2025-04-02T15:12:16.030Z 1743732288100

Allgemeines
Wehen Wiesbaden gewann mit 1:0 gegen Dynamo Dresden.
Wehen Wiesbaden gewann mit 1:0 gegen Dynamo Dresden. – Foto: Eibner-Pressefoto Bildredaktio

3. Liga: Dresden verliert gegen SVWW - Aachen erneut siegreich

Der DSC Arminia Bielefeld übernimmt dank eines 4:1-Sieges gegen Hannover 96 II den zweiten Tabellenrang, Alemannia Aachen klopft allmählich in der Spitzengruppe an.

Auch trotz eines zahnlosen Auftrittes gegen den VfB Stuttgart II behält der SV Sandhausen die Tabellenführung. Erster Verfolger ist dank eines abgezockten 4:1-Sieges gegen Hannover 96 II der DSC Arminia Bielefeld. Unterdessen nimmt Alemannia Aachen den Schwung vom Wochenende auch weiterhin mit.

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Doppelter Thiele schießt Energie auf Platz zwei

Die klassische Abtastphase wollten beide Seiten zunächst überspringen und drückten umgehend aufs Gaspedal. Killian Jakob auf der einen Seite (6.), sowie Timmy Thiele auf der anderen (9.), verpassten jedoch den frühen Einschlag. Nach einer zwischenzeitlichen Verschnaufpause klingelte es zuerst im Tor von Aue: Ein abgefälschter Abschluss von Thiele landete unhaltbar im Kasten von Martin Männel (30.). Der Angreifer sprang mit seinem siebten Saisontreffer auch an die Spitze des Torjägerrankings und hätte kurz darauf sogar noch einen nachlegen können, doch Männel hatte etwas dagegen (36.).

Erst in der Schlussphase riss Cottbus das Ruder herum.
Erst in der Schlussphase riss Cottbus das Ruder herum. – Foto: Imago Images

Doch auch der FC Erzgebirge wollte noch lange nicht aufstecken und stellte mit einem Kopfballtreffer von Erik Majetschak kurz vor der Pause wieder auf Gleichstand. Nach der Pause übernahmen die Veilchen auch die Spielkontrolle, doch wussten sich nicht zu belohnen. In der Schlussphase schockte Cottbus die Hausherren mit dem Treffer von Tolcay Cigerci (81.), woraufhin Thiele in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Tor sogar noch einen nachlegte (90. +4).

FC Erzgebirge Aue – FC Energie Cottbus 1:3
FC Erzgebirge Aue: Martin Männel, Erik Majetschak, Anthony Barylla, Linus Rosenlöcher, Kilian Jakob (61. Omar Sijaric), Pascal Fallmann, Marvin Stefaniak (87. Sean Seitz), Boris Tashchy, Mirnes Pepic (87. Ricky Bornschein), Ali Loune (78. Tim Hoffmann), Mika Clausen (78. Marcel Bär)
FC Energie Cottbus: Elias Bethke, Dennis Slamar, Niko Bretschneider, Filip Kusic, Henry Rorig, Dominik Pelivan, Yannik Möker (83. Janis Juckel), Tolcay Cigerci (83. Axel Borgmann), Timmy Thiele (90. Jonas Hofmann), Phil Halbauer (65. Maximilian Pronichev), Maximilian Krauß (90. Tobias Hasse)
Schiedsrichter: Daniel Schlager (Rastatt) - Zuschauer: 10319
Tore: 0:1 Timmy Thiele (30.), 1:1 Erik Majetschak (45.), 1:2 Tolcay Cigerci (81.), 1:3 Timmy Thiele (90.+4)

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4:4: Viktoria Köln kann nicht mehr langweilig

Nach der 3:5-Niederlage gegen Borussia Dortmund II wurden die Zuschauern in Köln wieder ein munteres Spiel gegönnt. Und ähnlich wie am vergangenen Wochenende dauerte es nicht lange, bis Viktorias Keeper Eduardo Dos Santos Haesler zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Nach einem Ballverlust flog den Hausherren die Kugel um die Ohren. David Kopacz vollendete schnörkellos zum 1:0 (6.). Von zwischenzeitlichen Schock konnte sich Köln relativ schnell erholen und spielte wieder aktiver nach vorne. Auf einen sehenswerter Distanzschuss von Bryan Henning (20.) folgte wiederum der Führungstreffer durch Said El Mala (24.).

