2026-05-06T12:44:31.715Z

Allgemeines

Harburger SC hält sein Trainerduo zusammen

Beim Harburger SC steht das Trainerteam für die neue Saison: Bünyamin Cetin und Sascha Enrico de la Cuesta Seco bleiben an Bord. Beide verweisen auf Zusammenhalt, Vertrauen und die enge Verbindung zur Mannschaft.

von red · Heute, 11:00 Uhr · 0 Leser
Bünyamin Cetin (l.) und Sascha Enrico de la Cuesta Seco.
Bünyamin Cetin (l.) und Sascha Enrico de la Cuesta Seco. – Foto: Emil Skalicky, Nils Trabant

Der Harburger SC hat auf einer wichtigen Position Klarheit geschaffen: Das Trainerduo Bünyamin Cetin und Sascha Enrico de la Cuesta Seco bleibt dem Verein erhalten. Damit setzt der HSC in der Bezirksliga Hamburg Süd auf Kontinuität und auf ein Gespann, das nicht nur sportlich, sondern auch menschlich eng mit der Mannschaft verbunden ist.

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Aktuell steht der Harburger SC mit 33 Punkten auf Rang neun der Tabelle. Die Saison war für den Klub nicht frei von schwierigen Phasen, doch gerade deshalb ist die Entscheidung für Stabilität an der Seitenlinie ein klares Signal. Cetin und de la Cuesta Seco sollen den eingeschlagenen Weg fortsetzen.

Cetin: „Alles für das Team, alles für den HSC“

Für Cetin war die Entscheidung früh greifbar. Ausschlaggebend war vor allem, dass der Großteil der Mannschaft ebenfalls seine Zusage gegeben hat. „Für mich war früh klar, dass ich beim HSC bleibe - vor allem, nachdem die Mehrheit der Jungs zugesagt hat. Das war ein wichtiges Zeichen für mich“, erklärt der Trainer in den Vereinsmedien

Ein weiterer zentraler Punkt war der Verbleib seines Trainerpartners. Mit „De La“ ist Sascha Enrico de la Cuesta Seco gemeint, der selbst lange als Spieler in höheren Hamburger Amateurklassen unterwegs war und auch das Trikot des HSC getragen hat. Cetin sagt: „Ein weiterer entscheidender Punkt war, dass De La ebenfalls weitermacht. Durch ihn bin ich damals überhaupt erst zur Mannschaft gestoßen. Unsere Zusammenarbeit funktioniert überragend - wir ergänzen und unterstützen uns in jeder Hinsicht, der Austausch und die Kommunikation sind perfekt. Das Vertrauen zwischen uns ist blind, und genau deshalb war es für mich ein wichtiges Kriterium, den gemeinsamen Weg weiterzugehen.“

Cetin ist mittlerweile seit anderthalb Jahren beim Verein. Begonnen hatte er mit der Aufgabe, die zweite Herren aus dem Tabellenkeller zu führen. „Das war alles andere als einfach, aber die Zusammenarbeit mit der Mannschaft war von Anfang an besonders. Klasse Jungs, starke Charaktere und immer mit Herz und Seele dabei. Gemeinsam haben wir den Klassenerhalt souverän geschafft“, blickt er zurück.

Auch die aktuelle Saison habe viel abverlangt. „Schwere Zeiten erfordern starke Nerven, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung - und genau das haben wir bewiesen. Oder besser gesagt: nicht nur als Mannschaft, sondern als Familie.“ Bis zum Sommer übernimmt Cetin zudem kommissarisch Aufgaben als Ligamanager. Für ihn ist das Teil seiner Verantwortung: „Die Jungs bedeuten uns sehr viel. Deshalb ist jede zusätzliche Arbeit für uns selbstverständlich - denn am Ende gilt: Alles für das Team, alles für den HSC.“

De la Cuesta Seco sieht den HSC als Familie

Auch de la Cuesta Seco hat sich bewusst für den Verbleib entschieden. Der langjährige Oberliga-Spieler, der laut FuPa-Datenbank als Spieler 175 Partien mit 58 Toren absolviert hat und auch als Trainer bereits für den HSC sowie Viktoria Harburg tätig war, betont vor allem die emotionale Bindung zum Verein.

„Der HSC ist für mich wie eine Familie - ich fühle mich hier einfach sehr wohl. Beruflich und familiär passt für mich hier alles perfekt. Die Jungs sind großartige Charaktere, und auch meine Kinder spielen in diesem Verein“, sagt de la Cuesta Seco. Besonders wichtig sei auch für ihn gewesen, dass fast alle Spieler bereits ihre Zusage gegeben hätten. Das sei „letztendlich mit ausschlaggebend“ gewesen.

Dabei war der Verbleib offenbar keineswegs selbstverständlich. De la Cuesta Seco berichtet von mehreren Angeboten: „Trotz mehrerer Angebote, sogar aus höheren Ligen, habe ich mich bewusst dafür entschieden, weiterhin beim HSC zu bleiben. Natürlich war der Gedanke an einen Wechsel zwischenzeitlich definitiv vorhanden, weil im Verein zuletzt auch einiges passiert ist.“ Durch Mehmet habe man im Klub aber „wieder neue Hoffnung und neue Perspektiven bekommen“.

Ein Trainerduo mit Vertrauen und klarer Bindung

Die sportliche und menschliche Verbindung zwischen Cetin und de la Cuesta Seco spielt in beiden Aussagen eine große Rolle. De la Cuesta Seco sagt: „Auch die Zusammenarbeit mit meinem Trainerpartner Cetin funktioniert hervorragend.“ Zudem habe er beim HSC weiterhin die Möglichkeit, gelegentlich bei den ersten Herren oder auch bei der Ü32 auszuhelfen - „das macht natürlich ebenfalls Spaß“.

Für de la Cuesta Seco ist der weitere Weg auch eine Frage der Verbundenheit: „Die Mannschaft liegt uns beiden sehr am Herzen. Als Trainer wäre die Saison 2026/27 bereits mein drittes Jahr, insgesamt bin ich dann schon seit fünf Jahren Teil des HSC.“

Damit ist beim Harburger SC ein wichtiger Baustein gesetzt. Die Mannschaft bleibt in großen Teilen zusammen, das Trainerduo arbeitet weiter, und der Verein erhält in einer bewegten Phase dringend benötigte Kontinuität. Sportlich soll daraus in der kommenden Saison mehr Stabilität entstehen - menschlich ist die Grundlage dafür offenbar längst vorhanden.

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