorfer SV.
Gute Laune beim Meiendorfer SV. – Foto: Oliver Utesch

Der Meiendorfer SV hat die Tabellenführung in der Bezirksliga Hamburg Ost zumindest bis Sonntagmittag übernommen, musste beim 2:0 gegen den SC Schwarzenbek jedoch mehr Geduld aufbringen als es das Ergebnis vermuten lässt. Gegen einen tief stehenden und kampfstarken Gegner brauchte es einen Elfmeter und eine späte Entscheidung.

Trainer Marcell Voß hatte die Partie genau so erwartet - und brachte es nach Abpfiff treffend auf den Punkt: „Gegen einen tief stehenden und aufopferungsvoll kämpfenden Gegner aus Schwarzenbek gewinnen wir am Ende verdient 2:0.“

Gerade im ersten Durchgang tat sich der Tabellenführer schwer, klare Räume zu finden. „Die erste Halbzeit hatten wir Probleme mit der vielbeinigen Verteidigung aus Schwarzenbek“, erklärte Voß. Dennoch erspielte sich Meiendorf erste Möglichkeiten - unter anderem nach einem Pfostenschuss sowie nach Unsicherheiten im Spielaufbau der Gäste. Die Führung fiel schließlich nach einer Standardsituation: Nach einem Foul an Rafael Teixeira Pereira im Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Artur Blum übernahm Verantwortung und verwandelte sicher zum 1:0 (38.).

Kuriose Szene und vergebener Elfmeter

Nach der Pause brachte die Einwechslung von Ismaila Ceesay neue Dynamik ins Offensivspiel. Der Angreifer sorgte direkt für eine spielentscheidende Szene: „Ein Tiefenlauf von Ismaila konnte nur mit Notbremse gestoppt werden“, schilderte Voß. Die Folge war eine doppelte Unterzahl für Schwarzenbek - eine Szene, die für Verwunderung sorgte: „Die rote Karte war die Schlussfolgerung. Allerdings bekam der Torhüter, keiner weiß warum, ebenso rot.“

Den fälligen Strafstoß konnte Meiendorf jedoch nicht nutzen. Der eingewechselte Keeper parierte den Versuch von Sebastian Wien, wodurch die Partie offen blieb.

Entscheidung erst in der Schlussphase

Trotz klarer Überzahl verpasste es der Spitzenreiter zunächst, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. „Anstatt den Deckel frühzeitig drauf zu machen, kam Schwarzenbek in doppelter Unterzahl und dem Mut der Verzweiflung nochmals auf“, schildert Voß. Zwingende Chancen konnten sich die Auswärtsfahrer allerdings nicht erspielen.

Die endgültige Entscheidung fiel erst kurz vor Schluss: Nach einem schnellen Gegenangriff über die linke Seite legte Wien quer auf Ceesay, der aus kurzer Distanz zum 2:0 einschob (90.). „Sebastian Wien legte mustergültig für Ismaila auf, der den Ball aus fünf Metern über die Linie drückt und den Endstand besiegelt“, beschrieb Voß die Szene.

Tabellenführung unter Druck

Mit dem Sieg bleibt der Meiendorfer SV mit 54 Punkten an der Tabellenspitze, doch die Konkurrenz sitzt dicht im Nacken. Der SC Wentorf kann bereits am Sonntag im Topspiel beim TuS Berne wieder vorbeiziehen.

>>> So läuft das Topspiel zwischen TuS Berne und SC Wentorf

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