2024-03-01T12:31:23.136Z

Ligavorschau
"David" FC Kaltenbrunn (in Blau-Weiss) geht gegen "Goliath" SC Eschenbach (rotes Trikot) als krasser Außenseiter ins Match und hat nichts zu verlieren. Der Druck des Gewinnenmüssens liegt beim Primus.
"David" FC Kaltenbrunn (in Blau-Weiss) geht gegen "Goliath" SC Eschenbach (rotes Trikot) als krasser Außenseiter ins Match und hat nichts zu verlieren. Der Druck des Gewinnenmüssens liegt beim Primus. – Foto: Dagmar Nachtigall

"Match der Extreme" in Kaltenbrunn: Primus Eschenbach kommt

Vor dem Träger der "Roten Laterne" baut sich mit der Scheidler-Crew eine schier unüberwindbare Mauer auf.

Die vier in der Kreisklasse West das Klassement anführenden Teams stehen am 17. Spieltag vor Aufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Klar favorisiert sind Ligaprimus SC Eschenbach (1./41 - im Match der Extreme bei Schlußlicht FC Kaltenbrunn) und der Dritte SVSW Kemnath (3./29 - auf eigenem Terrain gegen "Schleudersitzinhaber" SV Grafenwöhr II). Von der Papieform her schwerer gestalten sich die Aufgaben für den aktuellen "Vize" SG DJK Seugast/Schlicht II (2./30 - bei Kreisligaabsteiger VfB Mantel) und für die Überraschungsmannschaft aus Immenreuth (4./27 - zuhause gegen den TSV Pressath). Natürlich will sich keiner des vierköpfigen Spitzenquartetts die Blöße geben, ein jeder will seine aktuelle Position verteidigen. Doch wie heisst es so schön: "Ein jedes Spiel muss erst gespielt werden", will heissen, dass Überraschungen immer wieder drin sind.

Kaltenbrunn und Grafenwöhr stehen also vor "dicken Brocken", ob die direkte Konkurrenz im Tabellenkeller aus Freihung (13./14 - gegen Ebnath) und Schwarzenbach (11./17 - gegen Riglasreuth) dies nutzen und sich mit selbst ergattertem Zählbarem Vorteile verschaffen kann, muss sich zeigen. Am Sonntag gegen 16 Uhr sind wir schlauer.

Auf einen Blick die Paarungen des 17. Spieltags in der Kreisklasse Weiden Gruppe West:

Zwei Runden vor der Winterpause steht der SVI als bester Aufsteiger auf Rang 4, allen Respekt vor der Truppe des Trainerduos Kastner/Sebald. In der Partie gegen den Tabellenachten möchte man nun das erste Etappenziel erreichen, wie der Chefanweiser erklärt:

„Beim Auswärtssieg in Riglasreuth zeigten wir uns wieder effektiv in unserer Spielweise. Selbiges brauchen wir auch gegen Pressath. Der Gegner ist immer gut eingestellt, wirkt mannschaftlich geschlossen und ist deshalb unbequem zu bespielen. Im Hinspiel mussten wir in der Schlussphase die noch die Punkte abgeben, das soll am Sonntag aber nicht passieren. Unser Ziel ist es, das Spiel zu gewinnen und die 30 Punkte-Marke vor der Winterpause zu durchbrechen. Personell sieht es gut bei uns aus. Wir hoffen das Spiel aufgrund der Witterung auch durchziehen zu können“, so SVI-Spielertrainer Markus Sebald.

Mit sechs Punkten zuletzt hat sich der TSV Luft nach unten verschaffen können. In der Fremde haben die Gäste bislang allerdings wenig "Angst und Schrecken" verbreitet, dennoch hofft der Trainer, nicht mit leeren Händen das Spielfeld verlassen zu müssen:

"Nach zuletzt zwei Heimsiegen in Folge möchten wir natürlich auch in der Ferne was mitnehmen, auch wenn unsere Auswärtsbilanz nicht wirklich dafür spricht. Dazu kommt noch unsere personelle Situation, welche alles andere als gut ist. So fallen die beiden Schmid-Brüder definitiv aus. Trotz der Ausfälle ist die Stimmung im Team richtig gut. Allerdings treffen wir mit dem SV Immenreuth auf einen sehr starken Gegner, der zurecht auf Platz 4 steht. Mit einem Unentschieden, das wäre das erste in der laufenden Saison, wäre ich zufrieden, mit mehr selbstverständlich auch", sagt Markus Berft, Coach der Gäste aus Pressath.

Nach drei Niederlagen in Folge hatte der SC das Derby gegen Grafenwöhr gewonnen, die Hoffnung auf eine Wendung zum Positiven zerplatzte dann aber in Ebnath wie eine Seifenblase. So steht die Salfer-Elf vor dem Heimspiel schon unter dem Druck des Gewinnenmüssens, denn der Rele-Platz ist weiterhin nur zwei Punkte, der erste Direktabstiegsplatz nur drei Zähler entfernt. Drei Einbußen nacheinander haben den SVR in der Tabelle abrutschen lassen, vor der Winterpause wollen die Wegmann-Jungs noch den Turnaround schaffen und möglichst viel Zählbares noch sammeln. So reist man zum Rangelften, um nicht mit leeren Händen das Spielfeld zu verlassen.

"1:6 in Ebnath, da haben wir viel von dem vermissen lassen, was zum Fußball gehört. Aufstehen und weitermachen heisst nun die Devise am Sonntag gegen Riglasreuth. Es wird kein leichtes Unterfangen werden, um die 3 Punkte zu Hause zu lassen. Motivation und Einstellung müssen stimmen, zudem müssen die Vorgaben müssen umgesetzt. Schaffen wir das, dann könnte was drin sein", so SCS-Coach Uwe Salfer.

Aufrufe: 010.11.2023, 13:30 Uhr
Werner SchaupertAutor