Benjamin Burger (rechts) war zeitweise Teamkapitän des FC Amberg. Nun tritt er am Schanzl die Rolle als Co-Trainer an.
Benjamin Burger (rechts) war zeitweise Teamkapitän des FC Amberg. Nun tritt er am Schanzl die Rolle als Co-Trainer an. – Foto: Simon Tschannerl

Benjamin Burger coacht den FC Amberg

Der langjährige FCA-Akteur springt ab sofort als Co-Trainer an die Seite von Karl-Heinz Wagner – Trainingsstart am heutigen Dienstag

Sie schwitzen wieder: Am heutigen Dienstabend nimmt die Wintervorbereitung beim FC Amberg in Form der ersten Mannschaftseinheit Kontur an. Bis dato hatten die Schützlinge von Trainer Karl-Heinz Wagner eigenständig an ihrer Grundfitness gearbeitet. Alle Regler sind darauf getrimmt, dass am Saisonschluss der erneute Klassenerhalt in der Landesliga Mitte zu Buche steht. Dieses Ziel steht über allem. Derweil wird sich ein am Amberger Schanzl Altbekannter heute Abend den wenigen vorstellen, die ihn noch nicht kennen – allerdings nicht als neuer Spieler.

Stattdessen bekommt Karl-Heinz Wagner, der noch im alten Jahr bekanntlich sein Arbeitspapier um ein Jahr verlängert hat, mit Benjamin Burger einen neuen Co-Trainer zur Seite gestellt. Es ist die erste Trainerstation für den 31-Jährigen. Was nicht heißt, dass er großartig Eingewöhnungszeit benötigen wird. Denn Burger kennt die Gegebenheiten beim FCA bestens, war er zwischen 2010 und 2014 sowie nochmal zwischen 2019 und 2022 doch Strippenzieher im Amberger Mittelfeld. Vergangenen Sommer legte Burger dann eine Pause von seinem fußballerischen Schaffen ein. Zwischendrin spielte er für die Bayernligisten DJK Ammerthal und SpVgg SV Weiden. Ein erfahrener Mann also, der sein Wissen nun als Co-Trainer an die sehr junge Amberger Mannschaft weitergeben möchte. Es scheint fast so, als sei Ben Burger nie weggewesen. Auf dem Feld wird er selbst Stand jetzt nicht mehr auflaufen.

Unterdessen gibt es im bisherigen Kader nur geringfügige Änderungen. So haben sich mit Anil Kilic (SV Inter Bergsteig Amberg) und Andreas Eichenseer (TSV Karlburg) zwei Spieler zu einem Vereinswechsel entschlossen. Allerdings brachten es beide diese Saison nur jeweils auf drei Landesliga-Einsätze. Andererseits kann sich Trainer Wagner darüber freuen, dass Marco Helleder und Yannik Haller ihre Verletzungen auskuriert haben und wieder angreifen. Haller fiel gar die gesamte bisherige Saison aus. Einzig Banding Drammeh Jawara gehört noch dem Verletztenlazarett an. Während andere Abstiegskandidaten der Landesliga Mitte diesen Winter personell nachrüsten, vertraut der FC Amberg seinem bisherigen Spielerstamm.

Der Vorbereitungsplan sieht fünf Testspiele vor: gegen Stadeln (4. Februar), Schwandorf-Ettmannsdorf (6. Februar), Lauterhofen (11. Februar), SpVgg SV Weiden (15. Februar) und Grafenwöhr (18. Februar). Am 26. Februar startet schließlich die Amberger „Mission Klassenerhalt“ mit einem Auswärtsspiel beim TB Roding. Es dürfte bis zum Schluss spannend bleiben. Mit 21 Zählern aus 20 Spielen (6/3/11) findet sich der FCA nämlich bei Weitem nicht in ruhigem Fahrwasser wieder, stattdessen hat er aktuell den ersten Abstiegs-Relegationsplatz inne. Der Rückstand aufs rettende Ufer ist mit einem Pünktchen jedoch minimal.

Aufrufe: 024.1.2023, 15:00 Uhr
Florian WürtheleAutor