Im Stade de Luxembourg kam es am Sonntag, den 8. September 2024, zu einem spannenden Duell zwischen der heimischen Auswahl Luxemburgs und Belarus in der UEFA Nations League.
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Vor 6.820 Zuschauern begann die Partie mit einer leichten Überlegenheit der Gäste, die jedoch zunächst keine klaren Chancen herausspielen konnten. In der 8.Minute hatte Bohnert die erste große Gelegenheit für die Gastgeber, doch sein Kopfball nach einer Flanke wurde glänzend vom Gästekeeper pariert. Luxemburg zeigte sich in der Offensive und kam in der 16.' erneut gefährlich vor das Tor, als Kapitän Jans eine Flanke von links schlug, die haarscharf am langen Pfosten vorbeistrich.
Die erste Halbzeit blieb intensiv, mit aber nur wenigen weiteren Möglichkeiten. Abschlüsse von Barreiro und dem aufgerückten Dzogovic verfehlten das Ziel ebenfalls. In der 43. Minute hatte Zabelin eine gute Chance für Belarus, doch sein Kopfball wurde von Moris am langen Pfosten abgewehrt. Es ging folglich mit einem 0:0 in die Pause.
Insgesamt war eine Leistungssteigerung der Luxemburger gegenüber der Auftaktpartie zu erkennen, die FLF-Auswahl scheiterte jedoch an ihrer mangelnden offensiven Durchschlagskraft. In der 75.' fiel das entscheidende Tor zugunsten der Gäste: Gromyko erzielte mit einem schönen Schlenzer aus zentraler Position das 0:1 für Weißrussland, der Ball schlug unhaltbar im linken Winkel ein.
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Luxemburg versuchte in der Schlussphase, den Rückstand auszugleichen, doch die Gäste standen defensiv sehr stabil während Moris in der 77. Minute einen weiteren Angriff von Belarus parierte. Nach 90 Minuten und 5 Minuten Nachspielzeit musste sich Luxemburg schließlich mit 0:1 geschlagen geben.
Ein viel diskutiertes Thema war natürlich auch die erneute Suspendierung von Topstürmer Gerson Rodrigues. Ob er dem Team sportlich gegen Belarus weitergeholfen hätte, bleibt aufgrund seiner schwachen Leistung in Nordirland fraglich. Dass Trainer Luc Holtz durch den Langzeitverletzten Yvandro Borges eine weitere Alternative in der Offensive fehlt, hilft ebenfalls nicht.
Dennoch dürfte auch vom Trainer mehr Kreativität oder Mut in seinen Aufstellungen auf offensivem Plan erwartet werden. Denn in den verbleibenden vier Spielen wird es für die FLF-Auswahl als einzigem noch punktlosen Team der Gruppe C3 bereits jetzt gegen den Abstieg gehen! Zwar war die Leistung besser als am Donnerstag in Belfast, dennoch reichte es nicht, den im Vorfeld angekündigten Punkt zu holen.