2024-05-24T11:28:31.627Z

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Die Spvgg. Ingelheim (hier in weißen Trikots) muss am Wochenende in Gimbsheim ran.
Die Spvgg. Ingelheim (hier in weißen Trikots) muss am Wochenende in Gimbsheim ran. – Foto: Michael Wolff - Archiv

Ingelheim braucht Grundtugenden

Landesligist möchte im Duell mit Gimbsheim die aktuelle Negativspirale umkehren

INGELHEIM . Richtig schlecht läuft es in der Landesliga gerade für die Fußballer der Spvgg. Ingelheim. Nach fünf Pleiten in Serie starten die Grün-Weißen am Sonntag (15 Uhr) im Rheinhessen-Duell mit dem punktgleichen Tabellennachbarn SV Gimbsheim den nächsten Versuch, wieder in die Erfolgsspur zu finden.

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In der Rückrunden-Tabelle sind die Ingelheimer Vorletzter. Gimbsheim ist Fünfter. Inwiefern siehst Cheftrainer Serdar Parlak seine Jungs da als Außenseiter? „Gar nicht“, betont der 27-Jährige selbstbewusst. „Wir sind in dieser Liga in der Lage, jeden Gegner zu schlagen.“ Auf die Frage, ob man am absoluten Tiefpunkt angelangt sei und es nur noch aufwärtsgehen könne, sagt Parlak: „Das ist definitiv eine Situation, die wir vermeiden wollten. Ein Tiefpunkt der Krise, in der wir uns befinden. Die Trainingswoche war jedoch sehr engagiert und verspricht, dass es aufwärtsgeht.“

Heilfroh sind sie im Blumengarten, dass der Vorsprung auf die Abstiegsränge immer noch acht Zähler beträgt. „Wir haben die Punkte aber nicht geschenkt bekommen, sondern hatten eine beachtliche Serie. Wir haben uns das erarbeitet.“ Zurzeit indes läuft wenig zusammen. Im Rückrunden-Tableau hat die Spielvereinigung die wenigsten Treffer markiert. „Wir schießen definitiv zu wenige Tore, kassieren aber im Gegenzug viel zu viele“, so Parlak. „Wir haben keine Konstanz in unserem Spiel. Wir müssen es schaffen, ein Momentum zu kreieren und dieses auch länger anhalten zu lassen.“

"Müssen im Kollektiv aus dem Loch kommen"

Inwiefern hat die Offensivabteilung um Francesco Teodonno Ladehemmung? „Wir haben bisher vom Kollektiv gelebt und wenn wir mal eine schwächere Phase hatten, haben unsere Stürmer immer etwas Besonderes getan, um ein Tor zu schießen. Aktuell ist es nicht so. Wir haben Vollstrecker, aber die Tore entstehen durch das Spiel der gesamten Mannschaft – das ist aktuell nicht zufriedenstellend.“ Auf die Formkrise einiger Stützen angesprochen, betont der Coach: „Wir arbeiten viel in unseren mannschaftstaktischen Prinzipien. Wir müssen es schaffen, im Kollektiv aus dem Loch zu kommen. Erst mal muss die Basis her – wir müssen die Grundtugenden an den Tag legen.“ Fehlen werden neben Rotsünder Julius Haas (ein Spiel Sperre) die verletzten Lukas Manneck, Lion Deisen und Neo Reisinger. Tom Zimmer ist angeschlagen.



Aufrufe: 012.4.2024, 05:00 Uhr
Michael HeinzeAutor