2026-04-02T18:01:11.048Z

Allgemeines

Cottbus mit Mühe gegen Schlusslicht, Gindorf sichert Aachener Dreier

3. Liga: Trotz zwischenzeitlichen Rückstand fuhr Energie Cottbus drei Zähler gegen den 1. FC Schweinfurt ein. Alemannia Aachen gewann ein turbulentes Spiel gegen die TSG Hoffenheim II, der SSV Ulm behauptete sich im Abstiegskracher mit dem FC Erzgebirge Aue.

von Markus Becker · 24.01.2026, 18:14 Uhr · 0 Leser
Cottbus mühte sich zu drei Punkten.
Cottbus mühte sich zu drei Punkten. – Foto: Imago Images

Den Schwung aus der Vorwoche konnte der 1. FC Schweinfurt zwar mitnehmen, für einen Dreier gegen Energie Cottbus sollte es trotz anfänglicher Führung jedoch nicht reichen. Am Ende gingen die Schnüdel gar gänzlich leer aus. Doch im Tabellenkeller herrschte an anderer Stelle auch Jubel: So setzte sich der SSV Ulm mit 3:0 gegen den FC Erzgebirge Aue durch, Alemannia Aachen verlässt die rote Zone mit einem wilden 3:2-Sieg gegen die TSG Hoffenheim II - erneut war auf Lars Gindorf Verlass. Auch der FC Ingolstadt feierte Big Points durch den Erfolg gegen den VfB Stuttgart II. Weiter oben sicherte sich Rot-Weiss Essen drei Punkte gegen den TSV Havelse nach einer blitzsauberen Vorstellung.

>>> Hier geht es zur Tabelle der 3. Liga

>>> Zum WhatsApp-Kanal für die 3. Liga

____

Saarbrücken droht in die Abstiegszone zu rutschen

Die Rheinländer begannen forsch und hinterließen damit auch einen bleibenden Eindruck. So durchbrachend die Hausherren schon früh die gegnerische Abwehrkette, Meiko Sponsel vollendete zum 1:0 (5.). In der Folge war die Viktoria weiter am Drücker, Philipp Menzel verhinderte beim Kopfball von Lucas Wolf Schlimmeres (14.). Saarbrücken leistete bis dahin zu wenig Gegenwehr und wurde für die passive Vorstellung weiter bestraft. Infolge eines Freistoßes setzte Verthomy Boboy nach und durfte ebenso wie Sponsel zuvor seinen ersten Treffer im Dress der Domstädter feiern (22.).

Bis zum zweiten Durchgang konnten die Viktoria das Spiel weiter kontrollieren, erst nach dem Seitenwechsel wurde der FCS stärker. Den prompten Anschlusstreffer ließen die Saarländer jedoch durch den eingewechselten Patrick Schmidt liegen, nachdem dieser eine Direktabnahme aus kurzer Distanz über den Querbalken setzte (54.). Wenig später Abwehrmann Simon Handle auf der Linie gegen den Abschluss von Tim Civeja (63.). Die Gäste hätten sich inzwischen immerhin einen Treffer verdient, doch es sollte nicht sein. Auch Rodney Elongo-Yombo traf in der Schlussphase nur das Aluminium (85.), wodurch die überzeugende Anfangsphase der Kölner letztlich für drei Punkte reichen sollte.

Viktoria Köln – 1. FC Saarbrücken 2:0
Viktoria Köln: Arne Schulz, Simon Handle (73. Frank Ronstadt), Lars Dietz, Meiko Sponsel, Verthomy Boboy (91. Robin Velasco), Florian Engelhardt, Lucas Wolf (83. Tobias Eisenhuth), Benjamin Zank, Tim Kloss (83. Joel Agyekum), Leonhard Münst, David Otto
1. FC Saarbrücken: Phillip Menzel, Calogero Rizzuto, Lasse Wilhelm, Niko Bretschneider, Robin Bormuth, Manuel Zeitz (32. Elijah Krahn), Kasim Rabihic (32. Sebastian Vasiliadis), Patrick Sontheimer, Tim Civeja (75. Rodney Elongo-Yombo), Florian Pick, Kai Brünker (41. Patrick Schmidt)
Schiedsrichter: Fabienne Michel - Zuschauer: 4742
Tore: 1:0 Meiko Sponsel (5.), 2:0 Verthomy Boboy (22.)

