FC Schlieren: solide Hinrunde

Frauen NLB - Rückblick Herbstrunde

Der FC Schlieren holt gegen die Spitzenteams keinen Punkt. Gegen Sion 2x, gegen den FCZ, Thun und Wil verlieren die Schlieremerinnen. Dafür lassen sie gegen die Teams von unten nichts anbrennen. Einzige Ausnahme war das enttäuschende Heimspiel gegen den FC Biel Ende November, welches in den Schlussminuten noch verloren ging. Wäre dieses Spiel nicht noch gekippt, würde der FC Schlieren mit 15 Punkten auf einem sicheren Platz 4 überwintern.

Schade auch das Ausscheiden im Cup gegen den FC Solothurn. Dieses Spiel ging unglücklich in der Verlängerung verloren.

Wer wird vermisst?

Mona Gubler kam letzte Saison vom Grasshoppers Club Zürich zu Schlieren und konnte sich als Dreh-und Angelpunkt des Teams integrieren. Auf die neue Saison hin versucht es die junge Spielerin nochmals eine Liga höher. Bei den Grasshoppers hat sie noch keinen Platz bekommen und wurde nochmals ausgeliehen, diesmal aber an einen anderen WSL-Verein, den FC St.Gallen.

Wer performt?

Der junge Neuzugang Leah Gächter hat sich bewährt. Die Ostschweizerin, meist als Aussenverteidigerin eingesetzt, konnte sich einen Stammplatz sichern und war mit zwei Toren auch in der Offensive ein Faktor.

Weiterer Lichtblick ist Luisa Gisler. Die junge Spielerin wird langsam aufgebaut und ist ein Joker, auf den Verlass ist. In sechs Spielen kommt sie auf drei Tore und auch im zweiten Team ist auf ihre Tore verlass.

Wer hat enttäuscht?

Die routinierten Spielerinnen können dem Team nicht mehr ganz so den Stempel aufdrücken wie in vergangenen Tagen.

Antje Notter, die Duracell-Frau im Team, kommt - wohl auch Verletzungen geschuldet - nur auf fünf Einsätze, davon nur einer über die ganze Spielzeit. Auch Sanja Mijovic trifft nicht mehr wie am Laufband, auch weil die jungen Spielerinnen nachrücken.

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Aufrufe: 025.1.2023, 08:00 Uhr
Redaktion FuPa ZürichAutor