2024-02-22T15:00:42.116Z

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Beim FC Sturm Hauzenberg hatte Johannes Schäffner eine erfolgreiche Zeit
Beim FC Sturm Hauzenberg hatte Johannes Schäffner eine erfolgreiche Zeit – Foto: Armin Würfl | SP4ORT.de

»Ein Fußballer, wie man sich ihn nur wünschen kann«

Johannes Schäffner tritt im Sommer von der höherklassigen Bühne ab und kehrt zurück zu seinem Heimatverein

Seit vergangenen Sommer ist Johannes Schäffner Co-Trainer des FC Sturm Hauzenberg, zuvor war der 2015 vom TSV Waldkirchen gekommene viele Jahre ein Leistungsträger der Staffelberger. In ein paar Monaten verabschiedet sich der 32-Jährige nun von der höherklassigen Bühne. Dem Fußball wird Schäffner dennoch erhalten bleiben und seine aktive Laufbahn bei seinem Heimatverein, dem A-Klassisten SV Wildenranna, ausklingen, lassen.

"Wir bekommen im Sommer das zweite Kind und ich werde deshalb in Sachen Fußball deutlich kürzer treten. Ich möchte aber noch nicht ganz aufhören und zum Ausgleich noch bei meinem Heimatverein, dem ich immer verbunden geblieben bin, kicken“, lässt Johannes Schäffner wissen. Beachtliche 267 Einsätze in der dritthöchsten Amateurklasse hat der Innenverteidiger in seiner Vita stehen. "Es waren tolle Jahre und viele unvergessene Momente. Ich bin im Herrenbereich nie abgestiegen, durfte mit Ex-Profis wie Robert Zillner und Alexander Geiger zusammenspielen und gegen herausragende Fußballer wie den langjährigen Bundesligaspieler Roman Tyce spielen. Für mich war die Landesliga das sportliche Limit und habe ich diese Zeit sehr genossen“, resümiert Schäffner, der mit dem TSV Waldkirchen und dem FC Sturm Hauzenberg nur zwei Vereine als Seniorenspieler hatte.

"Es gibt natürlich ein paar Unterschiede, aber grundsätzlich sind beide Klubs sehr familiär und kameradschaftlich geprägt. Das passt zu meinem Naturell und deshalb habe ich mich sowohl beim TSV Waldkirchen als auch beim FC Sturm Hauzenberg sehr wohl gefühlt“, verrät Schäffner, der Anton Autengruber als seinen großen Förder ansieht: "Anton hat mir damals als blutjunger Spieler das Vertrauen geschenkt und auf mich gebaut. Ich habe ihm sehr viel zu verdanken.“ Auch ein paar Mitspieler haben Schäffner sehr geprägt; "In jungen Jahren habe ich vor allem von Josef Krieg und Thomas Eglhofer viel Unterstützung erhalten und von ihrer Erfahrung profitieren können. In Hauzenberg war Knut Knödlseder über Jahre ein herausragender Innenverteidiger-Partner. Ein herausragender Mitspieler im Abwehrverbund war auch Daniel Massinger.“


Beim TSV Waldkirchen entwickelte sich Schäffner (re.) zu einem gestandenen Abwehrspieler
Beim TSV Waldkirchen entwickelte sich Schäffner (re.) zu einem gestandenen Abwehrspieler – Foto: Helmut Weiderer







Mittlerweile hat Johannes Schäffner eine andere Rolle und unterstützt Sturm-Chefanweiser Dominik Schwarz als Co-Trainer. "Ich habe in den letzten Monaten einen ganz anderen Blick auf den Fußball bekommen. Als Trainer muss man sich viel mehr mit der ganzen Sache beschäftigen und hat wesentlich mehr Aufwand wie als Spieler. Das ist oft etwas stressig, dennoch sehr interessant. Es macht mir Spaß und ich kann mir auf Sicht durchaus vorstellen, als Coach tätig zu sein.“ Bevor sich der Vollblut-Fußballer aber verstärkt der Familie widmet und für "Ranna“ aufläuft, steht allerdings noch die Restrückrunde mi dem FC Sturm Hauzenberg an. "Wir haben uns eine super Ausgangsposition erarbeitet und es ist noch alles drin. Ich traue dem Team alles zu“, sagt Schäffner, der von Hauzenbergs Manager Markus Reischl in den höchsten Tönen gelobt wird: "Hannes ist ein Fußballer, wie man sich ihn nur wünschen kann. Er hat einen Top-Charakter, ist zuverlässig und bodenständig. Als Spieler ist er immer vorangegangen und auch als Co-Trainer macht er seine Sache richtig gut."

Aufrufe: 012.2.2024, 08:35 Uhr
Thomas SeidlAutor