
In den Staffeln der Kreisliga A des Bezirks Enz/Murr war einiges geboten. Hier gibt es den ausführlichen Rückblick und den Service für jede Staffel.
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Kreisliga A2:
Ein wahres Torfestival vor 50 Zuschauern, das an Dramatik kaum zu überbieten war! Drita Kosova Kornwestheim legte los wie die Feuerwehr und schien die Partie durch Elvis Gashi (3., 60.), Berkan Yürükoglu (14.) und Sermin Zekjiri (16.) bereits frühzeitig komplett unter Kontrolle zu haben. Doch Gebersheim bewies eine unglaubliche Moral und kämpfte sich mit viel Herzblut Tor um Tor zurück in die Begegnung. In einer völlig verrückten Schlussphase, in der die Gäste durch Kevin Sholabomi (90.) sogar den 5:4-Anschluss markierten, behielten die Hausherren kühlen Kopf. Adrian Thaqi (90.) setzte mit der letzten Aktion des Spiels den emotionalen Schlusspunkt unter diesen hochemotionalen Schlagabtausch. Ein Erfolg der unbändigen Offensivpower!
In Weil der Stadt sahen die Zuschauer eine einseitige Begegnung, in der die Hausherren von Beginn an das Heft des Handelns fest in der Hand hielten. Ein unglückliches Eigentor der Gäste durch Jan-Pascal Hackenberg (16.) ebnete den Weg, bevor Osman Kocaoglu (27.) noch vor der Pause nachlegte. Auch im zweiten Durchgang blieb die Spvgg hungrig: Mousa El Arkoubi (56., 67.) avancierte mit einem leidenschaftlichen Doppelpack zum Matchwinner, ehe Tarik Ören (87.) kurz vor dem Ende für den Endstand sorgte. Eine beeindruckende Demonstration von mannschaftlicher Geschlossenheit und taktischer Disziplin, die den Gästen aus Rutesheim keine Chance ließ.
Was für ein absoluter Wahnsinn in Möglingen! Elf Tore, ständige Führungswechsel und ein Ende, das die Fans völlig fassungslos zurückließ. Der TV Möglingen startete durch einen Doppelpack von Julian Reiser (6., 9.) furios, doch Warmbronn antwortete mit unbändigem Siegeswillen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem keine Abwehrreihe den gegnerischen Angriffen standhielt. Als Ismetcan Caglayan (69.) zum 5:5 ausglich, rechneten alle mit einer Punkteteilung. Doch in der Schlussminute schlug die Stunde von Felix Raith (90.): Mit einer entschlossenen Aktion markierte er den Siegtreffer für die Gäste und versetzte den Warmbronner Anhang in Ekstase. Ein Spiel der puren Leidenschaft!
Dieses Spiel bot alles, was den Fußball so unberechenbar macht. Heimerdingen schien nach einer fulminanten Anfangsviertelstunde und einer 4:0-Führung bereits wie der sichere Sieger. Doch die Leonberger Reserve bewies ein riesiges Kämpferherz. Angeführt von einem überragenden Mathias Falch (76., 78., 87.), der einen Hattrick beisteuerte, glichen die Gäste die Partie tatsächlich noch aus. Das Stadion bebte, als alles auf ein Unentschieden hindeutete. Doch Alexander Leitz (89.) hatte das letzte Wort: Mit unbändiger Entschlossenheit traf er kurz vor dem Abpfiff zum 5:4-Heimsieg. Ein Erfolg des unerschütterlichen Glaubens, der nach einer beispiellosen Achterbahnfahrt der Gefühle errungen wurde.
Der TSV Höfingen präsentierte sich in Ditzingen als eine extrem fokussierte Einheit und ließ den Hausherren zu keinem Zeitpunkt Raum zur Entfaltung. Sebastian Utz (23.) und Sebastian Schleweck (24.) stellten per Doppelschlag die Weichen früh auf Auswärtssieg. Höfingen agierte mit hoher taktischer Disziplin und nutzte die sich bietenden Lücken konsequent aus. Gianluca Russo (45.), Danny Schweizer (68.) und Ramon Faria Haug (84.) schraubten das Ergebnis in die Höhe und krönten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Ein Nachmittag der puren Spielfreude, an dem die Gäste in jeder Phase der Partie die Kontrolle behielten.
In Gerlingen entwickelte sich ein intensives Ringen um jeden Zentimeter Rasen, das seinen dramatischen Höhepunkt in der Schlussminute fand. Nachdem Ludwig Krischtan (7.) die Heimelf früh in Führung gebracht hatte, kämpfte sich Flacht durch Christopher Welsch (38.) zurück. Die Zuschauer sahen eine zweite Halbzeit voller Leidenschaft, doch die Tore fielen erst ganz am Ende. In einer hochemotionalen 90. Minute überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst markierte Robin Lenk (90.) die vermeintliche Führung für Flacht, doch im direkten Gegenzug antwortete Michael Widmann (90.) mit dem Ausgleich für Gerlingen. Eine Punkteteilung, die durch ein Herzschlagfinale in der Nachspielzeit geprägt war.
Das Spiel wurde abgesagt.