____

Lebensversicherung Gindorf trifft doppelt beim Aachener Sieg in Sinsheim

Die Anfangsphase der Partie gestaltete sich als sehr ausgeglichen, auf beiden Seiten ergaben sich Chancen, die durchaus zu Toren hätten führen können. Dann klingelte es erstmals - und das nicht unverdient. Lars Gindorf brachte den Ball zu Mika Schroers (36.), der die Kugel mit einer Einzelaktion im Netz unterbrachte. Die U23 der TSG Hoffenheim setzte nochmal nach und wollte den Ausgleich vor der Halbzeit erzwingen, blieb dabei aber erfolglos. Die 1:0-Führung der Alemannia ging zur Halbzeit in Ordnung.

Die TSG schien frischer aus der Kabine zu kommen und drückte auf den Ausgleich. Doch der Treffer fiel auf der anderen Seite. Gindorf (58.) baute die Führung der Alemannia aus. Pierre Nadjombe setzte sich auf der rechten Außenbahn durch und legte im Sechzehner quer auf Gindorf, der nicht mehr viel machen musste, um den 2:0-Treffer zu markieren.

Kurze Zeit später folgte ein Handelfmeter für die Hoffenheimer, den Luka Doric (64.) problemlos verwandelte, wodurch er die Partie wieder spannend machte. Es ging kurz darauf aber wieder in die andere Richtung. Die TSG versuchte den Ball nach einem Eckball zu klären, Gindorf (72.) warf sich dazwischen und setzte den Ball aus knapp zehn Metern ins linke Toreck – Doppelpack für die Leihgabe von Hannover 96.

Fünf Minuten vor Schluss brachte die Elf von Stefan Kleineheismann noch einmal Spannung in die Partie. Nach einem Freistoß staubte Deniz Zeitler (84.) vor der Torlinie ab und verkürzte auf 2:3. In den sieben nachgespielten Minuten warf die Alemannia alles rein, um den Sieg über die Zeit zu bringen und das mit Erfolg. Dieser Sieg dürfte bei den Aachener Anhängern runtergehen wie Öl, denn, auch der Aue-Niederlage geschuldet, stehen der TSV jetzt wieder über dem Strich. Die TSG kommt nach einigen personellen Verlusten zum Jahreswechsel noch nicht besonders gut zurecht.

TSG 1899 Hoffenheim II – Alemannia Aachen 2:3
TSG 1899 Hoffenheim II: Lúkas Petersson, Valentin Lässig, Yannis Hör, Luca Erlein (78. Lars Strobl), Yannik Lührs, Luka Djuric, Diren Dagdeviren (61. Florian Micheler), Arian Llugiqi (61. Zain Biazid), Paul Hennrich (86. Melvin Onos), Ben Opoku (61. Nader El-Jindaoui), Deniz Zeitler
Alemannia Aachen: Fotios Pseftis, Joel Da Silva Kiala (74. Felix Meyer), Pierre Nadjombe, Marius Wegmann, Petros Bagalianis, Lukas Scepanik, Gianluca Gaudino (74. Bentley-Baxter Bahn), Faton Ademi, Lars Gindorf (89. Marc Richter), Mehdi Loune (81. Emmanuel-Chinedu Elekwa), Mika Schroers (82. Kwasi Wriedt) - Co-Trainer: Ilyas Trenz
Schiedsrichter: Justin Joel Hasmann (Neunkirchen)
Tore: 0:1 Mika Schroers (36.), 0:2 Lars Gindorf (58.), 1:2 Luka Djuric (64. Foulelfmeter), 1:3 Lars Gindorf (72.), 2:3 Deniz Zeitler (84.)

