2024-05-24T11:28:31.627Z

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Das zukünftige Eggenfeldener Trainerteam der I. Mannschaft (von links nach rechts): Martin Stoller, Tobias Huber und Christian Minnich
Das zukünftige Eggenfeldener Trainerteam der I. Mannschaft (von links nach rechts): Martin Stoller, Tobias Huber und Christian Minnich – Foto: Lukas Hummelsberger

Eggenfelden: Huber macht weiter - Stoller kommt als spielender Co

Der Landesligist installiert zudem Christian Minnich als zusätzlichen Co-Trainer +++ Mario Reichenberger übernimmt das B-Team

Der SSV Eggenfelden hat für Klarheit hinter den Kulissen gesorgt und kann sein Trainerteam für die Spielzeit 2024/25 präsentieren. Tobias Huber bleibt weiterhin Trainer der ersten Mannschaft und geht somit in seine dritte Saison als Chefanweiser. Unterstützt wird der spielende Coach von SSV-Eigengewächs Christian Minnich, der auf Manuel Schmidhuber als Co-Trainer an der Linie folgt. Zudem wird Martin Stoller ab Sommer das Trainerteam als spielender Co bereichern. Der torgefährliche 30-jährige ist seit Jahren Spielführer des TSV Ergoldsbach und macht in Eggenfelden nun seine ersten Schritte im Trainerbereich.

Die Verlängerung mit Tobias Huber stand für die Verantwortlichen des SSV von Beginn an außer Frage. "Tobi macht eine hervorragende Arbeit, genießt unser volles Vertrauen und hat ein super Standing in der Mannschaft sowie im ganzen Verein. Daher war für uns die Fortsetzung der Zusammenarbeit die logische Konsequenz. Wir haben mit Tobi klar vereinbart, dass wir gemeinsam nach dem Winter die Weichen in Sachen Kader und Trainerteam für die neue Spielzeit stellen wollen. Diese Zeit haben wir genutzt, weshalb das finale Gespräch rund um die Vertragsverlängerung auch relativ schnell ging“, sagt Vorstand Sport Alex Köberl.



Die Planungen des SSV gehen in Richtung vierter Landesligasaison, dennoch sind sich die Verantwortlichen über die aktuelle Lage im Abstiegskampf absolut im Klaren. Die Mannschaft hat weiterhin alles in der eigenen Hand und will den Ligaerhalt auf direktem Wege einfahren. Vergangenen Sonntag hätte man dafür einen wichtigen Schritt gehen können, jedoch setzte es gegen den SV Neufraunhofen eine empfindliche und vermeidbare Niederlage. "Wir wissen um die Situation und reden uns diese auch mit Sicherheit nicht schön. Die Niederlage gegen Neufraunhofen war ein harter Schlag für uns, den wir gemeinsam klar und äußerst kritisch analysiert haben. Unser klares Ziel ist und bleibt es auch nächstes Jahr wieder Landesligafußball zu spielen – zur Not über die Relegation. Vom Erreichen dieses Ziels sind wir absolut überzeugt und verfolgen es in den kommenden Wochen geschlossen als gesamter Verein – alle Fans und Spieler, das Trainerteam und die Vorstandschaft gemeinsam“, sagt Köberl im Namen der SSV-Führung. "Wir müssen uns in unseren Planungen aber natürlich auch damit beschäftigen, dass die Saison nicht so ausgeht, wie wir uns das wünschen. Alles andere wäre blauäugig. Das wurde auch in allen Gesprächen mit Trainern und Spielern klar kommuniziert. Unser Trainerteam und auch der Großteil unseres Kaders für die neue Spielzeit stehen und wir sind sowohl menschlich als auch fußballerisch absolut von dieser Konstellation überzeugt. Wir werden uns auch von möglichen Rückschlägen nicht beirren lassen, verfolgen unseren eingeschlagenen Weg weiter und werden in der kommenden Saison voll angreifen – am liebsten natürlich in der Landesliga“, informiert Köberl.



Cheftrainer Huber, der aktuell an der Seite von Co-Trainer Manuel Schmidhuber die Mannschaft anführt, stehen ab Sommer zwei neue Co-Trainer zur Seite. Der bisherige „Co“ legt sein Amt nämlich aus zeitlichen Gründen nach der aktuellen Saison nieder, was er den Verantwortlichen auch bereits frühzeitig mitgeteilt hat. Christian Minnich, der selbst jahrelang seine Schuhe für den SSV geschnürt und von 2018 bis 2021 die zweite Mannschaft der Eggenfeldener trainiert hat, folgt als Co-Trainer an der Linie auf Schmidhuber. Minnich war bereits in den letzten beiden Spielzeiten als Teammanager Teil des Funktionsteams der ersten Mannschaft und rückt ab Sommer nun noch näher an das Team. Zudem erweitert der SSV sein Trainerteam um einen spielenden Co-Trainer, der auf den Namen Martin Stoller hört. Der abschlussstarke Inhaber der B-Lizenz ist aktuell noch für seinen Heimatverein TSV Ergoldsbach in der Bezirksliga aktiv und kann sowohl im zentralen Mittelfeld als auch im Sturm auflaufen. Mit seiner intensiven Spielweise, seiner Torgefahr sowie seinen 1,90 Meter Körpergröße bringt er nochmal ein ganz neues und belebendes Element in das Spiel des SSV. "Wir sind sehr froh, dass sich Christian und Martin für diese Aufgaben entschieden haben. Beide passen fachlich und auch als Typen perfekt zu uns und werden unsere Entwicklung positiv vorantreiben. Mit den beiden als Co-Trainer sind wir in unserem Führungsteam enorm gut aufgestellt“, meint Köberl.



