2026-04-20T12:45:22.080Z

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Eintracht Norderstedt kämpft weiter: "Haben es selbst in der Hand"

Eintracht Norderstedt meldet sich mit 3:1 gegen Schöningen im Abstiegskampf der Regionalliga Nord zurück - Präsidentin Karsten-Plambeck ordnet die Lage vor dem Saisonfinale ein.

von red · Heute, 12:00 Uhr · 0 Leser
Norderstedt mit Selbstvertrauen.
Norderstedt mit Selbstvertrauen. – Foto: Imago Images

Nach dem 3:1-Erfolg gegen den FSV Schöningen hat FC Eintracht Norderstedt im Abstiegskampf der Regionalliga Nord wieder neue Hoffnung geschöpft. Vier Spieltage vor Saisonende ist die Ausgangslage weiterhin angespannt, doch im Verein überwiegt vorsichtiger Optimismus - auch, weil die Mannschaft zuletzt ein wichtiges Zeichen gesetzt hat und vor der Abstiegszone rangiert.

Präsidentin Julia Karsten-Plambeck ordnet die Situation in den Vereinsmedien differenziert ein und spart dabei auch Selbstkritik nicht aus. „Wenn man vier Spieltage vor dem Saisonende im Tabellenkeller steht, kann keiner von sich behaupten, alles richtig gemacht zu haben, auch wir als Vereinsführung nicht“, erklärt sie offen.

Gleichzeitig hebt Karsten-Plambeck die Leistungen der Mannschaft hervor: Mit Ausnahme weniger Partien habe das Team „gute Auftritte hingelegt und gezeigt, dass es weit mehr Potenzial hat, als der Tabellenplatz aussagt“. Dennoch bleibe die nüchterne Realität bestehen, dass sich die Leistungen zu selten in Punkten niedergeschlagen haben. Als Gründe nennt sie unter anderem individuelle Fehler, eine mangelhafte Chancenverwertung sowie fehlendes Spielglück.

Hinzu kamen strukturelle Probleme im Saisonverlauf. „Die kurzfristigen Abgänge und Ausfälle von Führungsspielern oder das aberwitzige Verletzungspech - da kommt einiges zusammen“, meint Karsten-Plambeck. Besonders deutlich werde das an der personellen Situation in der Defensive, wo zuletzt sogar ein U23-Mittelfeldspieler in der Innenverteidigung aushelfen musste.

„Klassenerhalt noch in eigener Hand“

Trotz aller Schwierigkeiten richtet sich der Blick klar nach vorne. Intern sei man zwar auf verschiedene Szenarien vorbereitet, doch der Fokus liege eindeutig auf dem Ligaverbleib. „Das wäre bei dem Aufwand, den wir hier alle betreiben, vorsichtig formuliert mehr als schade“, sagt die Präsidentin mit Blick auf einen möglichen Abstieg in die Oberliga Hamburg.

Sollte dieser Fall eintreten, sei der Verein dennoch vorbereitet: Viele Spieler hätten sich unabhängig von der Liga gebunden, ein kompletter Umbruch sei nicht zu erwarten. Gleichzeitig stellt sie klar, dass dann „jeder Stein einzeln umgedreht“ würde, um den direkten Wiederaufstieg anzugehen.

Doch so weit will es der Klub gar nicht kommen lassen. „Noch haben wir den Klassenerhalt in der Hand und werden alles daransetzen, in der Regionalliga zu bleiben“, betont Karsten-Plambeck - eine klare Kampfansage für die entscheidenden Wochen der Saison.

Restprogramm Eintracht Norderstedt


31. Spieltag: (A) Bremer SV (6.)
32. Spieltag: (H) TuS Blau-Weiß Lohne (17.)
33. Spieltag: (A) SC Weiche Flensburg 08 (11.)
34. Spieltag: (H) HSC Hannover (15.)

>>> Zur Tabelle der Regionalliga Nord

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