____

Ingolstadt müht Stuttgart nieder

Der FC Ingolstadt hatte sich viel vorgenommen und startete spielbestimmend in die Partie. Entsprechend spielte sich der Gastgeber zweimal vors Tor der Zweitvertretung des VfB Stuttgart, konnte sich aber vorerst nicht mit der Führung belohnen. Dann aber doch: Nach einem Eckball auf den langen Pfosten stieg Simon Lorenz (31.) höher als alle anderen und nickte den Ball ein. Anders als noch gegen den MSV Duisburg konnte der VfB die schnelle Antwort liefern. Noah Darvich (32.) legte sich den Ball aus gut 20 Metern auf den linken Fuß. Sein Flachschuss schlug wunderschön im langen Eck ein. Mit einem ausgeglichenen und verdienten 1:1-Remis ging es nach ziemlich genau 45 Minuten in die Kabine.

Hier erzielt Dennis Kaygin den Treffer zum 2:1.
Hier erzielt Dennis Kaygin den Treffer zum 2:1. – Foto: Imago Images
Lange mussten die FCI-Anhänger aber nicht auf die erneute Führung warten. Dennis Kaygan (48.) setzte aus der Drehung zum Abschluss an und verwandelte zum 2:1 – sein sechster Saisontreffer. Mitten in der zweiten Halbzeit setzten sich die Schwaben in der Ingolstädter Hälfte fest und drängten auf den Ausgleichstreffer, viele zwingende Chancen bot das Spiel aber nicht mehr. Bis auf eine Halbchance durch Mohamed Sankoh, die beinahe den Ausgleich erbrachte, sollte sich dann auch nicht mehr viel ändern.

Der FC Ingolstadt fuhr schlussendlich einen enorm wichtigen Dreier ein, denn so kann der Abstand auf die Abstiegsplätze vergrößert werden und in Oberbayern darf durchgeatmet werden. Die Stuttgarter belegen mit einem Zähler mehr auf dem Konto Tabellenplatz zwölf und befinden sich in ähnlicher Situation wie der FCI.

FC Ingolstadt 04 – VfB Stuttgart II 2:1
FC Ingolstadt 04: Kai Eisele, Marcel Costly, Simon Lorenz, Mattis Hoppe (92. Yannick Deichmann), Linus Rosenlöcher (67. Gustav Christensen), Jonas Scholz, Georgios Antzoulas, Max Besuschkow (77. Emre Gül), Dennis Kaygin (77. Emilio Kehrer), Frederik Carlsen, Julian Kügel (67. Ognjen Drakulic) - Co-Trainer: Fabian Reichler - Co-Trainer: Nico Hurst - Co-Trainer: Patrick Schönfeld
VfB Stuttgart II: Stefan Drljaca, Dominik Nothnagel, Maximilian Herwerth (82. Efe Korkut), Michael Glück, Leny Meyer, Samuele Di Benedetto (65. Yanik Spalt), Nicolas Sessa (82. Mohamed Sankoh), Mirza Catovic, Noah Darvich (66. Abdenego Nankishi), Justin Diehl (46. Lauri Penna), Mansour Ouro-Tagba - Co-Trainer: Oliver Barth - Co-Trainer: Mischa Leibfarth - Co-Trainer: Jonas Koch
Schiedsrichter: Timon Oliver Schulz (Lehrte) - Zuschauer: 3008
Tore: 1:0 Simon Lorenz (31.), 1:1 Noah Darvich (32.), 2:1 Dennis Kaygin (48.)

____

Ulm dreht nach dem Seitenwechsel auf

Die Veilchen hatten zunächst klare Feldvorteile, kamen auch schon früh in die gegnerische Gefahrenzone. Nach einem langen Ball erwischte Ulms Schlussmann Max Schmitt die Kugel nicht ordentlich, wodurch Marcel Seegert in höchster Not klären musste (12.).

Auf der anderen Seite kamen die Spatzen allmählich besser ins Spiel. Mirnes Pepic setzte Niklas Kölle in Szene, der freistehend vor Louis Lord jedoch das Gehäuse verfehlte (34.). Es ging nun hin und her. Zunächst rettete auf Seiten der Hausherren Ryan Malone im Zuge des Abschlusses von Dennis Chessa (35.). Wenig später war auf der anderen Seite Mika Clausen alleine auf weiter Flur durch, doch ebenso wie Kölle zuvor am Kasten vorbeizielte (36.).

