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Westfalenligist DJW GW Nottuln erhält ab Sommer Verstärkung in der Verteidigung.
Westfalenligist DJW GW Nottuln erhält ab Sommer Verstärkung in der Verteidigung. – Foto: Stefan Wietzorek

Bezirksliga-Dauerbrenner wagt Sprung zu Westfalenligist GW Nottuln

Die Münsterländer reagieren erstmals auf die bevorstehenden Sommerabgänge.

Westfalenligist DJK GW Nottuln steht ein spannender Transfersommer bevor: Mit Dickens Toka und Felix Hesker (beide zum TuS Hiltrup) sowie Marvin Möllers und Dimitrios Koutinas (beide zur TSG Dülmen) werden zentrale Stützen die Grün-Weißen zur Saison 2025/26 verlassen.

Die erste Reaktion der Nottulner ließ bis zuletzt auf sich warten, doch jetzt haben die Grün-Weißen den ersten Neuzugang für die anstehende Saison eingetütet: Max Meßing wechselt ins Baumberge-Stadion.

Der Abwehrspieler kommt vom SuS Stadtlohn aus der Bezirksliga Staffel 11 nach Nottuln und soll sich dort der Herausforderung Westfalenliga, sollte die DJK denn den Klassenerhalt schaffen, stellen.

"Max passt genau in unser Anforderungsprofil", erklärt Nottulns Trainer Darius Schwering bei "Heimspiel-Online". Der Innenverteidiger habe eine athletische Statur, einen guten Spielaufbau und wäre zudem auch im defensiven Mittelfeld einsetzbar.

Meßing stammt aus der Jugend des SuS Stadtlohn, spielte unter anderem in der U19-Westfalenliga, sammelte ab 2020 bei SG Coesfeld 06 die ersten Schritte im Seniorenbereich und kehrte 2023 als gestandener Bezirksliga-Verteidiger zum SuS zurück. In Stadtlohn kam Meßing bis zur Winterpause in jedem Spiel zum Einsatz und verpasste lediglich 42 Spielminuten. Niemand hat in der Mannschaft von Trainer Hendrik Maduschka mehr Spielminuten auf dem Konto.

"Natürlich wird das für ihn in die Westfalenliga ein ordentlicher Schritt sein", ordnet Darius Schwering ein. "Wir trauen ihm aber zu, dass er das schafft. Und sicher werden wir ihm keine Pistole auf die Brust setzen. Max wird seine Zeit bekommen. Er passt gut zu uns und wir freuen uns, dass er sich für Nottuln entschieden hat."

Zur weiteren Kaderplanung berichtete der 29-Jährige, dass man sich mittendrin in Gesprächen befände und man sich die Zeit nehme, die man brauche. "Wir sind anspruchsvoll und wollen die Spieler, mit denen wir uns beschäftigen, sehr gut kennen."

Aufrufe: 022.1.2025, 17:09 Uhr
redAutor