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Samstag 12.08.17 16:44 Uhr|Autor: Thorsten Sanders153
Die Fußballerinnen des TSV Abbehausen in der Saison 2017/2018 Dennis Weiß

Abbehauserinnen setzen auf Flexibilität

So toll die vergangene Saison auch verlaufen ist am Sonntag geht wieder alles von vorne los.

Um 15 Uhr erwarten die Landesliga-Fußballerinnen des TSV Abbehausen zum Auftakt die SG Timmel/Moormerland. Ein Duell, das schon in der vorigen Spielzeit für jede Menge Spannung sorgte.

Insgesamt drei Mal trafen die beiden Mannschaften aufeinander. Jeweils mit dem knapp besseren Ende für die Grün-Gelben. Durch die Erfolge in den direkten Vergleichen sicherte sich der TSV nicht nur den 3. Platz in der Abschlusstabelle, sondern auch den Bezirkspokal. Im Finale siegte das Team von Trainer Daniel Behrens mit 2:1.

"Wir haben eine gute Saison gespielt", sagt Behrens rückblickend. Es werde aber nicht so einfach, erneut Dritter zu werden. "Die Liga ist ausgeglichener geworden. Drei oder vier Mannschaften haben sich den Aufstieg zum Ziel gesetzt. Da müssen wir erstmal mithalten", fügt der Coach hinzu.

Am Personal soll es nicht liegen. Keine Spielerin hat den Verein verlassen, als einziger Neuzugang wurde Lorena Opitz (TSV Düring) präsentiert. Eingespielt sollte das Team also sein.

Prunkstück in der abgelaufenen Spielzeit war die Defensive. Mit 23 Gegentoren in 24 Spielen stellten die Abbehauserinnen die beste Hintermannschaft der ganzen Landesliga. "Das Niveau wollen wir halten. Und vorne schießen wir eigentlich immer ein Tor", sagt Behrens. Die taktische Ausrichtung will der Trainer je nach Gegner entscheiden.

Außerdem hänge die jeweilige Spielweise auch immer von den Spielerinnen ab, die gerade verfügbar sind. "Ich möchte die Mädels nur ungern auf ungewohnten Positionen spielen lassen. Also kann es sein, dass wir mal offensiver und mal defensiver spielen. Je nachdem, wer da ist", sagt Behrens.

Viel hängt für den Coach vom Saisonstart ab. "Es ist immer wichtig, die ersten Spiele erfolgreich zu bestreiten. Sonst hängt man gleich unten drin", erklärt Behrens. Ein mieser Auftakt könnte den Druck auf die Mannschaft erhöhen, und damit müssten die Spielerinnen mental erst einmal klarkommen.

Am Sonntagnachmittag ist Behrens schlauer. Dann kann er nach einer Partie gegen einen ungefähr gleichstarken Gegner einschätzen, wohin die Reise geht. Saisonziel ist es, nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu bekommen. "Aber das will niemand", weiß auch der Coach. Am liebsten möchte sich Behrens über die ganze Saison hinweg in der oberen Tabellenhälfte aufhalten. Da wäre ein Sieg zu Beginn gegen Timmel schon mal ein Anfang.

In der ersten Runde des Bezirkspokals besiegten die Abbehauserinnen am Dienstag den VfL Stenum nach Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten hatte es 2:2 gestanden. Der TSV hatte schon mit 0:2 zurückgelegen. Dann trafen Samantha Müller und Geske Kaemena. Im Elfmeterschießen hielt Torhüterin Charlene Schütt zwei Elfmeter. Die Abbehauser Schützinnen trafen.

 
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