Ulm rückt näher an das rettende Ufer.
Ulm rückt näher an das rettende Ufer. – Foto: Imago Images

Nach dem Seitenwechsel kamen die Spatzen auch mit etwas Dusel ideal in die Partie. Lord konnte eine Flanke nicht kontrollieren, Marcel Seegert bedankte sich und traf zur Führung (48.). Aue fehlte nun die Spielkontrolle und der SSV schaltete noch einen Gang höher. Abe-Bekir Ömer El-Zein legte ab auf Pepic, der für den schnellen Doppelschlag sorgte (53.). Und es kam noch dicker für die Hausherren. Malone ging ohne Rücksicht auf Verluste in den Zweikampf mit Pepic und wurde folgerichtig des Feldes verwiesen (64.). Mit dem doppelten Rückstand und in Unterzahl konnte sich der FC Erzgebirge nicht mehr gegen die drohende Pleite aufbäumen. Elias Löder setzte kurz vor Schluss noch den 3:0-Schlusspunkt für Ulm.

FC Erzgebirge Aue – SSV Ulm 1846 Fußball 0:3
FC Erzgebirge Aue: Louis Lord, Pascal Fallmann (67. Anthony Barylla), Ryan Malone, Eric Uhlmann, Tristan Zobel, Jamilu Collins, Mika Clausen, Jonah Fabisch, Julian Günther-Schmidt (12. Boris Tashchy) (80. Erik Weinhauer), Marcel Bär (80. Ricky Bornschein), Jannic Ehlers (67. Marvin Stefaniak)
SSV Ulm 1846 Fußball: Max Schmitt, Lukas Mazagg, Marcel Seegert (76. Niko Vukancic), Max Julian Brandt, Jonathan Meier, Dennis Dressel, Niklas Kölle, Mirnes Pepic (87. Ben Westermeier), Abu-Bekir Ömer El-Zein (76. Elias Löder), Dennis Chessa (90. Ensar Aksakal), Lucas Röser (76. André Becker)
Schiedsrichter: Florian Lechner (Berlin)
Tore: 0:1 Marcel Seegert (48.), 0:2 Mirnes Pepic (53.), 0:3 Elias Löder (90.)
Rot: Ryan Malone (64./FC Erzgebirge Aue/grobes Foulspiel)

____

Cottbus zittert sich zu drei Punkten gegen das Schlusslicht

Nach knapp zehn gespielten Minuten bekam Energie Cottbus die Chance, gleich zweimal gefährlich vors Tor der Gäste. Erst probierte es Moritz Hannemann (9.) aus spitzem Winkel, ehe ein satter Distanzschuss von Tolcay Cigerci (12.) den Schweinfurter Schlussmann vor kleinere Probleme stellte. Mehr oder weniger aus dem Nichts fiel dann die 1:0-Führung für den 1. FC Schweinfurt durch Erik Shuranov (19.). Kristian Böhnlein verarbeitet einen langen Ball im Sechzehner exzellent, ließ die Cottbuser Verteidigung mit einer einfachen Finte alt aussehen und legt quer auf den einlaufenden Shuranov.

Cottbus zieht für den Moment wieder an Verl vorbei.
Cottbus zieht für den Moment wieder an Verl vorbei. – Foto: Imago Images

Lange sollte diese Führung allerdings nicht halten. Keine fünf Minuten später kam Hannemann (23.), nach Vorarbeit von Erik Engelhardt zum Abschluss und setzt das Spielgerät flach ins lange Eck – der schnelle Ausgleich des Favoriten. Vor dem Pausentee drehte der Gastgeber die Partie. Seit einigen Minuten erhöhte Energie den Druck auf die Schweinfurter, was in einem sehenswerten Kopfball-Treffer von Axel Borgmann (44.) gipfelte. Mit einer 2:1-Führung ging der Tabellenführer in die Kabine.

Knapp zehn Minuten dauerte es, bis es die erste Torchance gab. Und die hatten die Gäste: Kristian Böhnleins Kopfball stellte Marius Funk aber nicht vor größere Probleme, der den Ball zur Seite abwehren konnte. Und der 1. FC merkte, dass es in Brandenburg etwas zu holen gibt. In der 64. Spielminute musste Luca Trslic sogar den Ausgleich markieren, sein missglückter Abschluss landete in den Armen von Funk. Und das Tabellenschlusslicht drückte immer weiter. Der eingewechselte Leon Guwara kam über die Seite, brachte das Spielgerät auf Engelhardt, der aber nicht den Deckel drauf machen konte. Die langen sieben Minuten Nachspielzeit durften den Heimfans gar nicht geschmeckt haben, denn die Schweinfurter arbeiteten immer weiter.

