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Freitag 01.09.17 17:00 Uhr|Autor: Lukas Gutzler446
Teil eines starken Ensembles: der Pfeddersheim Kameran Rahim (rechts) im Zweikampf mit dem Herrnsheimer Süleyman Kaplan. Foto: pa/Dirigo

Qualität auch von der Bank

Stark gestartete Pfeddersheimer erwarten Ingelheim zum Spitzenspiel

PFEDDERSHEIM. Die TSG Pfeddersheim II schickt sich an, den nächsten Entwicklungsschritt zu vollziehen. Vor zwei Jahren nur über Umwege zum Klassenerhalt gekommen, sicherten sich die Miehe-Schützlinge im vergangenen Jahr recht souverän den Ligaverbleib. Im laufenden Spieljahr hinterlassen die TSGler bislang einen starken Eindruck, sodass sie sich nun auf ein packendes Spiel gegen den Tabellenvordermann Spvgg. Ingelheim freuen dürfen.



Um von einem Spitzenspiel zu sprechen, ist es freilich noch zu früh. Dennoch ist das Match für den Tabellendritten ein Highlight: „Das haben sich die Jungs verdient. Der Erfolg in Saulheim am vergangenen Wochenende hat unseren guten Saisonstart gekrönt. Das gibt Selbstvertrauen“, lobt Trainer Björn Miehe. Doch wo liegt das Erfolgsrezept der TSG-Zweiten? Miehe betont, dass sich die Mannschaft insgesamt weiterentwickelt habe: „Das habe ich vor der Saison gefordert. Wir sind jetzt drei Jahre in Folge in der Bezirksliga, langsam muss man eine Entwicklung sehen.“ Dazu kommt, dass die Neuzugänge gut eingeschlagen sind. Miehe schwärmt: „Die Mischung stimmt einfach. Ich möchte keinen herausheben, wir brauchen jeden Einzelnen.“ Vor allem die Tiefe des Kaders lässt den Coach frohlocken. Er nennt ein Beispiel: „In Saulheim konnte ich etwa einen Spieler wie Luca Di Silvestre von der Bank bringen. Er war im letzten Jahr ein wichtiger Leistungsträger. Nun konnte er als Einwechselspieler Impulse setzen.“ Bei aller Lobhudelei tut Miehe aber auch gut daran, seine Mannschaft auf dem Boden der Tatsachen zu halten: „Wenn wir nicht jede Woche Vollgas geben, haben wir keine Chance.“ Das Ziel der Pfeddersheimer ist klar: Mit dem Abstieg möchte man nichts zu tun haben. „Wir wollen eine Rolle spielen wie letztes Jahr die Saulheimer: Immer so acht bis zehn Punkten vor der Abstiegszone“, untermauert Miehe. Gegen Landesligaabsteiger Ingelheim sind die Pfeddersheimer zwar Außenseiter. Doch Miehe möchte nicht von einem Bonusspiel sprechen: „Wir spielen zuhause immer auf Sieg.“ Auch vom 5:2-Erfolg der Ingelheimer gegen Weisenau lässt sich der Übungsleiter, der lediglich auf Lukas Springer verzichten muss, nicht blenden: „Weisenau hat in Durchgang zwei viel Druck gemacht. Das Ergebnis ist eine Hausnummer, verbreitet bei uns aber nicht Angst und Schrecken.“

Der TSV Gundheim will sich beim TSV Schott Mainz II für die klare Heimschlappe gegen Italclub Mainz revanchieren. Die SG Eintracht Herrnsheim sucht beim SV Guntersblum weiter nach dem richtigen Schlüssel für die Bezirksliga, während der VfL Gundersheim beim SV Weisenau gefordert ist. Eine knifflige Aufgabe steht auch dem SV Gimbsheim ins Haus. Gastgeber Basara Mainz verfügt über viel Qualität.



 
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Tabelle
1.
Hechtsheim (Ab) 1016 23
2.
Ingelheim (Ab) 1011 22
3.
Zornheim 1014 21
4.
Pfeddersheim II 916 20
5.
Italclub MZ 1014 20
6.
Basara (Auf) 820 17
7. SVW Mainz (Ab) 98 16
8.
Schott Mainz II 9-3 12
9.
Klein-Winter 10-3 11
10.
Saulheim 10-11 11
11.
Gimbsheim 10-12 11
12.
Fon. Finthen 10-2 10
13.
Gundersheim 10-12 10
14. Herrnsheim 10-18 7
15. Guntersblum 9-13 3
16. Gundheim 10-25 1
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