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Justin Strauch hat in der Icon League Besonderes erlebt.
Justin Strauch hat in der Icon League Besonderes erlebt. – Foto: Dirk Wallbaum

Beecks Keeper – einmal auf dem Platz mit Ribery

Nach Yannik Leersmacher, Timo Braun und Justin Strauch mischt mit Marc Kleefisch nun auch ein vierter Beecker Akteur bei der Icon League in Düsseldorf mit. An jedem Spieltag zum Einsatz kommt das Quartett aber nicht.

Während die Baller League nach der zweiten Auflage schon wieder Feierabend hat, ist bei der Icon League, dem neuen, unter anderem von Toni Kroos initiierten und stets montags im Düsseldorfer Costello gespielten Hallenspektakel-Format, quasi so gerade mal Halbzeit: Acht von 13 regulären Spieltagen haben die 14 Teams mittlerweile absolviert, die restlichen fünf Spieltage folgen bis zum 25. November.

Danach geht es aber erst so richtig los: Am 2. Dezember ermitteln die Teams auf den Plätzen sieben bis zehn in den sogenannten „Play Ins“ zwei Teilnehmer fürs Finale im SAP Garten in München – die ersten Sechs der Tabelle sind dafür direkt qualifiziert. Diese Endrunde mit dann acht Teams steigt in der bayerischen Landeshauptstadt am Sonntag, 15. Dezember.

Vier Wegberger in der Icon League

Platz zehn ist noch für kein Team außer Reichweite – folglich können alle 14 Mannschaften noch aufs Finale in München hoffen. Das trifft damit auch auf ein Quartett des FC Wegberg-Beeck zu. Am besten von diesem steht zurzeit Timo Braun da: Der Mittelfeldspieler steht mit dem FC One Football und 18 Punkten auf Platz zwei. Kapitän Yannik Leersmacher folgt mit The Pack und zwölf Punkten auf Rang sechs, punktgleich direkt dahinter steht der nachnominierte und bislang zweimal zum Einsatz gekommene Stürmer Marc Kleefisch mit Buzz Club. Und der FC Bavarian ­Clique, zu dessen Kader Keeper Justin Strauch zählt, steht mit neun Zählern auf Rang zwölf, freilich punktgleich mit dem Zehnten.

Ribery als Teamchef

Während Strauchs Team damit zurzeit das schlechteste der vier Beecker Spieler ist, hat der Schlussmann dafür bei einem seiner bislang zwei Einsätze auch schon mit einem früheren Weltstar zusammengespielt: Teamchef Franck Ribery kickte da eben höchstpersönlich einmal mit. „Das war eine tolle Erfahrung. Der hat auch mit allen im Team geplaudert, hatte auch eine gute Ansprache“, sagt Strauch.

Absolut regelmäßig spielt bei The Pack der Teamchef mit, der aber nicht ganz so prominent wie der französische Nationalspieler und langjährige Akteur von Bayern München ist: Ex-Profi Simon Terodde. „Der ist echt ein cooler Typ, immer locker“, sagt Leersmacher. Zwei weitere bekannte ehemalige Profifußballer kicken ebenso in Leersmachers Team: Daniel Caligiuri und Christian Clemens.

Dass es auf dem Platz selbst dann aber nicht mehr so spaßig zugeht und das Ganze keineswegs eine Juxveranstaltung ist, unterstreicht Beecks Kapitän genauso: „Es geht schon sehr leistungsorientiert zu. Wer nicht performt, spielt auch nicht. Gerade die vielen Ex-Profis haben noch enormen Ehrgeiz. Es wird hart, aber fair gespielt.“

Auch Leersmacher und Braun sind aber nicht jede Woche dabei. „In der Regel werden wir mittwochs informiert, ob wir beim nächsten Mal dabei sind“, erläutert Braun. Spaß haben Beecks Akteure auf alle Fälle, wenn sie in Düsseldorf dabei sind – man kann da eben mit vielen prominenten Ex-Spielern zwanglos ins Gespräch kommen. Und lukrativ ist das Ganze auch: 250 Euro gibt es pro Mann pro Einsatz, dazu gibt es pro Nase noch 100 Euro für einen Spieltagssieg – alles netto, die Versteuerung übernimmt komplett der Veranstalter. Rund 2000 Plätze hat die Castello-Halle in Düsseldorf. „Die ist auch immer gut gefüllt. Alle Plätze sind aber nie belegt – ein Spieltag erstreckt sich eben über rund fünf Stunden“, erläutert Leersmacher. Sieben Partien à zweimal zwölf Nettominuten werden da nun mal gespielt – mit einigen Spezialregeln am Ende eines Spiels.

„Klar ist die Endrunde in München das Ziel“, unterstreicht Leersmacher. Wobei es einen Haken gibt: Für das Wochenende 14./15. Dezember ist auch die zweite Mittelrheinpokalrunde angesetzt. Sollte Beeck nächste Woche Mittwoch sein Erstrundenspiel bei Ligarivale SV Bergisch Gladbach gewinnen, könnte es also zu einer Terminkollision kommen. Eines hatten aber bereits vor Beginn der Icon League nicht nur Beecks Boss Werner Tellers, sondern auch die Spieler selbst betont: „Beecker Pflichtspiele haben natürlich immer Vorrang.“

Aufrufe: 024.10.2024, 11:00 Uhr
Mario EmondsAutor