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Donnerstag 06.07.17 11:02 Uhr|Autor: Dirk Meier 620
Noch mit etwas skeptischem Blick sieht Memmelsdorfs Coach Rolf Vitzthum der neuen Spielzeit in der Landesliga Nordost entgegen. F: Meier

Mit Kontinuität ins Neuland

Der SV Memmelsdorf geht in der anstehenden Spielzeit mit kaum verändertem Kader in der Landesliga Nordost an den Start
Von der Landesliga Nordwest in die Gruppe Nordost ist der SV Memmelsdorf gewechselt. Die Mannschaft von Trainer Rolf Vitzthum (49) betritt damit unbekanntes Terrain, wenngleich es eine Rückkehr in heimische Gefilde ist. Denn die Fahrten in der Nordwest-Staffel waren zum Teil erheblich weiter als jetzt. Aber was sportlich auf das Team aus dem Bamberger Raum zukommt, können die Verantwortlichen noch nicht so recht einschätzen. Im Großen und Ganzen ist die Truppe beim Ex-Bayernliga-Klub zusammengeblieben. Die Mannschaft wurde punktuell verstärkt. Der Kader ist fast komplett, gesucht wird nur noch ein Torwart.

Nach demAbstieg aus der Bayernliga Nord vor zwei Jahren hatte der SV Memmelsdorf zwei Spielzeiten lang in der Landesliga Nordwest gespielt. 2015 wurde Rolf Vitzthum als Trainer installiert, der eine neue Truppe aufgebaut hat, die sich inzwischen stabilisiert hat. Nach Platz zehn im ersten Jahr wurde die vorige Saison auf Rang fünf beendet und es wäre sogar noch mehr drin gewesen. Nun beginnt eine neue Zeitrechnung in Memmelsdorf, denn die Gruppe Nordost ist Neuland für die Oberfranken. "Ich weiß wirklich nicht, was uns da erwartet. Wir haben zwar im Vorjahr einige Testspiele gegen Klubs dieser Liga bestritten und alle gewonnen, aber das sagt überhaupt nichts aus. Wir werden uns überraschen lassen müssen, was da auf uns zukommt", meint Vitzthum. Der vertraut aber dem eingespielten Kader, will sich aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und gibt daher derfensiv als Ziel einen einstelligen Tabellenplatz aus. Den sollte der SVM auch erreichen können, denn die Truppe ist zu einem Team gewachsen. Der Wechsel in Nordost-Liga ist von den Fahrten her günstiger. Selbitz und Mitterteich sind um die 100 Kilometer entfernt, Feucht 80 und Schwabach 90 Kilometer. Die anderen Konkurrenten sind alle innerhalb einer Stunde zu erreichen.

Drei Neuzugänge und nur ein einziger Abgang.

Personell gesehen war es beim Ex-Bayernligisten eher ein ruhiger Sommer, es gibt nur drei Neuzugänge. Dazu gekommen sind der erfahrene Torwart Daniel Horcher (33) vom Bayernligisten DJK Don Bosco Bamberg, Mittelfeldspieler Deniz Yilmaz aus der U19 des FC Eintracht Bamberg und Tobias Weber (27) vom Bezirksligisten SV Merkendorf, der bis 2014 schon in Memmelsdorf gespielt hat. Es gibt nur einen einzigen Abgang und das ist Torhüter Jürgen Jensch. Der 25-Jährige geht mit unbekanntem Ziel, verändert sich aus beruflichen Gründen in den Augsburger Raum und wird versuchen, sich dort einem Klub anzuschließen. "Daher sind wir noch auf der Suche nach einem Torhüter. Wir wollten auch noch einen Stürmer verpflichten, was aber nicht geklappt hat", lässt Vitzthum wissen.

 
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