
Der letzte Spieltag vor dem spielfreien Oster-Wochenenden war grösstenteils von garstigen Bedingungen geprägt. Durch viel Regen, Schnee und Kälte waren die Plätze schwierig bis unmöglich zu bespielen. So wurden zwei Partien abgesagt, wovon diejenige zwischen Wald und Stäfa nach dem Osterwochenende nachgeholt wurde. Und am 21. April wurde nun auch das Spiel zwischen Wiesendangen und Embrach nachgetragen.
FC Wiesendangen 1:3 FC Embrach
FC Wald 1:2 FC Stäfa
SC Veltheim 3-3 FC Greifensee
FC Phönix Seen 1-2 FC Küsnacht
FC Beringen 1-1 FC Gossau
FC Herrliberg 2-0 FC Bassersdorf
FC Brüttisellen-Dietlikon 2:2 FC Glattbrugg
Nachdem das Spiel zwischen Wiesendangen und Embrach vor gut dreieinhalb Wochen wegen des Wetters abgesagt werden musste, konnte dieses unter besten Bedingungen nachgeholt werden. Die letzten Spiele des FC Wiesendangen waren nicht von Erfolg gekrönt, entsprechend waren die Hausherren bemüht, das Spiel früh an sich zu reissen, um die grösser werdenden Abstiegssorgen etwas zu lindern.
So gehörte die Startphase auch klar den Gastgebern. Schon in der 7. Minute lag der Ball im Embracher Tor. Simon Huss stand bei einer Ecke goldrichtig und musste einen Kullerball nur noch zur 1:0 Führung einschieben. Nach etwa 20 Minuten wurden die Gäste immer stärker, womit sich das Blatt für Embrach wendete. Vermehrte Offensivaktionen führten schliesslich zum Ausgleich in der 33. Minute, erzielt durch Cinzio Cialdella. Nur wenig später sorgte Giuseppe Reveruzzi gar für das 2:1 der Gäste.
In der zweiten Halbzeit übernahm Embrach die komplette Kontrolle über das Spiel und liessen "Wisi" kaum zu nennenswerten Aktionen kommen. So kam es, dass Andrin Stäbler per Direktabnahme zum 3:1 für Embrach traf. Am Spielstand änderte sich trotz immer härter werdendem Spiel bis zum Ende nichts mehr. Wiesendangen verliert also zum dritten Mal in Folge und ist nun mit nur vier Punkten Vorsprung auf den Strich endgültig gefordert.
Zum ersten von zwei Nachholspielen der 15. Runde empfing der FC Wald am Osterdienstag den FC Stäfa. Vorletztes Wochenende war die Partie dem Schneefall zum Opfer gefallen. Trotz der Heimstärke der Waldner galt Stäfa, das mit einem Sieg Platz zwei zurückerobern konnte, auf dem Kunstrasen als leicht favorisiert.
Die Juric-Elf startete jedoch konzentriert in die Begegnung. In der 38. Minute brachte Stürmer Alexander Jetzer die Gastgeber mit einem Kopfballtor nach einer Flanke von Sandro Meier mit 1:0 in Führung. Für den Ur-Walder war es bereits der neunte Saisontreffer in der 2. Liga. In der Folge war Wald bemüht, den Vorsprung in die Pause zu bringen. Doch in der 43. Minute ertönte ein Pfiff: Foul im Walder Strafraum – Elfmeter für Stäfa. Armando Teixeira liess sich nicht zweimal bitten und verwandelte zum 1:1-Pausenstand.
Zehn Minuten nach Wiederanpfiff schwächte sich der FCW selbst. Jaromir Diggelmann sah die zweite Gelbe Karte und sorgte für eine numerische Unterzahl bei Grün-Weiss. Die Seebuben drängten in der Folge auf die Führung, doch die Walder Defensive hielt lange stand. In der 81. Minute brach Muskelpaket Loris Zucco den Bann: Mit seinem ersten Saisontor stellte der 23-Jährige auf 2:1 für Stäfa.
