
Der Hamburger Amateurfußball blickt am Samstag auf das Stadion Hoheluft. Dort steigt das Finale im LOTTO Hamburg-Pokal der Herren zwischen SC Vorwärts/Wacker Billstedt und HEBC Hamburg. Es ist ein reines Oberliga-Duell, aber eines mit deutlich größerer Bedeutung als ein normales Ligaspiel: Der Sieger holt nicht nur den Hamburger Pokal, sondern qualifiziert sich auch für den DFB-Pokal.
Für beide Klubs ist es ein besonderer Moment. Vorwärts Wacker und HEBC haben sich über den Pokalwettbewerb auf die große Bühne gespielt und dürfen nun von einem Los gegen einen Bundesligisten träumen. Genau diese Perspektive macht den Wettbewerb für Amateurvereine so reizvoll - und es ist eine Chance, eine schwierige Liga-Saison vergessen zu lassen.
SC Vorwärts/Wacker Billstedt hat auf dem Weg ins Endspiel mehrere Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft schaltete unter anderem TuS Dassendorf, SC Victoria Hamburg und im Halbfinale den späteren Oberliga-Meister ETSV Hamburg aus. Gerade der Erfolg gegen den ETSV zeigte, dass Vorwärts Wacker in diesem Wettbewerb nicht zufällig im Finale steht.
In der Oberliga Hamburg war die Saison schwierig, doch im Pokal hat Billstedt immer wieder gezeigt, dass die Mannschaft an einem guten Tag auch favorisierte Gegner schlagen kann. Nun fehlt nur noch ein Sieg, um die Saison mit einem Titel und dem DFB-Pokal-Ticket zu krönen.
Auch HEBC Hamburg hat sich den Finaleinzug hart erarbeitet. Im Halbfinale setzte sich der Klub gegen USC Paloma erst im Elfmeterschießen durch. Nach torloser regulärer Spielzeit fiel die Entscheidung vom Punkt - und HEBC durfte den Einzug ins Endspiel feiern.
Für den Verein hat dieses Finale einen besonderen Wert. HEBC stand seit Jahrzehnten nicht mehr in einem Hamburger Pokalendspiel. Entsprechend groß dürfte die Vorfreude rund um den Klub sein. Ein Pokalsieg würde nicht nur sportlich viel bedeuten, sondern auch eine lange Wartezeit beenden.
Im Finale treffen zwei Mannschaften aufeinander, die den Wettbewerb auf unterschiedliche Weise geprägt haben. Vorwärts Wacker kommt mit dem Rückenwind mehrerer Favoritenstürze, HEBC mit der Erfahrung eines engen Halbfinals und der großen Chance, Vereinsgeschichte zu schreiben.
Pokalfinals folgen selten nur der Ligatabelle. Sie leben von Tagesform, Nervenstärke und besonderen Momenten. Für Vorwärts Wacker und HEBC geht es deshalb um weit mehr als ein Ergebnis: Es geht um einen Titel, um Prestige, um den DFB-Pokal - und um einen Platz in der Hamburger Fußballgeschichte, denn für beide Klubs wäre es der erste Titel.
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