Die Kölner leisteten sich gegen Ingolstadt das nächste Torspektakel.
Die Kölner leisteten sich gegen Ingolstadt das nächste Torspektakel. – Foto: Roland Schäfer

Die Pausenführung konnte die Viktoria nicht sonderlich lange halten: Sebastian Grønning stellte per Kopfball wieder auf pari (49.). Doch damit fand das wilde Auf und Ab noch lange kein Ende. Nach einem schönen Solo von Lex-Tyger Lobinger stand es wieder 3:2 für die Kölner, woraufhin Grønning erneut per Kopf ausglich (54.). Beide Seiten sparten sich ein paar Körner für die Schlussphase auf. So sorgte der eingewechselte Serhat-Semih Güler mit seinem sechsten Saisontreffer für die dritte Führung der Hausherren, doch einen letzten Pfeil hatten die Oberbayern noch im Köcher. Nach Vorarbeit von Lukas Fröde erkämpfte sich Benjamin Kanuric den Treffer zum 4:4-Endstand.

Viktoria Köln – FC Ingolstadt 04 4:4
Viktoria Köln: Eduardo Dos Santos Haesler, Lars Dietz, Jonah Sticker, Enrique Lofolomo (84. Moritz Fritz), Kwabenaboye Appiah Schulz, Simon Handle (88. Sidny Lopes Cabral), Luca De Meester (68. Albion Vrenezi), Florian Engelhardt (68. Niklas May), Bryan Henning, Said El Mala (68. Serhat-Semih Güler), Lex-Tyger Lobinger
FC Ingolstadt 04: Marius Funk, Marcel Costly, Mladen Cvjetinovic, Simon Lorenz, Felix Keidel, David Kopacz (88. Maximilian Dittgen), Yannick Deichmann (59. Benjamin Kanuric), Lukas Fröde, Max Besuschkow, Pascal Testroet (46. Deniz Zeitler), Sebastian Grønning
Schiedsrichter: Kevin Behrens (Hasede) - Zuschauer: 2582
Tore: 0:1 David Kopacz (6.), 1:1 Bryan Henning (20.), 2:1 Said El Mala (24.), 2:2 Sebastian Grønning (49.), 3:2 Lex-Tyger Lobinger (51.), 3:3 Sebastian Grønning (54.), 4:3 Serhat-Semih Güler (71.), 4:4 Benjamin Kanuric (87.)

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Saarbrücken ringt Hansa nieder

Durch Pyrotechnik erzeugte Rauchwolken aus dem Block der Rostocker verzögerten zunächst den Anpfiff. Mit Spielbeginn kamen beide Seiten auch nicht sonderlich in Spielfluss. Mit viel Stückwerk in und um den Mittelkreis brach Joel Bichsel mit einem Kopfball nach einer Ecke den Bann und sorgte für die Führung der Hausherren (29.).

Doch auch der erste Treffer steigerte das Unterhaltungsniveau der Partie nicht nachhaltig. Eine Beobachtung, die sich auch in der zweiten Hälfte fortsetzen sollte. Der kurz zuvor eingewechselte Amine Naïfi hätte aus der allgemeinen Lethargie beinahe den zweiten Treffer des Tages erzielen können, doch scheiterte an Benjamin Uphoff (61.).

Von Hansa kam offensiv recht wenig, weshalb die Saarbrücker kurz darauf schon für die Vorentscheidung sorgen konnten. Nach Vorarbeit Simon Stehle wurde der Abschluss von Tim Cveja noch ins Tor abgefälscht (76.).

Die Rostocker konnten der sich anbahnenden Niederlage nicht mehr genug entgegensetzen und rutschen nach der bitteren 1:2-Niederlage gegen Alemannia Aachen vom Wochenende weiter in der Tabelle ab.