In der Schlussphase brachte der FCS den knappen Vorsprung gegen den starken Aufsteiger über die Zeit und klettert damit auf Rang zwei. Wald bleibt auf Platz sechs im Mittelfeld der Tabelle.
Schon in der vergangenen Woche tat sich der Liga-Spitzenreiter aus Winterthur gegen Küsnacht, insbesondere in der zweiten Halbzeit, schwer. Und auch das Spiel gegen den FC Greifensee sollte kein einfaches werden.
Die erste Halbzeit verkam zunächst zu einer relativ deutlichen Angelegenheit. Planmässig ging der SCV in der 16. Minute durch Topskorer Dennis Bagnato in Führung. Und nach einer guten halben Stunde verwandelte Ex-Profi Ramon Cecchini einen umstrittenen Foulelfmeter zur 2:0-Pausenführung.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Hausherren wiederum alles im Griff, bis ein unnötiger Elfmeter das Spielgeschehen drehte. Jan Laslo verwandelte diesen Penalty in der 61. Minute, verkürzte so zum 1:2 und sorgte neu für ein offenes Spiel. Ein wunderbar gespielter Angriff, abgeschlossen durch Doppelpacker Bagnato mit seinem nunmehr 15. Saisontreffer, sorgte in der 71. Minute für das 3:1 und die scheinbare Entscheidung. Doch in der Folge nahm sich Veltheim selbst aus dem Spiel.
Ein Standardtreffer, erzielt durch Bruno Grob in der 80. Minute, brachte die Greifenseemer endgültig zurück ins Spiel. Und der direkte Freistosstreffer durch Axel Jean Iten zum 3:3 in der dritten Nachspielminute sorgte schlussendlich für einen gebrauchten Abend für die Heimmannschaft. Plötzlich ist der Aufstiegskampf wieder spannend und die Winterthurer stehen unter Druck, bleiben doch noch zwei Punkte auf Herrliberg.
View this post on Instagram
Für beide Mannschaften war es ein kapitales Spiel. Der Winterthurer Quartierverein Phönix Seen plante gegen das Tabellenschlusslicht drei Punkte ein, um sich etwas vom Strich distanzieren zu können. Für Küsnacht war dieses Spiel – wie auch jene in den kommenden Wochen – eine der letzten Hoffnungen.
Bei garstigen Bedingungen im Schneeregen startete die Heimmannschaft besser in die Partie. Den grösseren Ballbesitz konnte Phönix jedoch nicht in Torchancen ummünzen. Küsnacht hatte defensiv alles im Griff, kam in der ersten Hälfte dem Torerfolg allerdings ebenfalls nicht wirklich nahe. Auf eine eher maue erste Halbzeit sollte jedoch eine packende zweite Spielhälfte folgen.
Der in der Rückrunde verbesserte Seeklub übernahm nach dem Seitenwechsel das Spieldiktat. Mit viel Kampfwille und Zweikampfstärke stellte sich Rot-Weiss dem 2.-Liga-Dino entgegen und erspielte sich erste Halbchancen. Nach etwas mehr als einer Stunde ging dann jedoch Phönix Seen nach einem Strafraumgewühl durch Blerim Qusaj – etwas entgegen dem Spielverlauf – in Führung.
Doch Küsnacht bäumte sich auf. Nach einer Freistossflanke führte ein strenger Penaltypfiff des Schiedsrichters zur Ausgleichschance für den FCK. Giab Al Abbadie verwandelte souverän unten links zum 1:1. Danach roch der FCK Lunte, drückte auf die Führung, während Phönix eher mit dem Unentschieden zu leben schien. Aus einer ähnlichen Flankensituation entstand in der 90. Minute schliesslich das erlösende Siegtor: Flanke Al Abbadie, Kopfball Gian Welti. Der etwas erwürgte Treffer passte zum erkämpften Sieg. Das abgeschlagene Schlusslicht sendet ein Lebenszeichen, während Phönix weiterhin im Abstiegssumpf verbleibt.
