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Allgemeines

Hackenberg schielt auf einen einstelligen Tabellenplatz

Bezirksliga, Gruppe 2: Der Saisonauftakt verlief für die SG Hackenberg mit einem 1:1-Unentschieden nicht ganz nach Maß. Im anstehenden Remscheider Derby beim FC soll nun der erste Dreier her.

von Linus Bien · 21.08.2026, 14:30 Uhr · 0 Leser
Die SG Hackenberg ist reif für mehr.
Die SG Hackenberg ist reif für mehr. – Foto: Andre Peters

Am 1. Spieltag der neuen Bezirksliga-Saison kam die SG Hackenberg gegen den SSV Germania Wuppertal nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Am Sonntag (23. August, 15 Uhr) gastiert die Mannschaft von Tim Janowski zum Remscheider Derby im Stadion Reinshagen. Der FC Remscheid ging beim ASV Mettmann zuletzt leer aus. Das sagt Janowski über seine Mannschaft, das anstehende Derby und die Saisonziele.

Junge Spieler, die noch die Nervosität ablegen müssen

Trotz einer vielversprechenden Vorbereitung, in der die SG Hackenberg gegen einige höherklassige Teams mithalten konnte, reichte es beim Saisonauftakt gegen den SSV Germania nur für einen Punkt. Entsprechend bedient zeigte sich Janowski im Anschluss: „Deswegen war ich jetzt auch ein bisschen enttäuscht von dem 1:1-Start. Da sieht man dann, dass die Nervosität in der Liga nicht so abdrehen kann.“

Nervosität ist deshalb ein entscheidender Faktor gewesen, denn die SGH hat an einigen Stellen auf neue, jüngere Spieler gesetzt. Der sportliche Leiter Eray Ates erklärt: „Wir haben perspektivisch junge, entwicklungsfähige Spieler in den Kader gewinnen können wie z. B. Nils Kerkien, Henning Schewe, Karim Abou Rakha, Oskar Golonko, Baran Yildiz, David Kubik und Alessandro Forte, aber auch Spieler, die die nötige Erfahrung mitbringen wie z. B. Florian Börsch und Pedro da Silva.“

Im Grunde viele neue Spieler, die es aber auch gebraucht hat, in Anbetracht dessen, dass sich der Verein in der vergangenen Spielzeit nur mit Biegen und Brechen über Entscheidungs- und anschließende Relegationsspiele in der Liga halten konnte. „Besser läuft es auf jeden Fall, weil wir den Kader breiter aufgestellt haben und junge, hungrige Spieler reingeholt haben“, analysiert der Cheftrainer, der in der Winterpause letzten Jahres als Co-Trainer zum Verein gestoßen ist.

Das Saisonziel ist klar, aber mutig

Am 2. Spieltag steht mit dem FC Remscheid direkt ein echter Brecher für die Hackenberger an. Nicht nur hat der FCR in der abgelaufenen Saison noch in der Landesliga gespielt, sondern es ist auch ein brisantes Lokalderby. Zum Derby sagt Tim Janowski: „Ich denke, es wird kein schönes Fußballspiel, aber ein spannendes und hart umkämpftes Spiel.“ Der Coach ist sich sportlich aber trotz des letztjährigen Ligenunterschieds sicher: „Ich würde Sonntag auf jeden Fall als 50-50-Spiel bezeichnen.“ Sein Trainerkollege Erdal Demir hat ihm da bereits zugestimmt. Sportlich ein ausgeglichenes Duell, da sind sich die Trainer sicher. An anderer Stelle sieht Janowski seine Truppe im Vorteil: „Ich sehe uns vom Teamgefühl im Vorteil und deswegen einen Tick vorne.“

Den Schlüssel zum Erfolg konnte der langjährige Cheftrainer des SSV Bergisch Born genau nennen: „Wenn wir die Nervosität in den Griff bekommen und diese äußeren Einflüsse von den Zuschauern, alles Drum und Dran, wenn wir das in den Griff kriegen, dann werden wir das Spiel gewinnen“, so Janowski.

Zurückhaltend und selbstbewusst, mit der vergangenen Saison im Hinterkopf, ist sich Tim Janowski über die Ziele für die aktuelle Spielzeit sicher: „Ich bin total vom Kader überzeugt. Ich denke, dass wir einen einstelligen Tabellenplatz schaffen werden.“ Ein mutiges Ziel, das es zu beweisen gilt. Die erste Chance und erste Ansätze dürften dann am Sonntag folgen.

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