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Freitag 11.08.17 22:43 Uhr|Autor: Torben Schröder
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Necmi Gür hatte das zwischenzeitliche Führungstor der Mainzer erzielt. Archivfoto: Klein

Böse nass gemacht

Schott Mainz unterliegt im Dauerregen beim TSV Steinbach 1:5 +++ Pausenführung durch Necmi Gür reicht nicht
Nach rund einer Stunde sah es noch so gut aus, doch nach 1:0-Pausenführung musste der TSV Schott Mainz in seinem ersten Regionalliga-Auswärtsspiel beim TSV Steinbach eine 1:5-Niederlage hinnehmen. „Wir waren die ersten 20 Minuten nicht auf dem Platz, da wurden wir schwindelig gespielt“, fasst Trainer Sascha Meeth zusammen, „danach haben wir das Spiel in den Griff bekommen, haben begonnen, Zweikämpfe zu gewinnen, und hatten drei, vier hundertprozentige Chancen zum 2:0. Steinbach hatte viele Chancen, aber das 1:1, 1:2 und 1:3 waren halbe Eigentore, wo wir den Ball am Fuß haben und zu Umschaltaktionen einladen. Nicht passieren darf uns, wie wir am Ende einbrechen.“

Die Hausherren legten resolut und druckvoll los und hätten längst führen müssen, als die Mainzer ihrerseits zum 1:0 kamen. Necmi Gür (32.) hatte die Kugel nach einer Balleroberung samt schnellem Spiel in die Spitze und Ilias Soultanis Vorlage überlegt ins Eck geschoben – ein glücklicher Zwischenstand, der aber Wirkung zeigte. Arif Güclü, der in bester Position noch geblockt wurde (34.), Janek Ripplinger nach einem Konter (56.) und noch einmal Güclü per Kopf (58.) hätten die Weichen durchaus auf Auswärtssieg stellen können. „In dieser Phase haben wir uns freigeschwommen, richtig guten Fußball gespielt und hatten einige gute Umschaltaktionen nach vorne“, lobt der Sportliche Leiter Frank Gerhardy, „danach wurde leider jeder unserer Fehler bestraft.“

Dino Bisanovic (62.) gelang der Ausgleich, Dennis Wegner (71.) drehte die Partie, Fatih Candan (79.), Fatjon Celani (83.) und Raffael Cvijetkovic (84.) schossen den Kantersieg der Hessen heraus. „Da hatten wir relativ leichte Ballverluste, wobei der Gegner auch physisch sehr stark war. Es hat den ganzen Tag geregnet, der Rasen war tief und die sind gerannt wie die Verrückten“, resümiert Gerhardy. „An einem hoch verdienten Sieg gibt es nichts zu deuteln, aber wie er zustande gekommen ist – das tut schon weh“, betont Meeth.

TSV Schott Mainz: Reichel – Schwarz (51. Simic), Leinhos, Raltschitsch, Senftleben, Schlosser (81. Bangert) – Gür, Schneider – Ripplinger, Güclü, Soultani (70. Sinanovic).

 
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Tabelle
1. Offenbach 1413 34
2. Saarbrücken 1425 33
3.
Mainz 05 II (Ab) 154 25
4.
Steinbach 1411 24
5.
SC Freiburg II 146 24
6.
Elversberg 147 23
7.
Hoffenheim II 142 22
8.
VfB Stuttg. II 15-1 22
9.
SV Waldhof 137 21
10.
Stadtallend. (Auf) 144 21
11.
FCA Walldorf 141 18
12. SSV Ulm 1846 13-2 15
13.
FSV Frankf. (Ab) 14-16 14
14.
Worma. Worms 13-12 13
15.
Stg. Kickers 15-16 13
16.
Völklingen (Auf) 14-11 11
17.
Schott Mainz (Auf) 14-14 9
18.
KSV Hessen * 14-1 8
19.
TuS Koblenz 14-7 8
* KSV Hessen Kassel: 9 Punkte Abzug
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