1. FC Saarbrücken – F.C. Hansa Rostock 2:0
1. FC Saarbrücken: Phillip Menzel, Calogero Rizzuto, Philip Fahrner, Lasse Wilhelm, Joel Bichsel, Kasim Rabihic (58. Amine Naïfi), Richard Neudecker (73. Tim Civeja), Patrick Sontheimer, Sebastian Vasiliadis (73. Elijah Krahn), Kai Brünker (58. Patrick Schmidt), Simon Stehle (85. Maurice Multhaup) - Trainer: Rüdiger Ziehl
F.C. Hansa Rostock: Benjamin Uphoff, Nico Neidhart (69. Jan Mejdr), Felix Ruschke (69. Kevin Schumacher), Alexander Rossipal, Ahmet Gürleyen, Franz Pfanne, Marco Schuster, Jonas Dirkner (85. Albin Berisha), Adrien Lebeau, Ryan Don Naderi, Sigurd Haugen (46. Nils Fröling) - Trainer: Bernd Hollerbach
Schiedsrichter: Tobias Wittmann (Wendelskirchen) - Zuschauer: 13433
Tore: 1:0 Joel Bichsel (29.), 2:0 Tim Civeja (76.)

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Sandhausen enttäuscht gegen den Aufsteiger

Mit drei Punkten Vorsprung auf das Verfolgerfeld hätte der SVS vor Beginn der englischen Woche sich sogar noch weiter absetzen können. Doch die Schwaben wollten die Punkte beim Tabellenführer beileibe nicht kampflos aufgeben. Michael Glück brauchte bei seinem Distanzschuss Selbiges nicht und setzte seinen Versuch aus über 20 Metern kunstvoll ins Tor des SVS (7.). Lange durften sich die Gäste jedoch nicht über die eigen Führung freuen. Nach einem Fehlpass schaltete Emmanuel Iwe schnell und jagte das Spielgerät aus sehenswert in die Maschen (13.). Richtung Ende der ersten Hälfte musste Sandhausen sich weitestgehend auf Defensivarbeit fokussieren und durfte sich bei Keeper Timo Königsmann bedanken, dass man noch mit einem Unentschieden in die Kabinen gehen durfte.

Gegen den VfB Stuttgart II reichte es für den SVS nur zu einem Punkt.
Gegen den VfB Stuttgart II reichte es für den SVS nur zu einem Punkt. – Foto: Eibner-Pressefoto Bildredaktion

Nach Wiederbeginn wurde Sandhausen wieder aktiver, doch ohne sonderlich gefährlich zu werden. Letztlich durfte sich der VfB über einen verdienten Punktgewinn beim Spitzenreiter freuen.

SV Sandhausen – VfB Stuttgart II 1:1
SV Sandhausen: Timo Königsmann, Jakob Lewald, Alexander Mühling (46. Patrick Greil), Sebastian Stolze (88. Niklas Kreuzer), Christoph Ehlich, Jeremias Lorch, Marco Schikora, Besar Halimi (65. Lucas Wolf), David Otto (46. Richard Meier), Emmanuel Iwe (65. Stanislav Fehler), Dominic Baumann
VfB Stuttgart II: Stefan Drljaca, Dominik Nothnagel, Leon Reichardt (69. Kaden Amaniampong), Michael Glück, Leny Meyer (69. Frederik Schumann), Samuele Di Benedetto (56. Luan Simnica), Luca Mack, Leonhard Münst (78. Christopher Olivier), Benjamin Boakye, Thomas Kastanaras (78. David Tritschler), Wahid Faghir
Schiedsrichter: Leonidas Exuzidis (Castrop-Rauxel) - Zuschauer: 3049
Tore: 0:1 Michael Glück (7.), 1:1 Emmanuel Iwe (13.)

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Voelcke versetzt der Borussia den späten Nackenschlag

Dortmund zeigte sich zunächst wacher und bestimmte die Partie. Jordi Paulina vergab in dieser Phase die dicke Chance zur Führung, doch scheiterte an Jan-Christoph Bartels (11.). Waldhof brauchte ein wenig Zeit um ins Rollen zu kommen, doch hätte dann auch seinerseits durch Henning Matriciani zuerst stechen können, doch der Ex-Schalker traf nach einer Ecke nur den Querbalken (30.).

In der zweiten Hälfte nahmen sich beide Seiten nicht sonderlich viel. Lange deutet auch vieles auf eine wohl gerechte Punkteteilung hin, bis Sascha Voelke aus kurzer Distanz die Kugel wuchtig im Kasten von Silas Ostrzinski versenkte (83.). Auf den ersten Treffer des Tages hatte die Borussia keine passende Antwort mehr parat. Mit dem Dreier springt der SV Waldhof auch gleichzeitig im Tableau an den Dortmundern vorbei.