Von links nach rechts: Alex Köberl (Vorstand Sport), Martin Stoller (spielender Co SSV I), Christian Minnich (Co SSV I), Tobias Huber (Trainer SSV I), Mario Reichenberger (Trainer SSV II), Alfred van Bergen (Teammanager SSV I), Joe Stinglhammer (Sportlicher Leiter SSV I). Es fehlen: Christoph Zellner (Sportlicher Leiter SSV II), Abdul Kapcak (Teammanager SSV II).
Von links nach rechts: Alex Köberl (Vorstand Sport), Martin Stoller (spielender Co SSV I), Christian Minnich (Co SSV I), Tobias Huber (Trainer SSV I), Mario Reichenberger (Trainer SSV II), Alfred van Bergen (Teammanager SSV I), Joe Stinglhammer (Sportlicher Leiter SSV I). Es fehlen: Christoph Zellner (Sportlicher Leiter SSV II), Abdul Kapcak (Teammanager SSV II). – Foto: Lukas Hummelsberger


Auch für Tobias Huber selbst stand von Anfang an fest, dass sein Weg in Eggenfelden weitergeht. "Für mich war klar, dass ich in Eggenfelden weiter machen will. Wir haben in den letzten Wochen und Monaten gemeinsam am Kader geschraubt und sind sehr gut für die neue Saison gerüstet. Das Umfeld des SSV ist super, die Führung arbeitet richtig gut und zielstrebig und man spürt als Trainer das Vertrauen aller Beteiligten. Mich freut es sehr auch im neuen Jahr gemeinsam mit Christian, Martin und dem Führungsteam hier weiter arbeiten zu dürfen“, sagt Tobias Huber. Auch der neue Mann beim SSV Martin Stoller blickt vorfreudig auf seine neue Herausforderung: "Ich bin schon richtig heiß auf diese Aufgabe. Für mich ist es ein spannender nächster Schritt, nachdem ich jetzt zwölf Jahre lang bei meinem Heimatverein aktiv war. Ich freu mich auch sehr auf die Zusammenarbeit mit Tobi und Christian und denke, dass wir hier bei einem ambitionierten Verein auch gemeinsam einiges bewegen können.“ Erstmal liegt der volle Fokus nun aber auf der Mission Klassenerhalt in der Landesliga Südost, wie Huber betont: "Wir werden als Team alles daransetzen und alles reinhauen, damit uns der Klassenerhalt gelingt. Darauf liegt in den kommenden Wochen unser voller Fokus.“


Nicht nur in der ersten Mannschaft kommt es zu einer Veränderung auf der Kommandobrücke, sondern auch bei der Zweitvertretung des SSV. Hier wird ab der neuen Saison Mario Reichenberger das Zepter des Cheftrainers von Christoph Pinzhoffer übernehmen, der aus zeitlichen Gründen kürzertritt. Orhan Berisha legt sein Amt als spielenden Co-Trainer ebenso aus zeitlichen Gründen nieder. Hier hält der SSV aktuell noch seine Augen und Ohren offen, um diese Position auch ab Sommer wieder zu besetzen. "Für uns ist es natürlich ein Glücksfall, dass wir mit Mario einen derartigen Trainerexperten für unsere zweite Mannschaft gewinnen konnten. Er soll die Mannschaft weiterentwickeln, wird aber auch einen engen Draht zu unserer Jugendabteilung aufbauen und ein Auge auf die dortigen Talente werfen. Er hat einen ganzheitlichen Blick, weshalb es ihm auch ein großes Anliegen ist, dass die sieben Jugendspieler, die im Sommer in den Seniorenbereich aufrücken, ideal an den Herrenfußball herangeführt werden“, schätzt Köberl das Tätigkeitsfeld von Reichenberger ein. "Mario hat in seinen vielen Jahren in Töging bewiesen, welche Qualität er als Trainer hat. Daher freut es uns enorm, dass er jetzt Teil unseres Vereins ist, denn er passt sowohl charakterlich als auch von seiner Arbeitsweise perfekt zu uns“, so Köberl weiter.

Die Weichen für die sportliche Zukunft ab Sommer sind an der Birkenallee somit gestellt. Der volle Fokus liegt in den kommenden Wochen nun auf den anstehenden Aufgaben sowohl im Abstiegskampf in der Landesliga Südost, als auch im Aufstiegskampf in der A-Klasse Vilsbiburg. "Wir werden jetzt alle Kräfte bündeln, um gemeinsam unsere Ziele zu erreichen. Wir haben volles Vertrauen in die Mannschaften, fahre heute mit einer breiten Brust nach Kastl und empfangen morgen selbstbewusst die Zweite der SG Johannesbrunn-Binabiburg zum Spitzenspiel der A-Klasse“, sagt Köberl abschließend.

Aufrufe: 019.4.2024, 09:00 Uhr
PM Autor