2024-05-24T11:28:31.627Z

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Für den SC West geht es bald in die Bezirksliga.
Für den SC West geht es bald in die Bezirksliga. – Foto: Norbert Jurczyk

Der SC West plant schon für die Bezirksliga

Landesliga, Gruppe 1: Der SC West rutscht eine weitere Liga nach unten.

Die Linksrheinischen werden den Abstieg aus der Landesliga nicht mehr vermeiden können und sorgen schon für Planungssicherheit beim Neuaufbau. Trainer Günter Abel hat auch schon eine genaue Vorstellung davon, wie das Team der Zukunft aussehen soll. Er möchte vermehrt auf Talente aus den eigenen Reihen setzen.

Wenn diese Saison zum Vergessen aus Sicht des SC West etwas Positives hat, dann das: Der Noch-Landesligist, der nach dem letzten Spieltag den Gang hinunter in die Bezirksliga antreten muss, hat bereits frühzeitig Planungssicherheit. Ob die Oberkasseler, die am Sonntag gegen Victoria Mennrath eine 14-Spiele-Sieglosserie (13 Niederlagen, 1 Unentschieden) beenden wollen, sich diesen leichten Vorteil auch in irgendeiner Form zu Nutze machen, steht auf einem anderen Blatt.

Noch ist zu Personalien jedenfalls nichts nach Außen gedrungen. Trainer Günter Abel allerdings beruhigt die Gemüter. „Natürlich haben wir die Planungen für die neue Saison bereits in Angriff genommen.“ Damit wäre man an der Schorlemerstraße zumindest schon einmal einen Schritt weiter im Vergleich zu der Zeit, als man aus der Oberliga absteigen musste. Damals verschlief der SC West die rechtzeitige Weichenstellung komplett.

Kaderplanung schreitet voran

Günter Abel hat auch schon eine genaue Vorstellung davon, wie das Team der Zukunft aussehen soll. „Wir brauchen wieder Spieler, die sich mit dem Klub identifizieren“, sagt der Ex-Profi. Heißt: Beim Neuaufbau will der 58-Jährige nicht nur nach externen Verstärkungen Ausschau halten, sondern auch die eigenen Reihen berücksichtigen.

Mit Nicolas Brecl und Charly Klein schnupperten zu Rückrundenbeginn auch schon zwei A-Jugendliche Seniorenluft. Die beiden Youngster hätte Abel auch gerne regelmäßig in seinem Aufgebot. Dass das Duo aber stattdessen weiter die A-Jugend unterstützen soll, findet der Coach „nicht ganz glücklich“. Spätestens im Sommer sollen Brecl und Klein dann fest zum Aufgebot der „Ersten“ gehören, so wie im Übrigen auch der eine oder andere Spieler aus der zweiten Mannschaft, der in diesem Jahr der Abstieg in die Kreisliga B droht. „Die Mannschaft ist in dieser Saison ähnlich vom Pech verfolgt wie wir. Da sind aber ein paar richtig gute Kicker dabei“, betont Abel. Mit ihnen und ein paar gezielten Zugängen glaubt der erfahrene Übungsleiter eine schlagkräftige Truppe aufbauen zu können. „Fakt ist, dass wir in der Bezirksliga nicht nur dabei sondern auch oben mitspielen wollen.“

Zukunft der SGU noch offen

In welcher Klasse die SG Unterrath in der kommenden Spielzeit vertreten sein wird, steht noch nicht fest. Doch auch wenn die Lage nach zuletzt vier Unentschieden in Folge prekär ist, strahlt Deniz Aktag vor dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SC Kapellen Gelassenheit aus. „Das ist für uns ein Bonusspiel. Ein weiteres Unentschieden würde ich sofort dankend annehmen, Wichtiger ist, aber, dass sich am Sonntag niemand verletzt oder eine Sperre einhandelt“, sagt der Coach der SGU. Am Franz-Rennefeld-Weg sind die Blicke längst auf die dann folgenden Partien gegen die direkten Konkurrenten MSV Düsseldorf, Cronenberger SC, ASV Mettmann und SC West gerichtet. In diesen Spielen muss die SG Unterrath dann auch mal wieder dreifach punkten. Denn der Saisonschlussspurt hat es mit dem Heimspiel gegen den Tabellenvierten VfL Jüchen und dem Auswärtsspiel bei Spitzenreiter 1. FC Monheim in sich.

Ob es auch für den MSV Düsseldorf auf der Zielgeraden noch einmal heiß zugehen wird, hat der Klub aus Eller selbst in der Hand. Nur wenn er jetzt eine imposante Siegesserie startet, dürfte es noch einen Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt geben. Bei DV Solingen muss die Elf von Mo Rifi die Aufholjagd beginnen. In dieser Hinsicht kann sich die TuRU entspannt zurücklehnen. In Abstiegsgefahr wird das auf Rang neun liegende Team von Francisco Carrasco nicht mehr geraten. Ob die Oberbilker es aktuell auch mit den Topteams aufnehmen können, wird sich am Sonntag zu Hause gegen den Dritten VfB 03 Hilden II zeigen. Das Hinspiel in Hilden gewann die Turu mit 1:0.

Aufrufe: 020.4.2024, 10:45 Uhr
RP / Marcus GiesenfeldAutor