2024-02-21T13:48:47.272Z

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– Foto: Alexander Rode

"Das klappt sehr gut" – die SG Landau/Wolfhagen trainiert sich selbst

Frauen-Verbandsligist SG Landau/Wolfhagen überwintert auf einem Abstiegsplatz. Trainer Hagen Marquardt und einige Betreuer sind nicht mehr Teil des Teams. Und dennoch gibt sich Spielführerin Vanessa Reßler optimistisch.

Zwei Jahre lang kämpfte die SG Landau/Wolfhagen sogar um den Aufstieg in die begehrte Hessenliga. Am Ende reichte es jeweils knapp nicht. In dieser Saison sieht es leider etwas anders aus. Die Mannschaft findet sich tief im Kampf gegen den Abstieg wieder. Und das kommt nicht gerade von ungefähr.

"Wir hatten mit vielen Personalausfällen aus unterschiedlichen Gründen zu kämpfen. Daher mussten wir regelmäßig mit einer neu aufgestellten Mannschaft spielen und haben so oft nicht ins Spiel gefunden", erklärt Reßler. "Es lief somit durchwachsen. Wir haben viele Spiele in der Hinrunde unglücklich verloren. Und so stehen wir leider auf einem Abstiegsplatz. Punktetechnisch ist aber noch alles drin!"

Die 27-Jährige blickt indes nach vorne. "Die Stimmung ist gut und das Teamgefühl lebt", beteuert die Mittelfeldakteurin, die selbst nur fünf Partien bestreiten konnte. Nach der Trennung von Trainer und Betreuern im Winter ging es mit "lockeren Einheiten" in die Halle. Ende Januar startete schließlich die "richtige" Vorbereitung.

"Nach der Weihnachtsfeier steht noch vor Saisonbeginn eine Teambildung-Maßnahme in Willingen auf dem Programm", berichtet Reßler, die aktuell mit ihrem Team noch ohne Trainer dasteht. "Wir trainieren uns selbst, was bisher sehr gut geklappt hat."

Muss es auch, denn am 5. März 2023 geht es schon wieder mit dem Pflichtspiel-Betrieb weiter. Und die erste Partie ist gleich eine Art Endspiel; denn die Reise führt zum Tabellenvorletzten SC Edermünde. "Das ist richtungsweisend", meint Reßler, die hofft, dass der "Weg zum Klassenerhalt führt".

Aufrufe: 030.1.2023, 16:28 Uhr
chkAutor