2026-03-13T07:45:35.464Z

Allgemeines

Entscheidung: Rodrigues fliegt aus Nationalmannschaft

FLF erklärt Stürmer als nicht mehr nominierbar

von Paul Krier · 05.08.2025, 13:41 Uhr · 0 Leser
Gerson Rodrigues darf vorerst nicht mehr für Luxemburg spielen
Gerson Rodrigues darf vorerst nicht mehr für Luxemburg spielen – Foto: Paul Krier

💸👉 Über diesen Link könnt ihr FuPa Luxemburg unterstützen 👈 Weitere wichtige Infos dazu findet ihr hier.

Wie die FLF am späten Vormittag mitteilte (s.u.), ist Gerson Rodrigues bis auf Weiteres nicht mehr Teil der luxemburgischen Fußballnationalmannschaft der Männer. Das Ansehen des Luxemburger Fußballs und all seiner Mitglieder sei durch die „Affäre Gerson Rodrigues“ in Mitleidenschaft gezogen worden.

Der Verband hebt hervor, dass dieses Ansehen des Verbandes und seiner Mitglieder über jeglicher Individualität und sportlichem Wert stehe. Die FLF habe Rodrigues laut dem Presseschreiben Ratschläge erteilen wollen, denen der künftige Thailand-Legionär nicht nachgekommen sei.

Als Folge dessen, habe der Verwaltungsrat entschieden, dass der Spieler bis auf Weiteres nicht mehr für künftige Länderspiele der Nationalmannschaft berufen werden darf.

In eigener Sache

Bis zum heutigen Datum wartet FuPa Luxemburg, wie andere Medien vermutlich auch, auf einen Gesprächstermin mit Gerson Rodrigues. Außer Social-Media-Posts war seit der Affäre vom Stürmer öffentlich nichts zu hören oder zu lesen.

FuPa Luxemburg hatte in der Woche des 1.Juni diesen Jahres über eine Vertrauensperson von Rodrigues versucht, einen Interview-Termin zu bekommen, bei welchem diese Person quasi als neutraler Vermittler mit dabei gewesen wäre. Diese gab später nach und sagte, dass es keinen Sinn habe – was die Darstellung der FLF z.T. untermauern dürfte.

Die Pressemitteilung der FLF

L'image de l'institution du football luxembourgeois et de tous ses membres a été affectée par "l'affaire Gerson Rodrigues".

Nous tenons à préciser que la renommée de la Fédération et de ses membres est au-dessus de toute individualité et considération sportive.

Malgré les conseils et recommandations que les responsables de la Fédération ont essayé de donner au joueur concerné, celui-ci n’y a donné aucune suite favorable.

Par conséquent, le Conseil d'administration a décidé que le joueur précité n'est plus sélectionnable jusqu'à nouvel ordre pour les futurs matchs internationaux de l'équipe nationale.