Borussia Dortmund II – SV Waldhof Mannheim 0:1
Borussia Dortmund II: Silas Ostrzinski, Patrick Göbel, Baran Mogultay, Yannik Lührs, David Lelle, Michael Eberwein, Franz Roggow (85. Justin Butler), Felix Paschke (85. Danylo Krevsun), António Fóti, Julian Hettwer (78. Rodney Elongo-Yombo), Jordi Paulina (68. Babis Drakas)
SV Waldhof Mannheim: Jan-Christoph Bartels, Marcel Seegert, Lukas Klünter, Seyhan Yigit (46. Julian Rieckmann), Sascha Voelcke, Henning Matriciani, Martin Kobylanski (79. Kelvin Arase), Janne Sietan, Adrian Fein (66. Maximilian Thalhammer), Terrence Boyd, Nicklas Shipnoski (79. Kennedy Okpala)
Schiedsrichter: Martin Wilke - Zuschauer: 1304
Tore: 0:1 Sascha Voelcke (83.)

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Aachen rückt weiter nach oben

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Am Ende einer leidenschaftlichen geführten Partie drehte Aachen den zwischenzeitlichen Rückstand und hatte nach dem Last-Minute-Sieg vom Wochenende erneut Grund zum Jubeln.

Anton Heinz (li.) war über den Spielverlauf sehr bemüht.
Anton Heinz (li.) war über den Spielverlauf sehr bemüht. – Foto: Eibner-Pressefoto Bildredaktion

Alemannia Aachen – SpVgg Unterhaching 3:1
Alemannia Aachen: Elias Bördner, Sasa Strujic, Nils Winter, Mika Hanraths, Jan-Luca Rumpf, Lamar Yarbrough, Soufiane El-Faouzi, Gianluca Gaudino (77. Patrick Nkoa), Lukas Scepanik (61. Ulrich Bapoh), Anton Heinz (77. Kevin Goden), Charlison Benschop (67. Thilo Töpken)
SpVgg Unterhaching: Konstantin Heide, Markus Schwabl (67. Nils Ortel), Max Lamby, Manuel Stiefler, Dennis Waidner, Ben Schlicke (81. Gibson Adu), Simon Skarlatidis (88. Noah Markulin), Sebastian Maier, Johannes Geis (67. Viktor Zentrich), Julian Kügel (88. Florian Schmid), Lenn Jastremski
Schiedsrichter: Marc-Philipp Eckermann
Tore: 0:1 Lenn Jastremski (15.), 1:1 Charlison Benschop (29.), 2:1 Sasa Strujic (71.), 3:1 Thilo Töpken (84.)

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Arminia macht in der Schlussphase den Deckel drauf

Keine zwei Zeigeumdrehen dauerte es, bis die Arminen erstmals zum zuschlugen. Nach Hereingabe von Louis Oppie nickte Julian Kenia zum frühen 1:0 der Gäste ein. Ansonsten fiel die Partie nur durch recht viel Stückwerk zwischen den beiden Sechzehnern auf. Ein echter Spielfluss kam auf dem rutschigen Rasen nur selten auf. Das konnte dem DSC jedoch herzlichst egal sein. Nach einem Abpraller stand Kania im Strafraum erneut richtig und vollendete locker zum 2:0 noch vor der Halbzeitpause (42.).

Bielefeld begnügte sich nach dem Seitenwechsel verständlicherweise mit dem Vorsprung, Hannover wollte gegen den tiefstehenden Abwehrriegel lange nichts einfallen. Nur über eine unglücklichen Querschläger von Maximilian Großer landete die Kugel vor den Füßen von Husseyn Chakroun, der die Übersicht behielt und Nick Elias Meier in Szene setzte. Dieser vollendete zum Anschlusstreffer (65.).

Hannover versuchte in der Folge noch mehr, doch Bielefeld stand sicher und antwortet in der Schlussphase auch noch mit sauber ausgeführten Kontern, wodurch Kania (82.) - mit seinem dritten Treffer - und Merveille Biankadi (86.) das Ergebnis noch in die Höhe schraubten.

