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Interview

Im Interview: Max Kothny - der neue starke Mann von Türkgücü

Nachfolger von Robert Hettich spricht über neue Aufgabe

von Jörg Bullinger · 05.03.2020, 11:23 Uhr · 0 Leser
Max Kothny ist neuer Geschäftsführer von Türkgücü München.  Türkgücü München
Max Kothny ist neuer Geschäftsführer von Türkgücü München.  Türkgücü München
Max Kothny ist neuer starker Mann bei Türkgücü München. Der Geschäftsführer von Türkgücü München spricht im ersten Teil des großen Interviews über seine neue Aufgabe.
  • Max Kothny ist seit Montag Nachfolger von Robert Hettich als Geschäftsführer bei Türkgücü München.
  • Im ersten Teil des Interviews spricht er über seine neue Aufgabe beim Regionalliga-Tabellenführer.
  • Vor seiner Berufung zum Geschäftsführer war bereits in anderen Funktionen für Türkgücü tätig.

München - Türkgücü München ist auf der Zielgeraden zur Meisterschaft in der Regionalliga Bayern und steht vor dem Aufstieg in die 3. Liga. Die Mannschaft von Reiner Maurer steht vor dem dritten Aufstieg in Folge.

Türkgücü München reagiert schnell auf Abgang von Robert Hettich

Trotz der sportlich starken Bilanz haben sich der Tabellenführer der Regionalliga am Samstag und Geschäftsführer Robert Hettich am vergangenen Samstag überraschend getrennt. Als Nachfolger wurde am Montag Max Kothny als Nachfolger präsentiert. Am Dienstag folgte Roman Plesche als neuer Kaderplaner.

Im ersten Teil des Interviews spricht der neue starke Mann von Türkgücü über die neue Aufgabe, die Arbeitsaufteilung mit Plesche und den Abgang seines Vorgängers.

Herzlichen Glückwunsch zur neuen Aufgabe. Wieso wurden Sie zum Geschäftsführer berufen?

Ich war schon seit Beginn dieser Saison in die wirtschaftlichen Bereiche involviert. Primär waren es Organisation, Verwaltung und Spielbetrieb. Bei der Lizenzierung zur 3. Liga war es besonders viel. Dann hat sich der Aufsichtsrat dazu entschlossen, dass ich die Position des Geschäftsführers einnehmen werde.

Wann und wie kamen Sie überhaupt zu Türkgücü?

Über einen sehr engen Freund von mir und Präsident Hasan Kivran bin ich zu Landesliga-Zeiten durch meine eigentliche berufliche Herkunft aus der IT-Branche zu Türkgücü gekommen. Ich habe zu Beginn die Website und Social Media gemacht. Im Bayernliga-Jahr war die Aufgabe, den Bekanntheitsgrad von Türkgücü zu erweitern. Zu Ende der Bayernliga- bzw. zu Beginn der Regionalliga-Saison habe ich zunächst in Teilzeit, später in Vollzeit, die Bereiche Spielbetrieb, Ticketing, Merchandising und Social Media übernommen. Ich werde auch weiterhin die Pressekonferenzen leiten.

Roman Plesche übernimmt Kaderplanung für die neue Saison

Ein steiler Aufstieg. Wie groß ist der Respekt vor der Aufgabe? Als Geschäftsführer stehen Sie ja anders in der Verantwortung und haften im Zweifelsfall...

Ich habe natürlich einen gesunden Respekt vor der Aufgabe. Ich glaube, dass ich durch die vergangenen Monate in die Position ganz gut reingewachsen bin und blicke den Herausforderungen zuversichtlich entgegen.

Am Dienstag hat Türkgücü Roman Plesche als Kaderplaner und Pressesprecher installiert. Wie sieht die Arbeitsteilung zwischen Ihnen beiden aus?

Wir werden uns aufteilen. Roman ist mit Blick auf die 3. Liga für die Pressearbeit zuständig, weil das Amt des Pressesprechers in der 3. Liga hauptamtlich angestellt ist. Jetzt findet – hoffentlich für die 3. Liga – die Kaderplanung statt, die er ebenfalls übernimmt. Er wird sich eng mit Hasan Kivran und mir austauschen. Ich kümmere mich um die Bereiche Spielbetrieb, Verwaltung, Organisation, Finanzierung und Vermarktung. Roman übernimmt die gesamte sportliche Planung.

Türkgücü München will Fundament für nächstes Jahr setzen

In der Winterpause haben Sie mit Sercan Sararer und Emre Güral nochmal nachgelegt. Waren Sie bereits in die Transfers involviert oder hat Robert Hettich noch die Gespräche geführt?

Nein, das war noch Roberts Aufgabe.

Wie kam es überhaupt zur Trennung von Herrn Hettich? Mit Blick auf die Fakten hat er ja einen guten Job gemacht...

Ja, das stimmt. Der Verein und Robert Hettich haben sich, wie in der Pressemitteilung gesagt, geeinigt, dass er den Job nicht weitermachen wird. Deshalb haben sich der Aufsichtsrat um Hasan Kivran und Robert Hettich auf eine Auflösung geeinigt, weil wir jetzt schon das Fundament für das nächste Jahr setzen wollten.

Im zweiten Teil des Interviews gibt Kothny einen sportlichen Ausblick auf die letzten zwölf Spiele und spricht über das Grünwalder Stadion und die Planungen für die 3. Liga.