2024-04-12T13:41:07.504Z

Allgemeines
Turniersieger beim Offensiv-Cup: Der FC Eddersheim siegte beim prestigeträchtigen Turnier in Kriftel.
Turniersieger beim Offensiv-Cup: Der FC Eddersheim siegte beim prestigeträchtigen Turnier in Kriftel. – Foto: Philipp Durillo

FC Eddersheim gewinnt den Offensiv-Cup

Hessenligist setzt sich im Endspiel nach Neunmeterschießen gegen TuS Hornau durch +++ Okriftel wird Dritter

Kriftel. Der FC Eddersheim ist der Sieger der 36. Auflage des Offensiv-Cups. Beim prestigeträchtigsten Hallenturnier des Main-Taunus-Kreises, beim dem parallel auch Spenden für die Leberecht-Stiftung gesammelt wurden, setzte sich der Hessenligist im Endspiel gegen die TuS Hornau mit 4:2 nach Neunmeterschießen durch, nach 15 Minuten regulärer Spielzeit hatte es 0:0 gestanden. Dritter wurde Germania Okriftel, das im Neunmeterschießen gegen den SV Zeilsheim das bessere Ende für sich hatte. Als bester Torjäger wurde Krish Raweri ausgezeichnet.

Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt vom Wiesbadener Kurier.

Endrunde

Finale

Mit den TuS Hornau und dem FC Eddersheim standen sich die Teams im Endspiel gegenüber, die bislang spielerisch besonders überzeugt hatten. Vielleicht auch aus Respekt vor dem jeweiligen Kontrahenten entwickelte sich dafür zunächst ein ereignisarmes Spiel. Beide Teams lauerten auf Fehler des Gegners und standen zunächst sicher in der Defensive. Doch je länger die Partie dauerte, umso mehr Feuer kam rein. Doch auf beiden Seiten ließen die Spieler die wenigen klaren Gelegenheiten liegen. Auf der einen Seite scheiterte Tristan Hein nach Traumpass von Krish Raweri. Beim FCE traf Jason Ptak nur das Aluminium. Im Elfmeterschießen avancierte dann Eddersheims Torhüter zum Helden, er entschärfte zwei Neunmeterschießen und sicherte seinem Team damit dem umjubelten Titel. Mit dem der FCE mit Rekordsieger VfB Unterliederbach mit je neun Titeln gleichzieht.

Halbfinale

Im ersten Semifinale ließen die TuS Hornau gegen Germania Okriftel nichts anbrennen. Hinten verteidigte der Verbandsligist nahezu jeden Vorstoß der Germania sicher weg und sorgte vorne immer wieder für Gefahr. Krish Raweri per Doppelpack und Hendrik Sexauer mit einem Distanzschuss sorgten für einen 3:0-Erfolg der Hornauer.

Das zweite Halbfinale bestritten der SV Zeilsheim und der FC Eddersheim. Der FCE zeigte den Zeilsheimer klar die Grenzen auf, kombinierte sich immer wieder vor das gegnerische Tor und kamen zu einigen Toren. Am Ende stand mit 4:1 ein klarer und verdienter Erfolg.

Viertelfinale

Im ersten Viertelfinale standen sich Germania Okriftel und Viktoria Kelsterbach gegenüber. Nach der Performance in der Gruppenphase war die Viktoria leicht favorisiert, Okriftel war mit nur einem Punkt und aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber Hochheim mit Minimalausbeute ins Viertelfinale gekommen. Doch am Ende setzte sich die Germania gegen die Viktoria durch. Bis kurz vor Schluss stand es 0:0, ehe Cedric Siewe Nana den entscheidenden Treffer erzielte.

Anschließend trafen mit TuRa Niederhöchstadt und TuS Hornau zwei Teams aufeinander, die in der Vorrunde den besten Eindruck hinterlassen hatten. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel auf gutem Niveau. Fabi Fries brachte TuRa in Front, Krish Raweri glich aus. Kurz vor dem Ende war es Jafet Redai, der die TuS auf die Siegerstraße brachte, mit einer schönen EInzelaktion machte Meron Teku einen 3:1-Sieg klar.

Anschließend lieferten sich die SG Hoechst und der FC Eddersheim einen packenden Fight. Phil Reuter brachte den FCE in Front, Firat Tayboga riss das Spiel jedoch nach dem Rückstand an sich und markierte mit einer klasse Aktion den Ausgleich vor der lautstarken Kurve der SG. Doch nur kurz nach dem Ausgleich war Mika Leifermann für die Eddersheimer zur Stelle.

Im letzten Viertelfinale zeigte Germania Weilbach die bis dahin beste Leistung bei dem Turnier. Gegen den SV Zeilsheim agierte der Gruppenligist auf Augenhöhe, spielte gut organisierten Hallenfußball und hatte die ein oder andere Chance zum Sieg. Doch am Ende stand es 1:1 nach 15 Minuten, die Entscheidung fiel vom Neunmeterpunkt. Mit dem besseren Ende für die Zeilsheimer, die am Ende mit einem 5:4 das Semifinale buchten.

Vorrunde

Gruppe A

Die beiden späteren Viertelfinalisten sollten gleich zu Beginn aufeinandertreffen: Am Ende glich der FC Eddersheim kurz vor Schluss noch einen Rückstand gegen Viktoria Kelsterbach aus. Weil die Viktoria aber mit einem Tor höher gegen den VfB Unterliederbach gewann (3:1) als der FCE (5:4), zog die Viktoria als Erster ins Viertelfinale ein, der FCE als Zweiter.

Gruppe B

Erst kurz vor Turnierbeginn stand die Gruppe endgültig fest: Der C-Liga-Herbstmeister SV 09 Flörsheim gewann sein Qualifikationsspiel gegen den TV Wallau mit 7:3 und sicherte sich das letzte Ticket für die Gruppenphase. Gleich zum Gruppenauftakt ging es gegen die TuS Hornau. Gegen den Verbandsligisten hielten die 09er zeitweise das Remis, unterlagen aber am Ende deutlich. Mit dem Sieg im zweiten Spiel gegen Germania Weilbach (4:0) tüteten die TuS bereits vorzeitig den Gruppensieg ein. Weil Flörsheim mit besserem Torverhältnis dastand, musste die Germania sogar gewinnen, um weiterzukommen. Danach sah es lange nicht aus: Die Flörsheimer führten mit 2:0, doch in der Schlussphase ging dem C-Ligisten die Puste aus, Weilbach drehte das Spiel noch und siegte 4:2.

Gruppe C

5:3 und 6:0: Mit zwei Torfestivals katapultierte sich die sehenswerte aufspielende SG Hoechst ins Viertelfinale. Hochheim und Okriftel trennten sich torlos, am Ende kam die Germania weiter, weil sie gegen Hoechst weniger hoch verloren hatte.

Gruppe D

Lange stand es im Duell zwischen dem SV Zeilsheim und Türk Kelsterbach torlos Unentschieden, ehe der Torreigen in der Schlussphase begann. Sechs Tore in den letzten sechs Minuten bedeuteten ein 3:3-Unentschieden. Mit einem 2:1-Erfolg über TuRa Niederhöchstadt buchte der Verbandsligist das Viertelfinale - in das ihm dann TuRa nachfolgte. Im entscheidenden Spiel um Platz 2 spielte der Gruppenligist gegen Türk Kelsterbach seine ganze Klasse aus.

Aufrufe: 013.1.2024, 17:00 Uhr
Philipp DurilloAutor