Hannover 96 II – DSC Arminia Bielefeld 1:4
Hannover 96 II: Fynn Arkenberg, Tim Walbrecht, Hayate Matsuda, Lukas Wallner, Noah Engelbreth (90. Michel Dammeier), Ben Westermeier (79. Jayson Videira Pereira), Nick Stepantsev (46. Melkamu Frauendorf), Robin Kalem (62. Nick Elias Meier), Husseyn Chakroun, Stefano Marino (62. Tom Sanne) - Trainer: Daniel Stendel
DSC Arminia Bielefeld: Jonas Kersken, Louis Oppie (71. Felix Hagmann), Maximilian Großer, Christopher Lannert, Leon Schneider, Sam Schreck, Mael Corboz, Lukas Kunze (58. Marius Wörl), Isaiah Young (58. Mika Schroers), Noah Sarenren Bazee (58. Merveille Biankadi), Julian Kania (85. André Becker)
Schiedsrichter: Assad Nouhoum (Oberweikertshofen)
Tore: 0:1 Julian Kania (2.), 0:2 Julian Kania (42.), 1:2 Nick Elias Meier (65.), 1:3 Julian Kania (82.), 1:4 Merveille Biankadi (88.)

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Dynamos Sieglosserie geht weiter

Über lange Strecken fand Wehen Wiesbaden offensiv kaum bis gar nicht statt. Dynamo versuchte sich in der ersten Hälfte über viel Ballbesitz in die Partie zu finden. Christoph Daferner scheiterte früh am stark parierenden Florian Stritzel (7.).

Auf der anderen Seite schlugen die Hausherren mit der ersten richtigen Torchance direkt zu. Nach einer verlängerten Flanke konnte Fatih Kaya am langen Pfosten ohne Gegnerdruck per Kopf abschließen (21.).

Dynamos Bemühungen wurden nicht belohnt.
Dynamos Bemühungen wurden nicht belohnt. – Foto: Eibner-Pressefoto Bildredaktion

Auch in der Folge änderte sich nicht viel am Spielverlauf. Dresden drückte, der SVWV verteidigte die Angriffe der Gäste mit aller Mühe weg. Mitte der zweiten Hälfte versetzte ein eigenen Spieler Dynamo dann den vermeintlichen Todesstoß. Nach einem überharten Einsteigen von Stefan Kutschke gegen Florian Hübner, wurde Erstgenannter mit dem roten Karton vom Feld verwiesen. Dynamo wollte auch in Unterzahl nicht aufstecken, doch blieb letztlich glücklos und zum vierten Mal in Folge ohne Sieg.


SV Wehen Wiesbaden – SG Dynamo Dresden 1:0
SV Wehen Wiesbaden: Florian Stritzel, Florian Carstens, Fabian Greilinger, Felix Luckeneder, Florian Hübner (83. Bjarke Jacobsen), Gino Fechner (65. Orestis Kiomourtzoglou), Tarik Gözüsirin, Ryan Johansson (65. Sascha Mockenhaupt), Nick Bätzner, Moritz Flotho (83. Nikolas Agrafiotis), Fatih Kaya (72. Ivan Franjic)
SG Dynamo Dresden: Tim Schreiber, Claudio Kammerknecht (93. David Kubatta), Lars Bünning (71. Aljaz Casar), Lukas Boeder, Philip Heise, Niklas Hauptmann (84. Jakob Lemmer), Tony Menzel (84. Jonas Oehmichen), Vinko Sapina, Jonas Sterner, Stefan Kutschke, Christoph Daferner (71. Robin Meißner)
Schiedsrichter: Lars Erbst
Tore: 1:0 Fatih Kaya (21.)
Rot: Stefan Kutschke (77./SG Dynamo Dresden/)

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Verl kämpft Essen in Überzahl nieder

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Nach einer gemütlichen Anfangsphase wurde es nach einer guten halben Stunde an der Hafenstraße plötzlich laut. Nachdem Julian Eitschberger für ein Foul an Berkan Taz zunächst mit einer gelben Karte versehen wurde, nahm der Unparteiische seine Entscheidung während der Verletzungsunterbrechung zurück und zeigte dem Essener die rote Karte (33.).

Die daraufhin tiefstehenden Essener wurden mit Beginn der zweiten Hälfte auch umgehend bestraft. Chilohem Onuoha musste nach einem Pfostentreffer von Julian Stark nur noch einschieben (46.). Doch auch in Unterzahl wollte RWE die Partie keinesfalls abschenken und kam unter anderem durch einen Distanzschuss von Torben Müsel (55.) zu vielversprechenden Gelegenheiten. Auf der anderen Seite präsentierten sich die Gäste an diesem Abend schlichtweg kaltschnäuziger. Nach Vorlage von Unuoha erhöhte Jonas Arweiler schnörkellos auf 2:0 (58.).