Am Ende des Tages steht aber ein waschechter Arbeitssieg für Energie Cottbus, wobei Pele Wollitz alles andere als zufrieden mit dieser zweiten Halbzeit sein dürfte. Dennoch: Die Cottbuser stehen nach diesem Spiel vorerst an der Spitze und die Schweinfurter müssen Wunder vollbringen, um den Klassenerhalt noch zu packen.

FC Energie Cottbus – 1. FC Schweinfurt 05 2:1
FC Energie Cottbus: Marius Funk, Axel Borgmann, Tim Campulka, Henry Rorig (67. Simon Straudi), Nyamekye Awortwie-Grant, Dominik Pelivan, Tolcay Cigerci (85. King Manu), Lukas Michelbrink (80. Leon Guwara), Moritz Hannemann (80. Justin Butler), Timmy Thiele (67. Jannis Boziaris), Erik Engelhardt
1. FC Schweinfurt 05: Maximilian Weisbäcker, Luca Trslic (80. Lucas Zeller), Pius Krätschmer, Ekin Çelebi, Kristian Böhnlein (64. Tim Latteier), Leonard Langhans, Devin Angleberger (83. Kevin Fery), Johannes Geis, Joshua Endres, Erik Shuranov (83. Michael Dellinger), Dustin Forkel (83. Nico Grimbs)
Schiedsrichter: Christian Ballweg - Zuschauer: 8673
Tore: 0:1 Erik Shuranov (19.), 1:1 Moritz Hannemann (23.), 2:1 Axel Borgmann (44.)

____

Dosenöffner Janssen: RWE überrollt Havelse

Der TSV Havelse wusste um die Chance, einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen – entsprechend mutig starteten die Gäste in die Partie. Früh in der Partie hat Julius Düker (8.) die Chance auf die Führung, ein rot-weißes Bein konnte diese aber verhindern. RWE wurde dann aber doch schnell seiner Favoritenrolle gerecht. Marek Janssen, der sich im Vorlauf der Partie noch über seine mangelnde Spielzeit öffentlich beschwert hatte, gab seinem Trainer Uwe Koschinat gleich zwei Gründe, ihm zukünftig mehr Chancen zu geben.

Janssen traf erst nach einem Eckball per Kopf (35.) und lief nur wenige Momente später wieder frei aufs Tor zu, ließ den TSV-Schlussmann stehen und brachte den Ball im leeren Kasten unter (37.) – die 2:0-Führung binnen weniger Minuten. Noch in der Nachspielzeit gab es einen Freistoß für die Gäste aus Havelse direkt an der Sechzehner-Kante. Freistoß-Spezialist Arlind Rexhepi (45.+1) knallte die Kugel in den linken Winkel. RWE-Keeper Jakob Golz blieb ohne Chance, setzte im Vorhinein allerdings eine kuriose Mauer, die es Rexhepi erleichterte.

Und da war er schon wieder und schnürte seinen Hattrick. Janssen (52.) schob die Kugel nach einer punktgenauen Flanke von Jannik Hofmann ins Netz und konnte vor der Kurve seinen Dreierpack bejubeln. Gerade noch markierte der Außenverteidiger der Essener Hofmann den Assists und wird kurze Zeit später zum Pechvogel. Ein grobes Foulspiel brachte ihm die glatte Rote Karte ein, eine Entscheidung die wohl in die Kategorie "kann, muss aber nicht“, fällt.

Der Platzverweis schien kein Problem für RWE zu sein, denn nicht viel später folgte der nächste Treffer. Kaito Mizuta tanzte seinen Gegenspieler aus, legte auf Thorben Müsel (68.) ab, der im linken Eck flach einschob. Ein Lattenschuss durch den einzigen Havelse-Torschützen am diesem Nachmittag, Arlind Rexhepi, hätte wohl auch nichts mehr am Ergebnis geändert.

