2024-05-24T11:28:31.627Z

Ligabericht
Der späte 1:1-Ausgleich für Kareth: Tobias Witzmann (verdeckt in Violett) köpft einen Freistoß in Maschen.
Der späte 1:1-Ausgleich für Kareth: Tobias Witzmann (verdeckt in Violett) köpft einen Freistoß in Maschen. – Foto: Schneider

Hochspannung in Kareth: Griesbecks Supertor reicht Seebach nicht

Landesliga Mitte, der Freitag: Witzmanns spätes Kopfballtor bei einem Standard beschert den Gastgebern doch noch einen Punkt

Der TSV Seebach hat in der Landesliga Mitte weiterhin sehr gute Karten im Kampf um Platz 2. In einem insgesamt leistungsgerechten 1:1 (0:1)-Unentschieden mündete das qualitativ hochwertige Freitagabend-Topspiel der Seebacher beim TSV Kareth-Lappersdorf. 220 Zuschauer auf Kareths Höhen sahen, wie die Gäste in der ersten Spielhälfte am Drücker waren, ehe sich die Kirner-Elf nach der Halbzeitpause von der gegnerischen Umklammerung mehr und mehr befreien konnte – und wie sie immer besser wurde und spät noch ausgleichen konnte.

Kareths sportlicher Leiter Matthias Bösl sah ein „hochspannendes und auch qualitativ gutes Landesliga-Spiel, das von der Chancenverteilung her in einem gerechten Unentschieden endete“. In Sachen Spielanlage und Ballbesitz sei Seebach vielleicht den Ticken stärker gewesen. Die Niederbayern erwischten den besseren Start und verzeichneten durch Kilian Schwarzmüller (4.) und Christian Mühlbauer (7.) erste Warnschüsse. Auch danach blieb Seebach am Drücker, man agierte bereits in der Karether Spielhälfte robust und aggressiv, war gut in die Zweikämpfen. Dadurch tat sich die Heimelf schwer, klare Bälle zu spielen. Der Lohn dessen folgte für die Elf von Manfred Stern in der 26. Minute: Simon Griesbeck narrte im 16er zwei Karether Verteidiger, die ihn doppelten, zog nach innen und krönte diese schöne Einzelaktion mit einem platzierten Schuss ins lange Toreck. „Das haben wir ein bisschen zu passiv verteidigt, der Stürmer hat es super gemacht“, befand Bösl. Von einem „schönen Tor“ sprach Seebachs Teammanager Manuel Ebner.



Nach dem Pausentee konnte die Karether Mannschaft das Geschehen endlich offener gestalten. Wobei zunächst weiterhin der Gast besser war. Dann kamen die Hausherren mehr und mehr auf, hatten in Person von Julian Kessner (63.) und Stefan Hofner (65.) zwei gute Gelegenheiten kurz nacheinander. In dieser Drangphase verpasste man zunächst den Ausgleichstreffer. Dieser sollte erst in der 86. Spielminute fallen. Marco Fehr trat einen Freistoß und fand Tobias Witzmann, welcher den richtigen Laufweg nahm und den Ball zum umjubelten 1:1 in die Maschen köpfte. Der Endstand. „Über die 90 Minuten können wir mit dem Punkt leben in einem intensiven und spannenden Spiel“, zog Matthias Bösl einen Strich darunter.

Aufrufe: 012.4.2024, 22:19 Uhr
Florian WürtheleAutor