Manuel Wintzheimers Treffer nach Handelfmeter ließ die Essener Hoffnungen noch einmal aufkochen, doch kurz vor Ende der regulären Spielzeit sorgte der Treffer von Timur Gayret für die Entscheidung (90.).

Rot-Weiss Essen – SC Verl 1:3
Rot-Weiss Essen: Jakob Golz, Tobias Kraulich, Michael Schultz, Julian Eitschberger, Torben Müsel (84. Leonardo Vonic), Nils Kaiser (68. Eric Voufack), Jimmy Kaparos (37. José-Enrique Rios-Alonso), Ahmet Arslan (68. Tom Moustier), Ramien Safi (68. Joseph Boyamba), Manuel Wintzheimer, Kelsey Meisel
SC Verl: Philipp Schulze, Daniel Mikic, Michel Stöcker (75. Niko Kijewski), Fabio Gruber, Tom Baack, Yari Otto (46. Chilohem Onuoha), Patrick Kammerbauer, Marcel Benger, Berkan Taz (34. Julian Stark), Lars Lokotsch (61. Timur Gayret), Jonas Arweiler (75. Dominik Steczyk)
Schiedsrichter: Nico Fuchs
Tore: 0:1 Chilohem Onuoha (47.), 0:2 Jonas Arweiler (58.), 1:2 Manuel Wintzheimer (72. Handelfmeter), 1:3 Timur Gayret (90.)
Rot: Julian Eitschberger (33./Rot-Weiss Essen/(Foul an Berkan Taz (SC Verl)

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Zwei Führungen reichen 1860 nicht

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Im gießenden Regner gab es keinen Sieger in München.
Im gießenden Regner gab es keinen Sieger in München. – Foto: Eibner-Pressefoto Bildredaktion

Trotz zweier Führungen reichte es am Ende nur für einen Punkt für die Münchner Löwen. Der VfL hatte an diesem Abend schlichtweg immer die richtigen Antworten parat und entführte als weiterhin Tabellenletzter einen Punkt aus Süddeutschland.

TSV 1860 München – VfL Osnabrück 2:2
TSV 1860 München: René Vollath, Jesper Verlaat, Leroy Kwadwo, Max Reinthaler, Tim Danhof, Marlon Frey, David Philipp (63. Julian Guttau), Thore Jacobsen, Morris Schröter (63. Maximilian Wolfram), Patrick Hobsch (85. Fabian Schubert), Soichiro Kozuki - Trainer: Argirios Giannikis
VfL Osnabrück: Lukas Jonsson, Timo Beermann, Maxwell Gyamfi, Bastien Conus, Robert Tesche, Dave Gnaase, Kofi Amoako, Bryang Kayo (74. Lion Semic), Niklas Niehoff (90. Jannes Wulff), Joël Zwarts (90. Marcus Müller), Ba-Muaka Simakala (84. Kevin Wiethaup) - Trainer: Pit Reimers
Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Hamburg) - Zuschauer: 15000
Tore: 1:0 Patrick Hobsch (41.), 1:1 Joël Zwarts (43.), 2:1 Maximilian Wolfram (76.), 2:2 Ba-Muaka Simakala (79. Foulelfmeter)

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So geht es am nächsten Spieltag weiter

12. Spieltag
25.10.24 FC Ingolstadt 04 - Borussia Dortmund II
26.10.24 DSC Arminia Bielefeld - Alemannia Aachen
26.10.24 VfL Osnabrück - 1. FC Saarbrücken
26.10.24 F.C. Hansa Rostock - Rot-Weiss Essen
26.10.24 SpVgg Unterhaching - Viktoria Köln
26.10.24 SG Dynamo Dresden - Hannover 96 II
26.10.24 SC Verl - SV Sandhausen
27.10.24 FC Energie Cottbus - TSV 1860 München
27.10.24 VfB Stuttgart II - FC Erzgebirge Aue
27.10.24 SV Waldhof Mannheim - SV Wehen Wiesbaden

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Aufrufe: 023.10.2024, 20:43 Uhr
Markus BeckerAutor