
Der Düneberger SV lebt noch. Nach neun Niederlagen in Folge hat der DSV im Abstiegskampf der Bezirksliga Hamburg Ost endlich wieder gewonnen und beim SC Vorwärts/Wacker Billstedt II einen wichtigen 5:3-Auswärtssieg gefeiert. Damit bleibt die Lage zwar weiter schwierig, doch die Hoffnung auf den Klassenerhalt ist nach diesem Erfolg wieder ein Stück größer.
In der Tabelle steht Düneberg mit 21 Punkten weiter auf Rang 15. Der Rückstand auf TuS Aumühle-Wohltorf beträgt drei Punkte, auf SC Condor Hamburg II sind es fünf Zähler. Weil die Saison in die entscheidende Phase geht, war dieser Sieg am Öjendorfer Weg für den DSV Pflicht - und genau diese Aufgabe hat die Mannschaft erfüllt.
Der DSV kam gut in die Partie. Schon in der 2. Minute hatte Diego Pöttger die erste Möglichkeit, verfehlte das Tor aber knapp. In der 19. Minute fiel dann die Führung: Kapitän David Boysen zog aus rund 20 Metern ab und traf zum 1:0.
Düneberg blieb in dieser Phase konsequent. Nach gut einer halben Stunde spielte Boysen einen starken Ball in die Spitze, Pöttger blieb ruhig und erhöhte auf 2:0. Kurz vor der Pause legte der DSV nach: Malik Atcha-Dedji setzte sich über die linke Seite durch und bediente Marvin Wollan, der aus kurzer Distanz zum 3:0 traf.
Mit dieser klaren Führung ging es in die Pause. Besonders die Routiniers Boysen, Jan Landau und Wollan setzten wichtige Akzente, wobei Landau und Wollan angeschlagen in die Partie gegangen waren.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Düneberg zunächst eiskalt. In der 47. Minute flankte Pöttger auf Wollan, der zum 4:0 traf. Nur drei Minuten später erhöhte Wollan nach einem Konter auf 5:0 und schnürte damit seinen Dreierpack.
Die Partie schien entschieden, doch Vorwärts/Wacker II kam noch einmal zurück. Zwischen der 58. und 73. Minute verkürzten die Gastgeber auf 3:5, unter anderem per Elfmeter. Plötzlich wurde es noch einmal eng, doch diesmal brachte Düneberg den Vorsprung ins Ziel. In der Schlussphase hatte Pöttger noch eine Konterchance, Boysen traf in der Nachspielzeit mit einem Distanzschuss nur die Latte.
Nach dem Spiel überwog beim DSV die Erleichterung. Andreas Schmitz ordnete den Sieg entsprechend ein: „Am Ende stand ein intensiver, emotionaler und vor allem enorm wichtiger 5:3-Auswärtssieg für den Düneberger SV - und damit lebt die Hoffnung auf den Klassenerhalt weiter! Die Mannschaft hat heute als echte Einheit auf dem Platz gestanden, füreinander gekämpft und bis zur letzten Minute alles investiert.“
Gleichzeitig verwies Schmitz darauf, dass genau diese Haltung in den vergangenen Wochen häufig gefehlt habe: „Mit genau dieser Einstellung, diesem Einsatzwillen und dieser Geschlossenheit hätten wir in den vergangenen Wochen sicherlich den einen oder anderen Punkt mehr geholt und würden uns aktuell nicht in dieser prekären Situation befinden. Umso wichtiger war es heute, endlich wieder ein Zeichen zu setzen.“
Die nächste Aufgabe wird allerdings maximal schwierig. Am kommenden Samstag empfängt der Düneberger SV um 15 Uhr den Meiendorfer SV am Silberberg. Der MSV steht punktgleich mit SC Wentorf an der Spitze und kämpft um die Meisterschaft.
Für Düneberg geht es darum, den Schwung aus dem Auswärtssieg mitzunehmen und im letzten Heimspiel der Saison noch einmal alles in die Waagschale zu werfen. Der Erfolg bei Vorwärts/Wacker II hat gezeigt, dass die Mannschaft noch lebt - nun muss sie dieses Lebenszeichen gegen einen der stärksten Gegner der Liga bestätigen.
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