
Jüngste Verpflichtung ist Samuel Derkum, der vom 1. FC Kleve an den Niederrhein wechselte. Doch schon zuvor hatte sich im Kader der des FC Büderich einiges verändert – teilweise gezwungenermaßen
So kam der Abgang von Torhüter Justin Möllering zum KFC Uerdingen alles andere als geplant. "Wir haben nicht wirklich damit gerechnet, dass wir im Winter etwas machen müssen, gerade auf der Torhüterposition“, berichtet Trainer Sebastian Siebenbach. Entsprechend war kurzfristig Ersatz gefragt, idealerweise ein erfahrener. Den fand der FCB in Robin Offhaus. "Wenn dich der Stammtorhüter nach der Hinrunde verlässt, dann brauchst du natürlich auch einen Nachfolger, der dir sofort weiterhilft.“
Schon zuvor war der Verlust von Leistungsträger Kevin Weggen bekannt. Den 32-Jährigen zog es in Richtung des 1. FC Viersen und hinterließ dadurch auf doppelte Weise eine zu füllende Lücke: "Da mussten wir überlegen: 'Was sind die Themen, die er verkörpert?' Denn neben dem Sportlichen hat er unserer sehr jungen Mannschaft auch natürlich viel Erfahrung gegeben."
Genau diese Werte soll Pierre Nowitzki einbringen, der vom GSV Moers kam und für den VfB Homberg bereits mehrfach in der Regionalliga West auflief. Als zusätzliche Option für die Offensive schloss sich außerdem Glayne Wago von Oberliga-Konkurrent VfL Jüchen-Garzweiler an. "Als er damals nach Deutschland kam, waren wir, glaube ich, der erste Verein, bei dem er überhaupt mittrainiert hat“, erinnert sich Siebenbach über den Franzosen, der 2023 zunächst beim ASV Süchteln landete und über Umwege nun doch in Büderich angekommen ist.
Komplettiert wird das Zugangs-Quartett mit Samuel Derkum, der sich in der Vorsaison bereits seine Oberliga-Sporen bei Union Nettetal verdient hatte, sich nun aber auch durch die lange Anfahrt beim 1. FC Kleve auf Vereinssuche begab. "Bei Samuel kam der Kontakt eher durch einen Zufall zustande. Wir haben den Bericht zu Kleve gesehen, dass dort der Vertrag aufgelöst wurde und ich wusste schon, dass er in Düsseldorf wohnt", berichtet Siebenbach. "Und da er sich mit unseren Spielern Maximilian Köhler und Kaies Alaisame gut versteht – die drei haben ja auch schon in Nettetal zusammengespielt – war es einfach eine glückliche Fügung.“
Der 23-Jährige soll die Abwehrkette der Büdericher in der Rückrunde sowohl qualitativ als auch quantitativ verstärken. Erste Trainingseinheiten absolvierte Derkum bereits und zeigte sich angetan: "Es ist eine junge, talentierte Truppe, die eine sehr gute, positive Energie versprüht. Aktuell macht es mir unheimlich Spaß, mit der Mannschaft zusammenzuspielen, weil es einfach alles super Zocker sind.“
Sein Ziel für die Rückrunde formuliert der Zugang klar: "Einen einstelligen Tabellenplatz erreichen und perspektivisch – wenn die Truppe so zusammenbleibt – vielleicht sogar im oberen Drittel anzugreifen.“
So ist es kein neues Gesicht, aber vielleicht schon ein neuer Anstrich, der dem FC Büderich zur Rückrunde verpasst wurde. Nun liegt es an der neu formierten Mannschaft, den frischen Impulsen auf dem Platz Substanz zu verleihen.
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