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Freitag 11.11.16 18:00 Uhr|Autor: Nico Brunetti 411
Hofft, seinen Kader aus dem Jugendbereich auffüllen zu können: Gau-Bickelheims Trainer Christian Stelzel. Archivfoto: pa/Axel Schmitz

Gau-Bickelheim gehen die Spieler aus

Neben Delibasi fehlt Coach Stelzel die halbe Hintermannschaft +++ Armsheim will Sieg gegen Eich

Gau-Bickelheim. Es war das Thema des vergangenen A-Klassen-Spieltages und wird die Beteiligten auch noch eine Weile beschäftigen. Ob der Auseinandersetzung zwischen Schiedsrichter und zwei Spielern der TSG Gau-Bickelheim einer davon war Ümit Delibasi wurde noch kein offizielles Urteil gefällt. Noch ist der Südwestdeutsche Fußballverband dabei, die Stellungnahmen einzuholen. Inwiefern es vereinsintern wegen der Vorfälle nach dem 5:5 bei SW Mauchenheim noch Konsequenzen gibt, ist noch offen. Entscheidend sind die genauen Details, was genau Delibasi und sein Mitstreiter zum Schiedsrichter gesagt haben. TSG-Abteilungsleiter Andreas Brunk erklärt: „Das kommt drauf an, was da gefallen ist.“ Brunk möchte sich möglichst im zweiten Mannschaftstraining ein Bild machen und mit den TSG-Akteuren sprechen. „Ich mache das lieber im persönlichen Gespräch“, so Brunk.



Trainer Christian Stelzel hält sich in dieser Angelegenheit ganz bewusst zurück. „Andreas übernimmt den Part, er kennt sich da besser aus.“ Und letztlich wird er die Entscheidung auch mittragen, sagt Stelzel. Fakt ist schon einmal: Ümit Delibasi wird ihm am Wochenende fehlen und das beschäftigt ihn deutlich mehr als die Vorfälle in Mauchenheim. „Ich muss schauen, dass ich elf Spieler auf den Platz bekomme“, erklärt er. Denn neben dem Zehner wird Stelzel wohl auch drei Spieler ersetzen müssen: Ahmet Bilgic, Yunal Aptula und Firat Akinci. Das Problem: Alle drei gehören der Hintermannschaft an. Und „alle wissen, dass wir nicht mit Defensivspielern gesegnet sind“, sagt der Coach. Deshalb fragt er wohl auch bei Brunk an, ob die Möglichkeit besteht, den einen oder anderen Jugendspieler für das kommende Derby beim Tabellenletzten SG Wöllstein/Siefersheim zu gewinnen.

Brunk ist gespannt, inwiefern die Vorfälle aus Mauchenheim Einfluss nehmen. Er glaubt allerdings schon, dass sein Team positiv weitermacht. Stelzel ist sich gar sicher: „Das wird keinen Einfluss auf die Leistung haben, weil der Konflikt auch nur zwei, drei Spieler betroffen hat.“ Bewusst ist ihm, dass im Duell gegen seinen Ex-Klub ein Gegner wartet, der „um jeden Punkt kämpft.“

Ein Schlüsselspiel erwartet dagegen den TSV Armsheim. Das heimstärkste Team der A-Klasse kann sich zuhause gegen den FC Germania Eich richtig oben festsetzen. Das ist auch das Ziel. „Wir wollen die drei Punkte“, macht TSV-Coach Dirk Willems unmissverständlich klar. Und hat aufgrund der sieben Punkte aus den vergangenen drei Spielen die Zuversicht, dass das klappt. „Die letzten drei Spiele waren sehr erfolgreich für uns.“ Er ist glücklich darüber, wie seine Fußballer als Team zusammen agieren und kann auch ein Lob ob des Fitnesszustandes aussprechen. „Wir haben zuletzt Ausdauerstärke gezeigt. Da macht sich die Intensität der Vorbereitung bemerkbar.“

Offen für die Partie gegen Eich ist noch die Torwartfrage. So ist es ungewiss, ob der zuletzt gut aufgelegte Marcus Thor, der angeschlagene Marco Del Pin oder Eduard Müller im Tor steht. Das muss Willems auch mit Andrej Scheck, dem Trainer der zweiten Mannschaft besprechen. Wieder zur Verfügung steht Marcel Borniger. Aus privaten Gründen fehlt Lars Dechent. Ein Einsatz von Benedict Martin ist fraglich. Über den Gegner sagt Willems: „Eich ist eine starke Mannschaft, die sich gut verstärkt hat.“



 
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