2024-04-23T13:35:06.289Z

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Aßlings Coach Klaus Sigl war mit der Leistung seines TSV Aßling überhaupt nicht zufrieden - und das trotz des Sieges.
Aßlings Coach Klaus Sigl war mit der Leistung seines TSV Aßling überhaupt nicht zufrieden - und das trotz des Sieges. – Foto: Artist S.ROSSMANN

Aßling-Coach Sigl geht von Derby-Sieg gegen Hohenthann aus: „Alles andere ist inakzeptabel“

Limitierte Hohenthanner Offensivkraft

Sich mit einem Sieg gegen den TSV Hohenthann in den Urlaub zu verabschieden, ist die Wunschvorstellung von Aßling-Trainer Klaus Sigl.

TSV Aßling –TSV Hohenthann 18:30

Aßlings Coach Klaus Sigl hat klare Vorstellungen vom anstehenden Wochenende: Erst das Heimderby gegen den TSV Hohenthann gewinnen, „alles andere ist inakzeptabel“, und dann ab in den Urlaub nach Kroatien. Er baut darauf, dass ihm seine Mannschaft die Möglichkeit mit auf den Weg gibt, erholsame Tage zu verleben. Schon auf dem Büchsenberg wird sich also herausstellen, „ob’s ein guter oder rechter Scheißurlaub wird“.

Verletzungssorgen beim TSV Aßling

Die Stimmung vor dem vorgezogenen Punktspiel der A-Klasse 1 (Inn/Salzach) ist bei den Aßlinger Fußballherren allerdings ein wenig getrübt. Das Verletzungspech ist nach wie vor ein treuer Begleiter auf dem Büchsenberg. „Meist sind es schwerwiegendere Blessuren, die nicht in 14 Tagen auskuriert sind“, so Sigl. Erst in mehreren Wochen werde er vermutlich wieder aus dem Vollen schöpfen können.

Bis dahin werde man auf Spieler der zweiten Mannschaften setzen. Eine Position, die zuletzt für Probleme sorgte, dürfte am heutigen Freitagabend aber wieder adäquat besetzt sein. Peter Kagermeier hat sich im Training zurückgemeldet. „Hat gut ausgeschaut“, freute sich der Aßlinger Coach über das mögliche Comeback des Innenverteidigers. Aufgrund dessen Athletik und Fitness sollte einem Einsatz nichts im Wege stehen.

„Sie werden uns nicht überraschen.“

Klaus Sigl über den kommenden Gegner.

Den Dienstagseinsatz des heutigen Gegners (1:1-Remis zuhause gegen den TuS Großkarolinenfeld) ließ Klaus Sigl zwar beobachten, erwartete sich davon aber keine revolutionären Erkenntnisse. „Ich kenne die Mannschaft seit Jahren, weiß, wie sie spielt. Sie werden uns nicht überraschen.“

Hohenthann muss auf Andreas Neuner verzichten

Dass sein junges, nicht gerade in Bestbesetzung antretendes Team gegen die erfahrenen Gäste unterlegen sein könnte, befürchtet Klaus Sigl nicht. Zwar sagt er „eine enge Kiste“ voraus. Doch er weiß auch, dass die Hohenthanner nach der roten Karte für Andreas Neuner aus der Großkaro-Partie auf einen ihrer besten Stürmer werden verzichten müssen.

„Die sind in der Offensive limitiert“, sagt Klaus Sigl und hofft, dass seine nun etwas weniger improvisierte Abwehrreihe damit nicht wieder vor unlösbare Aufgaben gestellt wird. Denn zuhause soll der zweite Sieg im dritten Saisonspiel her, „damit wir den Anschluss nach vorne nicht verlieren“ – und Sigls Urlaub in bester Stimmung beginnen kann. (Wolfgang Herfort)

Aufrufe: 011.8.2023, 09:25 Uhr
Wolfgang HerfortAutor