2024-05-02T16:12:49.858Z

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Fokus auf den Ball: Noah Bechtel (links, KSV Reichelsheim) gegen den Erbacher Sador Behem Kobrom.	Foto: Fernando Baptista
Fokus auf den Ball: Noah Bechtel (links, KSV Reichelsheim) gegen den Erbacher Sador Behem Kobrom. Foto: Fernando Baptista

A-Liga: Glückliches Ende für Reichelsheim

KSV gewinnt Kellerduell gegen Erbach +++ Bad König/Zell feiert Kantersieg +++ Rothenberg punktet gegen Brensbach

Odenwaldkreis. Die Spitzengruppe in der Kreisliga A Odenwald rückt durch das 3:3 von Tabellenführer SSV Brensbach in Rothenberg näher zusammen. Noch aber bleiben die Gersprenztaler vorne, vor der SG Bad König/Zell und Türkspor Beerfelden.

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Es war eine verdiente Halbzeitführung für Rothenberg durch Tom Bulling (2.) und Steffen Heckmann (43.). Nach der Pause wurden die Gäste aber stärker und glichen durch Markus Lackner (56.) und Lennart Schneider (66.) zum 2:2 aus. Noch einmal führte die SGR durch Bulling (71.), ehe Lennart Schneider (74.) egalisierte. Zudem hatte die SSV noch zwei Pfostentreffer. „Wir haben uns den Punkt gegen Brensbach redlich erkämpft“, sagte Rothenbergs Felix Götz.

Die Anfangsviertelstunde gehörte der SG, die schnell durch Giuliano De Meo (3.) führte. „Durch einen Fehler haben wir aber schon wenig später den Ausgleich bekommen“, beschrieb Steffen Klinger den Treffer zum 1:1 von Marvin Pilger (19.). Doch die Gersprenztaler blieben konzentriert und spielten weiter zielstrebig nach vorne. Erneut De Meo (33.) traf zur 2:1-Führung. „Aber wieder kriegen wir zu einfach den zweiten Gegentreffer, unmittelbar vor der Pause“, so Klinger. Wiederum war es Pilger, der zum 2:2 (43.) traf. In der letzten halben Stunde besaß Nieder-Kainsbach zwar mehrere Möglichkeiten, aber keine der Chancen führte zum Sieg.

Die Beerfelder waren in der Chancenverwertung einfach abgeklärter, während Seckmauern beste Torgelegenheiten vergab. Letztlich setzte sich die individuelle Qualität durch, von daher war der Gästesieg nicht unverdient. Allerdings fiel dieser deutlich zu hoch aus. Torfolge: Für die Gäste trafen Fatih Sevindik (5., 68./Foulelfmeter) sowie Emre Kanat (44.) und Orkun Sekinpunar (75.), Jason Fuchs (86.) markierte das 1:4.

Auf tiefem Untergrund entwickelte sich ein verbissenes Kampfspiel. „Spielerisch waren wir leicht überlegen, mit dem glücklicheren Ende. Aber trotzdem war der Erfolg verdient“, zog Norbert Leist nach dem Abstiegsduell eine Bilanz. Noah Bechtel (7., 38.) hatte den KSV zweimal in Führung gebracht, Benjamin Kalus (29.) und Aurel Korcari (60.) jeweils ausgeglichen. Jan Kirchenkamp (88.) war es schließlich, der für den späten Reichelsheimer Sieg sorgte. „Unsere Mannschaft hat heute alles gegeben“, so Leist.

Ilija Rupcic vom FCF berichtete von einer ausgeglichenen Begegnung, zumindest in der ersten Hälfte. Aber schon da führte der Gast durch Niklas Kirsch (2.) und Oliver Schwarz (29./Freistoß) mit 2:1. Marcel Jung (45.) traf für die Finkenbacher. Auch nach der Pause blieb die Partie umkämpft, doch diesmal legte Höchst durch Kai Oliver Heckler (50., 56.) vorentscheidend nach. Das 2:4 nach einem Eckball von Rupcic (72.) brachte keine Wende mehr. Im Gegenteil: Luis Speckhardt (90.+6) verwandelte noch einen Foulelfmeter für den TSV II zum 2:5.

Tim Illner (26.) hatte zur Pause für die spielfreudigen Kurstädter vorgelegt. Bis dahin hielt der Gast noch engagiert dagegen. Einseitig wurde es erst nach einer Stunde, als bei Sensbachtal Kraft und Konzentration schwanden und Bad König leichtes Spiel hatte: Tim Illner (53., 56., 84.), Nino Lorai (59., 80.), Sven Koch (61.), Stephan Geist (66.) und ein Eigentor des TSV (68.) sorgten nach einer bemerkenswerten Mannschaftsleistung für einen verdienten Heimsieg.

Beide Mannschaften demonstrierten Willen, der VfL schoss die Kugel in der ersten Hälfte an die Latte. Das 1:0 markierte der Ex-Michelstädter Roman Schiedlowski (50.), der Ausgleich fiel erst spät: In der Nachspielzeit markierte Maurice Daum (90.+2) das 1:1. Michelstadt hatte in der zweiten Hälfte merklich nachgelassen, erst sehr spät drängte der VfL auf den Ausgleich, der aus Vielbrunner Sicht sehr unglücklich fiel.

Beerfelden lieferte von Beginn an eine engagierte Vorstellung. „Wir haben unsere Chancen aber nicht konsequent genutzt und sind so über unser leidenschaftliches Spiel und die Standards zur Pausenführung gekommen“, teilte Robin Hemberger (SVB) mit. Am Ende war es ein hochverdienter Sieg. Torfolge: 1:0 Dennis Brauch (5.), 1:1 Leon Luft (15.), 2:1 und 3:1 Tim Bottelberger (25., 37.), 4:1 Felix Sasse (55.), 4:2 Leon Luft (72.), 5:2 Dennis Bauch (81.).



Aufrufe: 012.11.2023, 08:00 Uhr
Thomas NikellaAutor