Hauptsächlich am Reagieren waren in Aich die Spieler des SV Mammendorf (schwarze Trikots).
Hauptsächlich am Reagieren waren in Aich die Spieler des SV Mammendorf (schwarze Trikots). – Foto: Peter Weber

Aichs Blitzstart schockt Mammendorf: „Das war einfach nur peinlich“

Schon 5:1 zur Halbzeitpause

Der FC Aich hat seine Ambitionen auf einen Stockerlplatz, der im Frühjahr zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigt, eindrucksvoll untermauert.

Aich – Die Aicher gewannen gegen den SV Mammendorf klar und auch in der Höhe verdient mit 7:1 (5:1). Bei einer konsequenteren Chancenverwertung hätte der Sieg auch noch höher ausfallen können. Einzige Wermutstropfen für Aichs Coach Bastian Jaschke. Alexander Thiel zog sich einen Muskelfaserriss zu und fällt einige Wochen aus. Zudem leistete sich Torjäger Florian Friedrich zehn Minuten vor dem Schlusspfiff einen verbalen Ausraster und sah von Schiri Dominik Otte die Rote Karte.

Sichtlich bedient stapfte Mammendorfs Trainer Felix Mayer nach der höchsten Saisonniederlage vom Feld. „Das war einfach nur peinlich“, sagte der 27-Jährige zur desolaten Vorstellung seines Teams. „Das Zweikampfverhalten war katastrophal.“

Nach nicht einmal 20 Minuten war die Partie so gut wie entschieden

Die Hausherren machten von der ersten Minute deutlich, wer Herr im Hause ist. „Wir haben gut Druck ausgeübt. Dazu waren wir noch eiskalt“, freute sich Jaschke. In der ersten Halbzeit war nahezu jeder Schuss ein Treffer. Den Aicher Torreigen eröffnete Maximilian Zimmermann (7.). Manuel Milde (10.) und Sebastian Nemecek (18.) machten frühzeitig alles klar. Das einzige Mammendorfer Erfolgserlebnis gelang Johannes Eberle nach 31 Minuten. Beim 4:1 (Florian Friedrich, 44.) und beim 5:1 (Simon Wesinger, 45.) machte SVM-Schlussmann Alexander Oesterreich nicht die allerglücklichste Figur.

Nach Wiederanpfiff sahen die 100 Zuschauer einen ähnlichen Spielverlauf. Nach den Treffern von Manuel Milde (47.) und Moritz Reichlmaier (49.) schalteten die Aicher einige Gänge zurück, doch die biederen Gästen wussten mit dem Ball nicht wirklich etwas anzufangen. Zudem bewahrte Oesterreich sein Team mit einigen beherzten Taten vor einer möglichen zweistelligen Packung. (Dirk Schiffner)

Aufrufe: 011.9.2022, 13:58 Uhr
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