Letztlich spielten die Essener eine sehr erwachsene Partie und konnten sich für das Remis aus dem Hinspiel revanchieren. Ein furioser Marek Janssen zeigte, warum er in die Startelf gehört. Einzig die Rote Karte gegen Jannik Hofmann ist ein kleiner Schönheitsfehler in der eigentlich makellosen Leistung des RWE.

Rot-Weiss Essen – TSV Havelse 4:1
Rot-Weiss Essen: Jakob Golz, José-Enrique Rios Alonso, Lucas Brumme (46. Franci Bouebari), Tobias Kraulich, Michael Schultz, Torben Müsel (87. Ahmet Arslan), Klaus Gjasula, Kaito Mizuta (84. Ruben Reisig), Marvin Obuz (58. Michael Kostka), Jannik Hofmann, Marek Janssen (58. Ramien Safi)
TSV Havelse: Tom Opitz, Besfort Kolgeci (74. Dennis Duah), Noah Plume (59. Christopher Schepp), Leon Sommer (74. Florian Riedel), Semi Belkahia, Jannik Oltrogge, Julius Düker, Nassim Boujellab, Arlind Rexhepi, Marko Ilic, Lorenzo Paldino
Schiedsrichter: Ben Henry Uhrig (11.08.2000 )
Tore: 1:0 Marek Janssen (35.), 2:0 Marek Janssen (37.), 2:1 Arlind Rexhepi (45.), 3:1 Marek Janssen (52.), 4:1 Torben Müsel (68.)
Rot: Jannik Hofmann (55./Rot-Weiss Essen/)
Gelb-Rot: Semi Belkahia (95./TSV Havelse/)

____

MSV mit blitzsauberer Leistung gegen den Jahn

Dank einer insgesamt dominanten Leistung ließ der MSV Duisburg dem SSV Jahn Regensburg keine Chance. Winter-Zugang Lex-Tyger Lobinger erzielte den Treffer zum 2:0-Endstand.

>>> Zum Spielbericht

MSV Duisburg – SSV Jahn Regensburg 2:0
MSV Duisburg: Maximilian Braune, Tobias Fleckstein, Joshua Bitter (80. Niklas Jessen), Alexander Hahn, Can Coskun, Jesse Tugbenyo (71. Steffen Meuer), Rasim Bulic, Aljaz Casar, Patrick Sussek (81. Dennis Borkowski), Maximilian Dittgen (46. Conor Noß), Lex-Tyger Lobinger (83. Florian Krüger) - Trainer: Dietmar Hirsch
SSV Jahn Regensburg: Felix Gebhardt, Benedikt Saller (86. Sascha Hingerl), Oscar Schönfelder, Leopold Wurm, Felix Strauss, Nick Seidel, Noel Eichinger (64. Florian Dietz), Adrian Fein, Eric Hottmann (64. John Xaver Posselt), Christian Kühlwetter (77. Phil Beckhoff), Sebastian Stolze (76. Nicolas Oliveira) - Trainer: Michael Wimmer
Schiedsrichter: Lennart Kernchen - Zuschauer: 20102
Tore: 1:0 Joshua Bitter (27.), 2:0 Lex-Tyger Lobinger (52.)

____

So geht es weiter

22. Spieltag
30.01.26 TSV Havelse - FC Erzgebirge Aue
31.01.26 1. FC Saarbrücken - VfL Osnabrück
31.01.26 Viktoria Köln - SV Waldhof Mannheim
31.01.26 FC Energie Cottbus - TSG 1899 Hoffenheim II
31.01.26 F.C. Hansa Rostock - FC Ingolstadt 04
31.01.26 TSV 1860 München - Alemannia Aachen
31.01.26 1. FC Schweinfurt 05 - SSV Jahn Regensburg
01.02.26 SSV Ulm 1846 Fußball - MSV Duisburg
01.02.26 SC Verl - VfB Stuttgart II
01.02.26 Rot-Weiss Essen - SV Wehen Wiesbaden

____

📰 Alle aktuellen Nachrichten: https://www.fupa.net/region/niederrhein/news

📝 Alle aktuellen Transfers: https://www.fupa.net/region/niederrhein/transfer

⚽ Die Spiele des Tages: https://www.fupa.net/region/niederrhein/matches

____

Dein Kontakt zur FuPa-Redaktion: