2026-01-20T07:14:11.657Z

Allgemeines
Lex-Tyger Lobinger überzeugte beim Heimdebüt für den MSV Duisburg.
Lex-Tyger Lobinger überzeugte beim Heimdebüt für den MSV Duisburg. – Foto: Imago Images

MSV dominiert: Jahn Regensburg gegen Duisburg ohne Chance

Der MSV Duisburg baut seine Erfolgsserie in der 3. Liga mit einem Sieg gegen den SSV Jahn Regensburg weiter aus und springt an die Tabellenspitze.

Im ersten Heimspiel der Rückrunde in der 3. Liga empfing der MSV Duisburg am Samstagnachmittag den SSV Jahn Regensburg. Vor mehr als 20.000 Zuschauern im Duisburger Wedaustadion entwickelte sich eine körperbetonte Partie, die die Hausherren aus sportlicher aber klar dominierte. Am Ende stand der verdiente Heimsieg und der Sprung an die Tabellenspitze. Winter-Zugang Lex-Tyger Lobinger traf zum ersten Mal vor heimischer Kulisse.

Nach dem 4:0-Erfolg gegen die U23 des VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende wollte der MSV nun vor heimischem Publikum nachlegen und den Rückenrundenstart weiter erfolgreich gestalten. Ohne Veränderungen beim Personal ging es für die Zebras gegen den Jahn, der von rund 300 Fans begleitet wurde. Von Beginn an entwickelte sich ein extrem körperbetontes Spiel, in dem es zahlreiche verletzungsbedingte Unterbrechungen gab. Verwarnungen wurden im ersten Durchgang hingegen nicht ausgesprochen. Die beiden Winter-Zugänge Aljaz Casar und Lex-Tyger Lobinger fügten sich in das Mannschaftgefüge ein, als wären sie schon seit dem Sommer ein Teil des Teams. Während Casar mit klugen Pässen aus dem Mittelfeld seine Vorderleute in Szene setzte, wirbelte Lobinger im gegnerischen Strafraum und war dort ein steter Unruheherd.

Den ersten Aufreger der Begegnung gab es nach gut 20 Minuten. Patrick Sussek war mit viel Tempo in den Jahn-Strafraum eingedrungen, dort aber zu Fall gebracht worden. Schiedsrichter Lennart Kernchen entschied sich gegen einen Strafstoß, die anschließende Ecke brachte dann aber die bis dahin beste Torchance der Hausherren hervor. Über Umwege kam das Spielgerät zu Casar, der aus 16 Metern abzog, seinen Versuch aber knapp am Pfosten vorbeisetzte (21.). Unmittelbar darauf verpasste Lobinger eine scharfe Hereingabe von Sussek um Haaresbreite. Ein ruhender Ball brachte dann die Führung. Hoch in den Strafraum kam der Ball von Sussek, dort stieg Joshua Bitter, der im Winter zum Spieler des Jahres gekürt wurde, in die Luft und nickte genau in den Winkel. Jahn-Keeper Felix Gebhardt streckte sich vergeblich (27.). In der Folge drängte der MSV auf den zweiten Treffer, kam aber nur noch zu zwei Großchancen durch Sussek. Zunächst nach einer Balleroberung im Regensburger Aufbauspiel (38.), dann in der Nachspielzeit, als Gebhardt den Schuss mit einer starken Parade um den Pfosten lenkte.

Duisburg dominiert den Jahn

Nach dem Seitenwechsel wirkte der Jahn zunächst besser drin, doch jeglichen Aufschwung erstickte der MSV sofort. Erneut war ein von Sussek getretener Freistoß der Ausgangspunkt eines Duisburger Torerfolges. Von der äußeren Fünfmeterraumkante wurde der Ball in die Mitte zu Lobinger gelegt. Dem prallte der Ball zunächst von der Brust ab, Gebhardt parierte, konnte aber nicht festhalten. Der Nachschuss saß dann sicher (52.). Zur ersten nennenswerten Chance der Gäste kam es nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit. Eric Hottmann tauchte vor MSV-Schnapper Max Braune auf, der Duisburger behielt im direkten Duell aber die Oberhand und parierte sicher (62.). In der Folge kontrollierte der Spielverein die Partie weiter.

Die Chance auf die Entscheidung vergab Sussek nach 70 Minuten. Rasim Bulic war zuvor bis zur Grundlinie vorgedrungen, von wo er den Ball in die Mitte spielte. Sussek entschied sich gegen die Direktabnahme, was seinem Gegenspieler die entscheidenden Sekunden gab, um seinen Fuß in den Abschluss zu halten. Letztlich kam auch in der Schlussphase keine Spannung mehr auf. Die Zebras brachten die Begegnung um Stil einer Spitzenmannschaft zu Ende und kletterten - zumindest für 24 Stunden - an die Tabellenspitze.

MSV Duisburg – SSV Jahn Regensburg 2:0
MSV Duisburg: Maximilian Braune, Tobias Fleckstein, Joshua Bitter (80. Niklas Jessen), Alexander Hahn, Can Coskun, Jesse Tugbenyo (71. Steffen Meuer), Rasim Bulic, Aljaz Casar, Patrick Sussek (81. Dennis Borkowski), Maximilian Dittgen (46. Conor Noß), Lex-Tyger Lobinger (83. Florian Krüger) - Trainer: Dietmar Hirsch
SSV Jahn Regensburg: Felix Gebhardt, Benedikt Saller (86. Sascha Hingerl), Oscar Schönfelder, Leopold Wurm, Felix Strauss, Nick Seidel, Noel Eichinger (64. Florian Dietz), Adrian Fein, Eric Hottmann (64. John Xaver Posselt), Christian Kühlwetter (77. Phil Beckhoff), Sebastian Stolze (76. Nicolas Oliveira) - Trainer: Michael Wimmer
Schiedsrichter: Lennart Kernchen - Zuschauer: 20102
Tore: 1:0 Joshua Bitter (27.), 2:0 Lex-Tyger Lobinger (52.)

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Aufrufe: 024.1.2026, 18:24 Uhr
Marcel EichholzAutor