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Mittwoch 11.10.17 14:31 Uhr|Autor: tz.de - Florian Weiß1.171
Der Löwen-Block beim letzten 1860-Gastspiel in Augsburg im September 2010. Foto: mis

1860-Fans: Geschlossene Anreise und Treffpunkt in Augsburg

Motto "Löweninvasion"
Die Ultras des TSV 1860 rufen die Löwen-Fans zur gemeinsamen Anreise zum Auswärtsspiel in Augsburg auf und nennen einen bestimmten Treffpunkt vor Ort.

Die gesamte Südtribüne der Augsburger WWK-Arena wird am Samstag in Löwen-Hand sein, 7000 Münchner Fans werden in der Fuggerstadt erwartet. Und wie es sich für so ein emotionales und großes schwäbisch-oberbayerische Duell gehört, wollen die Fans des TSV 1860 geschlossen anreisen und gemeinsam die Fahrt ins Stadion antreten.

Unter dem Motto „Löweninvasion“ ruft die Ultra-Gruppierung „Münchner Löwen“ auf, dass die Fans der Blauen gemeinsam mit dem Regionalexpress 57028 um 10.03 Uhr vom Münchner Hauptbahnhof (Gleis 14) nach Augsburg reisen und sich dort ab 11.00 Uhr am Königsplatz in Laufdistanz zum Bahnhof treffen. Von dort verkehren Straßenbahnen zum Stadion. Zudem fordern sie, dass die Münchner Fans „alle in schwarz“ gekleidet erscheinen sollen.

Auf weitere Instruktionen oder gar martialische Aufforderungen verzichten die Ultras - im Gegensatz zu ihren Augsburger Pendants. Diese forderten nämlich auf Plakaten „Stadtgrenzen sichern: Münchner verjagen!“ oder auch „Löwenfans kann man kleinreden oder groß bekämpfen“. Das Verhältnis zwischen Münchner und Augsburger Fangemeinde ist bekanntlich eher „schwierig“, derartige Ankündigungen sorgen nicht gerade für Ruhe im Vorfeld. Die Polizei stufte das Duell zwischen dem FCA II und 1860 als Hochrisikospiel ein, weswegen die Partie auch nicht im Rosenaustadion gespielt wird.

20.000 Zuschauer werden in der WWK-Arena erwartet. Das heißt, dass rund 10.000 Plätze frei bleiben werden, was auch an der Ticketvergabe des FC Augsburg an Bundesliga-Dauerkartenbesitzer liegt. Es bleibt zu hoffen, dass die Löwen-Fans sich nicht provozieren lassen und auch in Augsburg stimmgewaltig und friedlich ihre Mannschaft unterstützen werden, wie sie es schon seit Saisonbeginn in beeindruckender Manier getan haben.


 
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