2024-02-23T08:22:50.674Z

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Die SpVgg Ingelheim reitet durch erneuten Sieg weiter auf der Erfolgsspur.
Die SpVgg Ingelheim reitet durch erneuten Sieg weiter auf der Erfolgsspur. – Foto: Michael Wolff (Archiv)

Ingelheim setzt Erfolgsserie fort

SpvGG durch Sieg gegen Fußgönheim seit sieben Spielen ungeschlagen

Ingelheim. Der Saisonstart war nicht die Wucht – aber nun sind die Landesligisten der Spvgg. Ingelheim in der Spur: Auch gegen Schlusslicht ASV Fußgönheim haben die Grün-Weißen ihre Erfolgsserie fortgesetzt. Nach dem 5:2 (1:1)-Kantersieg ist die Elf vom Blumengarten seit sieben Partien ungeschlagen – und hat mit dem Abstieg erst einmal überhaupt nichts mehr am Hut.

Vor 100 Fans am Blumengarten benötigten die Platzherren gute zehn Minuten, bis ihre Maschinerie langsam ins Laufen kam. „Am Anfang hat der Gegner uns schon das Leben schwer gemacht“, resümierte Cheftrainer Serdar Parlak. „Wir haben es aber gut verteidigt – und hatten dennoch Ballbesitz.“ In der zwölften Minute hatte die Spielvereinigung nach einer Ecke der Fußgönheimer zwar den kurzen Pfosten besetzt, doch der Gegner war einen Schritt schneller. Ein ASV-Kicker machte die suboptimal getretene Ecke so noch einmal gefährlich und aus Höhe Elfmeterpunkt schweißte Anton Markovic das Ding ein. „Nicht glücklich“, so Parlak. „Aber wir waren froh, dass wir schnell antworten konnten.“

Nach einer Ecke von Kevin Hanss köpfte Max Sponheimer den Ausgleich (18.). „Das war schon sehr, sehr wichtig“, befand Parlak. „Nach diesem Tor hat man gemerkt, dass wir Oberwasser hatten.“ Die Ingelheimer besaßen plötzlich viel mehr Spielanteile, viel mehr Ballbesitz. Und sie bespielten die Fußgönheimer in Räumen, die diese ihnen gewährten. „Wir konnten immer die Räume der Achter bespielen – das war sehr gut“, so Parlak. „Wir hatten für mich nur im letzten Drittel viel zu viele Ballverluste, wo wir nicht geradlinig genug gespielt haben.“

Für die zweite Hälfte hatten sie den Vorsatz gefasst, im letzten Drittel aktiver zu sein. Die Innenverteidiger des ASV, die gelbvorbelastet waren, zu binden. Sie in Zweikämpfe zu zwingen, in die sie nicht mit letzter Vehemenz gehen können – da sie schon Gelb kassiert hatten. Der Plan ging auf. Als dreifacher Torschütze tat sich der große und starke Jonas Becker hervor (49./nach Zulieferdiensten von Hanss, 55., 76.). Das fünfte Tor gelang Lukas Manneck nach Hereingabe von Jakob Michael (89.). Dazwischen lag nur noch das 2:2 der beherzt fightenden Gäste durch Stefen Euler nach einer Unaufmerksamkeit in der Ingelheimer Defensive im Anschluss an einen Diagonalball auf den zweiten Pfosten (52.). „Beim Gegentreffer hat mir ein bisschen die Kommunikation gefehlt“, sagte Parlak. „Aber am Ende hat sich unsere Qualität durchgesetzt – und wir konnten zum richtigen Zeitpunkt wieder zustechen.“ Offensivmann Becker hatte einen Sahnetag.

Aufrufe: 012.11.2023, 20:21 Uhr
Michael HeinzeAutor