Das Gastspiel von Atschi Yüce beim ASV Ortenburg ist bereits nach ein paar Wochen wieder zu Ende
Das Gastspiel von Atschi Yüce beim ASV Ortenburg ist bereits nach ein paar Wochen wieder zu Ende – Foto: Verein

»Hat nicht ganz gepasst«: Ortenburg und Coach Yüce trennen sich

Der Kreisliga-Absteiger und der erst vor ein paar Wochen installierte Übungsleiter beenden ihre Zusammenarbeit bereits wieder

Beim Kreisliga-Absteiger ASV Ortenburg gibt es bereits nach dem ersten Spieltag einen Wechsel auf der Kommandobrücke: Atschi Yüce (48), der erst vor ein paar Wochen auf Andreas Bosse (41), der vier Jahre ASV-Chefanweiser war, ist nicht mehr im Amt. Als Interimstrainer-Duo fungieren bis auf Weiteres Thomas Bergmeier (49) und Andreas Meindl (29). Die beiden Ortenburger Eigengewächs werden das Team um Spielführer Joachim Mindl bereits am Samstag im Derby gegen den starken Aufsteiger DJK-SV Dorfbach betreuen.

Über die Gründe, warum der ASV Ortenburg, der vergangene Saison in der Kreisliga Passau lediglich fünf Zähler holte, und der in Plattling lebende Atschi Yüce, der unter anderem bereits Traditionsvereine wie den SV Winzer und den SV Kirchberg im Wald coachte, ihre Zusammenarbeit schon nach wenigen Wochen wieder beendeten, wollte Abteilungsleiter Marcel Roßmüller nicht näher ins Detail gehen: "Es hat nicht ganz gepasst. Deshalb haben wir gemeinsam entschieden, das Ganze relativ schnell wieder zu beenden. Wir bedauern das sehr, weil wir eigentlich dafür bekannt sind, auf der Trainerposition auf Kontinuität zu setzen. Atschi Yüce, der ein sehr engagierter Coach ist, wünschen wir alles Gute für seine sportliche und private Zukunft."


Eine Sache wollte Roßmüller dann aber doch klar gestellt haben: "Der Trainerwechsel hat nichts mit der 1:3-Auftaktniederlage beim TSV Kößlarn zu tun." Mit dem langjährigen Aktiven Thomas Bergmeier, der in früheren Jahren bereits Tormanntrainer war und der sich seit Kurzem um die Betreuung der Reserve kümmert, und Andreas Meindl, der in Vorsaison Andreas Bosse als Assistenzcoach unterstützte, übernehmen nun zwei altbekannte Gesichter das Coaching. "Thomas und Andreas springen interimsmäßig ein, dafür sind wir ihnen sehr dankbar. Beide kennen unser Team in- und auswendig. In der jetzigen Situation ist das auf alle Fälle eine gute Lösung", sagt Roßmüller. Ob die beiden Eigengewächse die Mannschaft vielleicht sogar längerfristiger betreuen werden, ließ der Funktionär offen: "Wir müssen jetzt erst einmal alles genau sondieren."


Aufrufe: 04.8.2022, 09:10 Uhr
Thomas SeidlAutor