Gegen die Zürcher Oberländer aus Gossau erwischten die Beringer den perfekten Einstand in die Partie. Schon in der ersten Minute übertölpelten sie die Hintermannschaft der Gäste mit einem langen Ball und kamen so durch Bohdan Riabets zum frühen 1:0. Die Reaktion der Gossauer fiel in der Folge sehr überschaubar aus. Bemüht und doch ohne Torchancen sahen sie sich im Glück, nicht durch eine der vielen Kontermöglichkeiten das 0:2 zu kassieren.
Nachdem vieles auf den Sieg für Beringen hindeutete, kam dann für Gossau doch noch die Erlösung: In der 90+5. Minute traf der kurz zuvor eingewechselte Giovanni Devito zum glücklichen 1:1-Endstand.
Der Tabellenzweite Herrliberg empfing die Mittelfeldmannschaft aus Bassersdorf. Das Spiel entwickelte sich für den Favoriten vom Zürichsee zur Geduldsprobe. Ein erschwerender Umstand war zudem, dass die Goldküsten-Equipe aufgrund der bevorstehenden Osterferien nominell geschwächt antreten musste.
Nach 45 Minuten deutete vieles darauf hin, dass der FCB gegen die Herrliberger ein 0:0 in die Pause nehmen würde. Doch nach einem Zuspiel von Gamboni brachte Kevin Vizner seine Farben in der ersten Minute der Nachspielzeit in Führung. Für den Edeltechniker war der Treffer zum 1:0-Pausenstand bereits das sechste Saisontor.
Auch nach der Pause gestaltete sich das Spiel ähnlich. Herrliberg tat sich weiterhin schwer, und lange blieb der Vorsprung knapp. In der 71. Minute beruhigte Stürmer Gamboni mit seinem zweiten Skorerpunkt des Tages die Gemüter. Am Ende siegte der FCH mit 2:0 und rückt damit bis auf zwei Punkte an Veltheim heran.
View this post on Instagram
Im einzigen Spiel am Sonntag fand der FCB besser in die Partie. Er ware die aktivere und gefährlichere Mannschaft, fand den Weg ins Tor jedoch nicht. So waren es die Gäste aus Glattbrugg, die dank Hüseyin Eralp, auf Pass von Danijel Subotic, mit 1:0 in die Pause gingen.
Zehn Minuten nach Wiederanpfiff gelang den Hausherren dank eines Foulelfmeters, herausgeholt und verwandelt durch Nour Dekhili, der 1:1-Ausgleich. In der 73. Minute zeigten sich die Glattbrugger abermals sehr effizient und erzielten, wieder durch Eralp, das 2:1. Wie schon letzte Woche gegen Embrach, zeigte "Brütti" auch in dieser Partie Kämpferherz und glich fünf Minuten vor Schluss zum zweiten Mal aus: Nour Dekhili markierte mit seinem zweiten Penaltytreffer den 2:2-Endstand.

Samstag, 11.04.
FC Wiesendangen - FC Glattbrugg
FC Gossau - FC Brüttisellen-Dietlikon
FC Küsnacht - FC Wald
FC Greifensee - FC Phönix Seen
Sonntag, 12.04.
FC Bassersdorf - FC Beringen
FC Embrach - SC Veltheim
FC Stäfa - FC Herrliberg
__________________________________________________________________________________________________
Die Mission von FuPa.net: Wir sind das Mitmachportal VON Amateurfussballern FÜR Amateurfussballer.
Jetzt anmelden & Vereinsverwalter werden: https://www.fupa.net/auth/login
______________________________________________________________________________________
>>> Alle Fragen rund um FuPa werden an dieser Stelle beantwortet
>>> Folge FuPa Zürich auf Instagram - @fupa_zuerich