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Kreisliga A3:
Was für eine unfassbare Willensleistung in Bietigheim! Die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen, als Enzweihingen durch einen Doppelpack von Cihat Aytac (20., 23.) und den Treffer von Marcel Rähmer (45.) zur Pause bereits deutlich führte. Auch nach dem Seitenwechsel schien der TSV durch Gjorgi Adjov (75.) beim Stand von 4:2 alles unter Kontrolle zu haben. Doch dann schlug die Stunde von Dani Da Silva. Mit einer unbändigen Entschlossenheit und zwei Treffern in der Nachspielzeit (90.+2, 90.+4) rettete er seinem Team in letzter Sekunde einen Punkt. Ein hochemotionales Unentschieden, das zeigt, dass ein Spiel erst mit dem Schlusspfiff des Schiedsrichters endet.
In Großglattbach gehörte die Bühne fast ausschließlich einem Mann: Florian Kuhnle. Mit einem beeindruckenden Hattrick (20., 40., 50.) brachte er die Hausherren scheinbar sicher auf die Siegerstraße. Doch der SV Illingen bewies eine enorme Moral und gab sich trotz des Rückstands zu keinem Zeitpunkt geschlagen. Felix von Berg (45.+4) hauchte den Gästen noch vor der Pause Leben ein, bevor Tolga Camlice (60.) und schließlich Andreas Köppel (79.) mit viel Herzblut den Ausgleich erzwangen. In der Schlussphase suchten beide Mannschaften leidenschaftlich die Entscheidung, doch es blieb bei einer Punkteteilung, die dem enormen Kampfgeist beider Seiten entsprach.
Vor der stattlichen Kulisse von 220 Zuschauern entwickelte sich ein intensives Derby, in dem der TSV Ensingen den wacheren Start erwischte. Jona Köpff (3.) brachte die Gäste bereits nach wenigen Augenblicken in Front und sorgte für lautstarken Jubel im mitgereisten Anhang. Kleinglattbach investierte in der Folge viel Leidenschaft und rannte unermüdlich gegen die kompakt stehende Defensive der Ensinger an. Es entwickelte sich ein zähes Ringen um jeden Zentimeter Rasen, bei dem die Hausherren jedoch kaum Wege durch das Bollwerk fanden. In der Schlussphase machte Nicholas Coledan (84.) mit einer entschlossenen Einzelaktion alles klar und besiegelte den Auswärtssieg der Gäste. Ein Erfolg der taktischen Disziplin.
In Kirchheim sahen die Fans ein wahres Offensivspektakel mit ständig wechselnden Vorzeichen. Die Hausherren legten durch Kai Müller (12.) und Albin Abdullahu (18.) vor, doch Bissingen hielt mit viel Wut im Bauch dagegen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Führung mehrfach wackelte. Besonders Maximillian Steiner (55., 83.) erwies sich als der entscheidende Faktor für den FV Kirchheim, da er in den kritischen Phasen die Ruhe bewahrte. Trotz der Treffer von Gianluca Sardo, Cahit Gündüzalp und Eros Ciatto für die Spielvereinigung behielt Kirchheim am Ende die Oberhand. Ein Sieg der puren Offensivlust, der die Zuschauer völlig begeistert zurückließ.
Ein hochemotionales Duell vor 100 Zuschauern, das der TSV Bönnigheim über weite Strecken dominierte. Marvin Maslowski (29.), Andrea Nicoletti (34.) und Luigi Annunziata (61.) schienen mit ihren Treffern für eine Vorentscheidung gesorgt zu haben. Doch die SG bewies ein riesiges Kämpferherz und startete in der Schlussviertelstunde eine leidenschaftliche Aufholjagd. Marc Schuster (76.) per Handelfmeter und Marcel Göttfert (78.) verkürzten innerhalb von zwei Minuten und ließen das Stadion beben. Bönnigheim musste in den letzten Minuten alles in die Waagschale werfen, um den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Ein Auswärtssieg, der am Ende zum nervlichen Belastungstest wurde.
In einer intensiv geführten Begegnung zweier Spielgemeinschaften sahen die Zuschauer ein Spiel mit hoher taktischer Prägung. Nikola Ristomanov (23.) brachte die Gäste zunächst in Führung, doch Riexingen antwortete mit viel Entschlossenheit. Marc Tröger (29.) behielt vom Punkt die Nerven und glich per Foulelfmeter aus, bevor David Follak (33.) die Partie kurzzeitig komplett drehte. Nach dem Seitenwechsel mobilisierte die SGM Nussdorf/Roßwag noch einmal alle Kräfte und wurde durch Denis Kerkez (54.) belohnt. In der verbleibenden Spielzeit neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend im Mittelfeld, sodass es bei einer Punkteteilung blieb, die den Einsatzwillen beider Teams widerspiegelte.
Der FV Markgröningen untermauerte seine Ambitionen mit einer konzentrierten Vorstellung. Nikolaos Paschidis (14., 74.) avancierte mit einem Doppelpack zum Mann des Tages und stellte seine Torgefährlichkeit eindrucksvoll unter Beweis. Auch Connor Fauser (16.) trug sich früh in die Schützenliste ein und gab seinem Team die nötige Sicherheit. Mezopotamya Bietigheim gab sich nicht auf und kam durch Maximo Sezgi (62.) noch einmal heran, was eine spannungsgeladene Schlussphase einläutete. Markgröningen verteidigte jedoch mit unbändigem Willen und ließ keine weiteren Großchancen mehr zu. Ein Heimsieg, der durch Konsequenz in den Abschlüssen ermöglicht wurde.