VfR Garching: Eindeutige Klatsche im Ligapokal
Montag 21.09.20 12:51 Uhr|Autor: Münchner Merkur (Nord) / Matthias Horner595
6:0 demütigte die Augsburger-Reserve den VfR Garching. Foto: Krieger

VfR Garching: Eindeutige Klatsche im Ligapokal

Flicker: „Konkurenzfähig" sei man dennoch
Der SV Heimstetten, der VfR Garching und der FC Augsburg 2 sind zusammen in einer Ligapokal Gruppe. Für die Garchinger gabe es nun bereits die erste Klatsche.


München – Das Zauberwort für die Regionalliga Bayern lautet: Flexibilität. Das fängt schon damit an, dass die bayerische Regionalliga nach Beginn der Corona-Krise als einzige bundesweit ihre Saison weder abbrach noch zu Ende führte. Die Spielzeit 2019/20 dauert ein Jahr länger und nennt sich nun offiziell 2019/21.

Tabellenführer Türkgücü wurde aus der Wertung genommen und als Drittliga-Aufsteiger gemeldet, um den damit eigentlich ebenfalls verbundenen Startplatz in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde streiten sich die Münchner Türken derzeit bekanntlich mit dem 1. FC Schweinfurt 05. Nur noch zehn Partien haben die Schweinfurter in der Liga zu absolvieren. Zeit dafür ist bis Ende Mai, gefüllt werden soll dieses Vakuum durch den neu ins Leben gerufenen Ligapaokal, den jede bayerische Liga in den kommenden Monaten neben dem Ligaspielbetrieb austrägt. In der Regionalliga geht es deshalb erst am nächsten Wochenende mit dem Nachholspiel TSV Aubstadt gegen den VfR Garching weiter.

So läuft der Ligapokal ab

Am Wochenende nun standen für die bayerischen Regionalligisten die ersten Pflichtspiele seit Anfang März auf dem Programm. Im Ligapokal wurden fünf Gruppen á drei oder vier Teams gebildet, die in Hin- und Rückspielen gegeneinander antreten. Nur die jeweils Tabellenletzten scheiden nach Abschluss dieser ersten Gruppenphase aus, haben jedoch über eine Trostrunde dennoch die Möglichkeit, sich verspätet für das Viertelfinale zu qualifizieren. Die zwölf verbliebenen Teams bilden in einer zweiten Gruppenphase drei Viererstaffeln, die sich ebenfalls in je zwei Spielen miteinander messen. Interessant also wird der Wettbewerb ohnehin erst ab der K.O.-Phase. Denn der Hauptpreis ist ein durchaus attraktiver: Der Gewinner des Regionalliga-Ligapokals erhält einen der beiden bayerischen DFB-Pokal-Startplätze für die Saison 2021/22.

SV Heimstetten, VfR Garching und FC Augsburg II in einer Gruppe

Aus der Region München sind nach dem Türkgücü-Aufstieg nur noch der SV Heimstetten und der VfR Garching vertreten, die nun gemeinsam mit dem FC Augsburg II eine Ligapokal-Dreiergruppe bilden. Während Heimstetten erst am kommenden Samstag gegen die Augsburger Reserve antritt, standen sich die Garchinger und der Nachwuchs des FCA schon am Samstag im ersten Gruppenspiel gegenüber.

VfR Garching kassiert eine heftige Klatsche gegen den FC Augsburg II

Und wie zu erwarten gab es dabei eine klare Abreibung für den personell schwer gebeutelten VfR: 0:6 unterlag Benjamin Flickers Team im Augsburger Rosenaustadion und bestätigte damit auch den letzten Platz, den die Garchinger in der Liga innehaben. „Konkurrenzfähig“ sei man dennoch, bekräftigte Flicker, aber nur „wenn wir unser Maximum auf den Platz bringen“. So richtig ernst wird es ohnehin erst am nächsten Samstag mit dem Nachholspiel in Aubstadt.

(“MATTHIAS HORNER“)

FOTOS FC Augsburg II - VfR Garching

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Tabelle
1. Aschaffenb. 2524 50
2. Nürnberg II 2529 49
3. SpV Bayreuth 2525 49
4. Schweinfurt 2319 44
5. Aubstadt (Auf) 252 39
6. Eichstätt 2614 37
7. Gr. Fürth II 26-2 36
8. Buchbach 253 35
9. FC Augsburg II 259 34
10. SV Wacker 251 33
11. Schalding 24-11 32
12. Illertissen 25-14 31
13. TSV Rain (Auf) 25-15 30
14. Heimstetten 25-10 26
15. 1860 Rosenh. 25-31 21
16. FC Memmingen 22-12 20
17. VfR Garching 20-31 13
18. Türkgücü Mün o.W. (Auf) 00 0
Die vier Erstplatzierten spielen eine Aufstiegs-Playoffrunde um die Relegationsteilnahme, die dann gegen den Meister der Regionalliga Nord ausgetragen wird.

Tordifferenz zählt bei Punktgleichheit.
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