
Seit geraumer Zeit wird über eine Reform der Regionalligen debattiert, mit dem Kernziel, dass alle fünf Regionalliga-Meister auch aufsteigen können. Hier gibt es Lösungsvorschläge, die beispielsweise eine Verkleinerung der Regionalliga auf vier Gruppen vorsehen. Die eigens einberufene AG Regionalliga-Reform hat in mehreren Treffen zwei Empfehlungen herausgearbeitet, zudem hat es im Nachgang noch einen Vorschlag des Bayerischen Fußball-Verbandes gegeben.
Konkret stehen diese Vorschläge im Raum:
In der finalen Mitteilung der AG Regionalliga-Reform hieß es im März, dass im besten Fall die Saison 2027/28 zu einer Qualifikationssaison werden könnte, damit 2028/29 erstmals ein neues Modell zum Tragen kommen kann. Zeit bis dahin bleibt noch reichlich - und wie der DFB nun klarstellt, wird es auch noch Zeit brauchen, um alle Baustellen final geklärt zu haben.
"Der Austausch innerhalb der Regionalligen und zwischen den Regionalliga-Trägern läuft weiterhin. Dieser Prozess wird aufgrund der Komplexität des Themas und der Vielzahl an offenen Fragestellungen noch einige Wochen in Anspruch nehmen.
Die Klubs sollen anschließend möglichst zum gleichen Zeitpunkt unter Koordination ihrer Regionalliga-Träger ihre Meinung über die Modelle abgeben. Ein Datum dafür steht noch nicht fest.
Das eingeholte Meinungsbild fließt in die finale Entscheidungsfindung der Regionalliga-Träger ein.
Meldungen, wonach die Vereine kommende Woche über die Modelle abstimmen sollen, sind falsch.
Die Zuständigkeit für den weiteren Prozess liegt bei den Regionalliga-Trägern. Die Konferenz der Regional- und Landesverbandspräsidenten spielt hierbei keine Rolle mehr. Dort steht das Thema Regionalliga folglich auch nicht auf der Tagesordnung der Sitzung am heutigen Mittwoch und am Donnerstag in Köln."