2024-06-21T12:12:50.142Z

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– Foto: regional- fussball.ch
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Pa Modou zum FC Dietikon!

FC Dietikon gelingt Transfercoup

Ein Trumpf für den Abstiegskampf. Beim FC Dietikon soll in den verbleibenden Partien der langjährige Profi Pa Modou auflaufen.

Die Zuschauerkulisse ist eindrücklich. Rund 200 Zuschauer finden sich an diesem lauen Montagabend auf der Dornau ein - für ein Derbytestspiel zwischen Dietikon und Schlieren.

"Wir freuen uns, dass wieder Fussball gespielt wird", sagt FCD-Präsident Renato Casanova nach der monatelangen Coronapause gegenüber der "Limmattaler Zeitung".

Wegen einem Trainerkurs verhindert

Das Resultat ist für einmal zweitrangig. Gastgeber Dietikon setzt sich standesgemäss 6:1 durch. Insgesamt vier Testspieler laufen für den Erstligisten auf. Der eigentliche neue Star des FCD fehlt aber. Wegen einem Trainerkurs.

Der Hoffnungsträger heisst Pa Modou und spielte noch bis zum Ende der Saison 2019/20 für den FC Zürich. "Ich sagte ihm, er solle doch zu uns kommen. Bei uns kann er wieder fit werden", sagt FCD-Coach Daniel Tarone zur Neuverpflichtung.

Vor allem aber unterstreicht der Zuzug des 38-fachen gambischen Nationalspieler. Der Tabellenzweitletzte der Gruppe 3 hat sich trotz der schwierigen Ausgangslage längst nicht aufgegeben. Vier Partien bleiben den Limmattalern, um sich noch über den Abstiegsstrich zu befördern.

Schon viele Jahre spielt Pa Modou in der Schweiz. Über 300 Partien bestritt er auf Stufe Super League und Challenge League für Wil, St. Gallen, Sion und eben den FCZ, wo er zuletzt keinen Vertrag mehr erhielt. Nach seinem Abgang sagte er damals zum "Blick". "Es ist wahrscheinlich, dass ich meine Karriere im Ausland fortsetze. Ich würde gerne beruflich noch etwas Neues kennenlernen."

Der Vergleich mit einem Pop-Song

Das Neue ist nun vorerst der FC Dietikon. Die "Neue Zürcher Zeitung" beschrieb den 31-Jährigen in einem Porträt als "Evergreen". Pa Modou sei wie ein Pop-Song, der sich langsam ins Ohr schleicht; kein Hit, der die Menschen auf die Tanzfläche reisst, aber wenn er im Radio läuft, summen doch alle mit. Der bullige Gambier, der einst Stürmer war, dann Mittelfeldspieler und jetzt Aussenverteidiger, der treue, gutgelaunte, der sich die Seitenlinien rauf- und runterwuchtet.

Es ist eine schöne Umschreibung. Und die 1. Liga kann sich auf eine neue Attraktion freuen. Erstmals wohl am Samstag, 12. Juni, wenn der FCD beim FC Kosova gastiert.

Aufrufe: 02.6.2021, 10:29 Uhr
Redaktion regional-fussball.chAutor