
Zu Beginn des Jahres wechselte Dominik Kother auf Leihbasis von Zweitligist Dynamo Dresden an die Wedau zum MSV Duisburg. In der kurzen Zeit konnte der 26-jährige Offensivspieler einen guten Eindruck hinterlassen und wird auch ab kommenden Sommer das blau-weiß gestreifte Trikot überziehen dürfen. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.
"Dome besitzt außergewöhnliche fußballerische Fähigkeiten, die er bei vorherigen Stationen mehrfach gezeigt hat und hinten raus immer häufiger bei uns", freute sich der Christopher Schmoldt, der Sportliche Leiter der Zebras. In 14 Einsätzen kommt Kother auf drei Tore und zwei Vorlagen für die Duisburger, absolvierte dabei allerdings keine Partie über die vollen 90 Minuten. "Mit der jetzigen Festverpflichtung setzt er ein wichtiges Zeichen, dass er in Duisburg längst nicht fertig ist. Wir freuen uns, dass er bleibt."
Zum Jahreswechsel schlug Kother als Teil einer Transferoffensive um Lex-Tyger Lobinger und Aljaz Casar in der Stahlstadt auf. In Kothers Vita ist nämlich auch reichlich Zweitliga-Erfahrung wiederzufinden, zuletzt eben für Dynamo Dresden und auch zu Beginn seiner Laufbahn beim Karlsruher SC. Seine statistisch stärkste Saison spielte Kother allerdings in der 3. Liga beim SSV Jahn Regensburg. Dort steuerte er zehn Tore und elf Vorlagen bei und hatte entscheidenden Anteil am Aufstieg der Oberpfälzer.
Von einem ähnlichen Szenario wäre man wohl auch in Meiderich nicht abgeneigt. Schmoldt zeigt sich jedenfalls zuversichtlich vom weiteren Entwicklungspotenzial Kothers: "Er hat ein bisschen gebraucht, um richtig anzukommen, aber er ist mittlerweile voll integriert und fühlt sich wohl in Zebrastreifen."
Der Kader für die Saison 2026/27 nimmt also allmählich Formen an. Im Zuge des Niederrheinpokalfinals haben die Duisburger mit Steffen Meuer, Leon Müller, Mert Gökcan, Florian Egerer und Domink Becker fünf Spieler offiziell verabschiedet.