
Der Hamburger SV hat einen spannenden Offensivspieler für seine U21 verpflichtet: Radin Amadou wechselt im Sommer vom SV Hemelingen aus der Bremen-Liga in den Nachwuchsbereich des HSV. Für den erst 19 Jahre alten Stürmer ist es der nächste Schritt in seiner Entwicklung - und zugleich die Chance, sich künftig in der Regionalliga Nord auf höherem Niveau zu beweisen.
Die Zahlen sind auffällig: In der laufenden Saison kommt Amadou bislang auf 25 Tore und zwei Vorlagen in 29 Spielen. Damit gehört er zu den treffsichersten Angreifern der Oberliga Bremen und hat sich mit seiner Abschlussstärke für den Wechsel nach Hamburg empfohlen.
Beim SV Hemelingen wird der Abgang sportlich schmerzen, gleichzeitig überwiegt aber der Stolz. Trainer Günter Tuncel sieht den Wechsel als Bestätigung der eigenen Arbeit, wie er in den Vereinsmedien mitteilt: „Radin hat sich in diesem einem Jahr sehr gut entwickelt. Das zeigt unseren Weg, dass wir Spieler entwickeln und auch den nächsten Schritt ermöglichen.“
Tuncel betont, dass es für ihn selbstverständlich gewesen sei, den Spieler auf diesem Weg zu begleiten: „Für mich war es selbstverständlich, dass ich Radin auch bei seinem nächsten Schritt begleite. Denn genau das ist das, was wir wollen: Spieler entwickeln und begleiten.“
Der Coach ordnet den Transfer entsprechend positiv ein: „Deshalb kann ich als Trainer sagen, dass ich stolz darauf bin. Wir wünschen Radin nur das Beste. Er wird immer ein Teil unserer Erfolgsstory sein, denn von hier aus macht er den größten Schritt seiner Fußballkarriere. Wir drücken ihm die Daumen und wir als Verein und Trainer sind stolz darauf, dass ein Spieler von uns zum Hamburger SV wechselt.“
Bevor Amadou seine neue Aufgabe beim HSV angeht, stehen mit Hemelingen noch wichtige Wochen bevor: Der Verein will die Saison erfolgreich beenden, einen Titel holen und sich für den DFB-Pokal qualifizieren. Für den jungen Stürmer könnte der Abschied damit besonders rund werden: als möglicher Torschützenkönig und Titelgewinner.
Danach wartet in Hamburg eine neue Herausforderung. In der U21 des HSV soll Amadou seine Quote nicht nur bestätigen, sondern sich an das höhere Tempo, die größere Intensität und die Anforderungen der Regionalliga Nord gewöhnen. Gerade weil er erst 19 Jahre alt ist, passt der Schritt in eine U21-Mannschaft mit Regionalliga-Alltag sehr gut in seine Entwicklung.
Für den HSV ist der Transfer interessant, weil Amadou ein klares Profil mitbringt: Tore, Abschlussqualität und Selbstvertrauen aus einer starken Saison. Natürlich ist der Sprung von der Oberliga Bremen in die Regionalliga Nord nicht zu unterschätzen. Doch wenn ein Stürmer diese Quote auch nur ansatzweise auf höherem Niveau bestätigen kann, wird er zwangsläufig spannend.
Langfristig könnte sich daraus auch eine Perspektive in Richtung Profikader ergeben. Die U21 ist beim HSV genau dafür da: Spieler an höhere Aufgaben heranzuführen und zu prüfen, wer das Potenzial für mehr besitzt. Sollte Amadou seine Torjägerqualitäten in der Regionalliga Nord fortsetzen, wird er sich auf kurz oder lang auch für die Bundesliga-Mannschaft von Merlin Polzin empfehlen müssen.
Zunächst aber geht es um den ersten Schritt: ankommen, weiterentwickeln, treffen. Genau dafür hat sich Radin Amadou mit seiner starken Saison in Hemelingen die Chance beim Hamburger SV erarbeitet.
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