– Foto: Ulf Westphal

Harz-Derby mit klaren Rollen: "Wir sind krasser Außenseiter"

Landespokal +++ Landesligist Blankenburger FV empfängt den Oberligisten SV Westerhausen

Von Marco Heide (Volksstimme)

Keine zehn Kilometer liegen zwischen dem Sportforum Blankenburg und der Wolfsberg Arena in Westerhausen. Mehr Derby kann ein Achtelfinale im Fußball-Landespokal kaum bieten.

Beide Teams kommen mit Rückenwind

Wenn am Sonnabend um 13 Uhr das Landespokal-Achtelfinale in Blankenburg angepfiffen wird, sind die Vorzeichen klar. Landesligist Blankenburger FV ist gegen Oberligist SV 1890 Westerhausen der klare Außenseiter. Auch wenn die Gastgeber in der Liga gut unterwegs sind – zuletzt drei Spiele in Folge gewonnen und am vergangenen Wochenende den Tabellenführer Kemberg gestürzt haben – muss Westerhausen schon einen rabenschwarzen Tag erwischen, um den Platz als Verlierer zu verlassen, denn auch die Westerhäuser kommen mit zwei Siegen im Rücken gestärkt ins Sportforum.

„Wir freuen uns, im Achtelfinale zu stehen und dort auf einen attraktiven Gegner aus dem Harz zu treffen, der auch die letzten Spiele in der Oberliga erfolgreich gestalten konnte. Die Vorzeichen sind klar, wir sind krasser Außenseiter, wollen es aber dem Gegner so schwer wie möglich machen“, sagt Blankenburgs Trainer André Dzial und fügt hinzu: „Meine Jungs sind sehr motiviert, auch aufgrund unserer letzten Ergebnisse. Wir werden taktisch einige Dinge anpassen und haben diese in den letzten Trainingstagen verstärkt trainiert. Wichtig ist auch, dass wir durch den Pokal im Spielrhythmus bleiben. Dann hoffen wir am Sonnabend auf zahlreiche Zuschauer, vor denen wir uns so teuer wie möglich verkaufen wollen.“ Aber: Es fallen zahlreiche Spieler aus, die in dieser Woche erkrankt sind. Marc Huch, Marius Dzial und Lukas Pätznik fehlen definitiv.

Westerhausen will Favoritenrolle gerecht werden

„Wir sind der Favorit und natürlich wollen wir dieser Rolle auch gerecht werden. Aber mit Blankenburg erwartet uns eine Mannschaft, die sehr intensiven Fußball spielt, die körperlich sehr robust ist, die nicht umsonst den Tabellenführer der Landesliga geschlagen hat. Wir müssen vom Kopf her voll da sein. Wenn wir anfangen, Blankenburg in irgendeiner Art und Weise zu unterschätzen, dann werden wir richtig Probleme bekommen. Das habe ich der Mannschaft während der Woche klargemacht. Wir müssen taktisch sehr diszipliniert spielen. Wir müssen selbstbewusst an die vergangenen beiden Spiele anknüpfen. Dann bin ich guter Dinge, wenn wir das alles auf den Platz bekommen“, sagt Westerhausens Trainer Marco Wagner mit Blick auf das Spiel.

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Aufrufe: 019.11.2022, 00:05 Uhr
Marco Heide/VolksstimmeAutor