Erlangen wird in der neuen Saison mit einem kompletten neuen Gesicht antreten.
Erlangen wird in der neuen Saison mit einem kompletten neuen Gesicht antreten. – Foto: Ernst Blank

18 (!!!) Neue: ATSV Erlangen mit Mega-Umbruch

Mittelfranken krempeln den kompletten Kader um und wollen sich künftig "jung, willig und bodenständig" zeigen

Während der ATSV Erlangen vor der gerade zu Ende gegangenen Spielzeit fertige Spieler wie Messingschlager, Piller und Kracun verpflichtete, gehen die Mittelfranken vor der Saison 2022/23 einen komplett anderen Weg. "Wir möchten uns jung, willig und bodenständig präsentieren", betont Sportchef Jörg Markert. "Daher wird ein Umbruch vollzogen, der uns in diesem Jahr nicht zu den Favoriten der Bayernliga Nord zählen lässt."

Diese neue Philosophie lässt, wie es scheint, den großen Traum Regionallige erst einmal in den Hintergrund treten. "Unser Ziel ist es, die junge Mannschaft mit Spielzeit auszustatten, sie sich finden zu lassen und dann von Spiel zu Spiel schauen", macht Markert deutlich. "Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft sehr viel Qualität hat und mittelfristig für einen sehr schönen Fußball sorgen wird. Langfristig hat sie sicherlich auch das Potenzial mehr zu erreichen."

Mit Neu-Trainer Michael Hutzler, der "für seine gerade Linie bekannt ist" und "bewiesen hat, mit jungen Spielern arbeiten zu können" hat man, davon sind die Verantwortlichen überzeugt, den richtigen Mann an der Linie für den "neuen" ATSV Erlangen. Zur Seite stehen dem 52-Jährigen Co-Trainer Adrian Mesek, Simon Olejnizak als Athletiktrainer und Torwart-Spezialist Tobi Fuchs.

Die Neuzugänge:

Alessando Burkard (1. FC Sand), Yannik Raab, Kevin Ortius, Max Böhnke (alle SpVgg Greuther Fürth), Luca Ruiu (1. FC Nürnberg), Tobias Gröger, Dominik Hahn, Tugkan Sarac (alle Quelle Fürth), Hendrik Behnisch, David Brutcher (beide SpVgg Mögeldorf), Josip Bajic, David Vidovic, Drazen Misic (alle SV Seligenporten), Pascal Benes (SC Adelsdorf), Egzon Mustafa (FC Carl Zeiss Jena), Sebastian Döring, Yannik Bodem, Emil Rizai (alle eigene Jugend)

Aus dem bisherigen Kader bleiben:

Manuel Jurkic, Marsel Lustig, Ensar Rexhepi, Tramaine Lawson, Emre Uluca, Philipp Mandelkow, Nico Geyer, Patrick Tischler, Lucas Markert, Burak Ayvaz und Sasa Visnijc

Aufrufe: 011.6.2022, 12:30 Uhr
Helmut WeigerstorferAutor