2025-04-02T15:12:16.030Z 1743742121106

Allgemeines
Beeck will den positiven Lauf fortsetzen.
Beeck will den positiven Lauf fortsetzen. – Foto: Michael Schnieders

 Jahresendspurt mit drei knackigen Aufgaben für Wegberg-Beeck

Mittelrheinliga: Mit dem Spiel bei der U23 Fortuna Kölns beginnt für Beeck am Sonntag ein interessantes Jahresrestprogramm. Danach folgen noch die Heimspiele gegen den Überraschungszweiten Merten und im Pokal gegen Hohkeppel. Welcher Ligakonkurrent derzeit aber für Gesprächsstoff sorgt.

Auch wenn der FC Wegberg-Beeck zuletzt vier Pflichtspielsiege in Serie eingefahren hatte: Die Spielpause am vergangenen Wochenende kam den Kleeblättern durchaus gelegen. „Einige Spieler laborierten zuletzt an Erkältungen. Die konnten sie so nun in Ruhe auskurieren und sind jetzt wieder richtig fit. Von daher waren wir über die Pause schon froh“, sagt Mike Schmalenberg, der das Team mit Stephan Houben trainiert.

Beeck in Topform

Nach der zweiwöchigen Pause geht es für die Schwarz-Roten nun in den Jahresendspurt, und der sieht für den FC noch drei anspruchsvolle Aufgaben vor: am Sonntag die Partie bei der U23 Fortuna Kölns, den Sonntag darauf das Heimspiel gegen den Aufsteiger und Überraschungszweiten SSV Merten, und noch einen Sonntag später ein Highlight: das Zweitrundenspiel um den Mittelrheinpokal im Waldstadion gegen Regionalligist Eintracht Hohkeppel.

Naturgemäß liegt der Fokus nun aber erst einmal nur auf Fortuna Köln. Aktuell notiert die U23 auf Rang acht – bei einer ausgeglichenen Bilanz von je sechs Siegen und Niederlagen. Kurios: Das Torverhältnis ist mit 26:17 deutlich positiv – dank zweier Kantersiege auf dem heimischen Kunstrasen im Jean-Löring-Sportpark: Das 6:0 gegen Union Schafhausen und das 7:1 gegen den FV Bonn-Endenich haben das Torverhältnis ordentlich aufpoliert.

Trainer des Fortunen-Nachwuchses ist im dritten Jahr Bogdan Komorowski. Und wie bei einer U23 üblich führen auch bei der Fortuna einige sehr erfahrene Akteure das Team – so Abwehrchef Mario Weber (34 Jahre) und Gjorgji Antoski (32), der wie Max Wiese auch schon vier Mal getroffen hat. Als Vorlagengeber sticht Gianluis Di Fine heraus, für den bereits sieben Assists zu Buche stehen. Dazu feiert Beeck in Köln ein Wiedersehen mit zwei früheren Spielern: Die Angreifer Brooklyn Merl und Daniel Sopo haben auch schon mal das FC-Trikot getragen.

„Fortuna ist eine interessante Mannschaft, der es aber wie bei uns noch an Konstanz mangelt. Ich erwarte auf alle Fälle ein Spiel mit offenem Visier. Unser Ziel ist es dabei, mit einem Sieg unsere Tabellenposition weiter zu festigen“, sagt Schmalenberg. Dafür stehen in der Offensive nun auch zwei Akteure wieder zur Verfügung, die zuletzt gefehlt hatten: Marc Kleefisch hat seine Gelbsperre abgebrummt, und Mehmet Yilmaz hat seine Prellung weitgehend auskuriert.

In der vergangenen Woche stand in Beeck mit Blick auf das spielfreie Wochenende nur zweimal Training an – diese Woche waren es dafür gleich vier Einheiten. „Die Intensität war da auch sehr hoch“, hat Schmalenberg sehr erfreut registriert. Mit der grundsätzlichen Situation ist er auch zufrieden: „Die Entwicklung geht in die richtige Richtung.“

Verwirrung um Weiden

Selbiges kann man gerade weniger vom hochambitionierten Aufsteiger Teutonia Weiden sagen. Der Tabellendritte war in dieser Woche ligaweit klar das Thema Nummer eins, nachdem durchgesickert war, dass der Fußball-Verband Mittelrhein die beiden restlichen Weidener Punktspiele in diesem Jahr abgesetzt hat. „Aufgrund eines Beschlusses des Verbandssportgerichts vom 26.11.2024 werden die beiden Meisterschaftsspiele von Teutonia Weiden am 1.12 (Hennef) und 6.12. (Fortuna Köln) abgesetzt“, heißt es in einer Verbandsmitteilung. Zum aktuellen Zeitpunkt könne dazu keine weiteren Auskünfte erteilt werden, von Rückfragen sei daher bitte abzusehen.

Hintergrund: Am besagten 26. November sollte es in Hennef eine Sitzung des Verbandssportgerichts gegeben haben, das sich mit den Vorkommnissen nach dem heißen Derby zwischen Vichttal und Weiden vom 27. Oktober beschäftigen wollte – nach dem 4:4 muss es in Vichttal hoch hergegangen sein. Nur: Die dafür vorgeladenen Weidener Akteure waren nun in Hennef wohl gar nicht erschienen und das Sportgericht vertagte daher diese Sitzung – alles Weitere ist offen.

Womit die Teutonia nicht zum ersten Mal in der jüngeren Vergangenheit für Schlagzeilen sorgt. So trat trotz des sportlichen Erfolgs Trainer Sebastian Wirtz vor gut einem Monat zurück, weil er Änderungen an seinem Vertrag wünschte, dem der Vorstand aber nicht entsprach. Und vor drei Wochen löste ebenfalls völlig überraschend der Ex-Beecker Jan Bach seinen Vertrag dort auf.

Aufrufe: 030.11.2024, 20:00 Uhr
Mario EmondsAutor