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Mittwoch 30.08.17 08:37 Uhr|Autor: Donau-Zeitung573
Mann mit der Maske: Daniel Scheider (rechts) ließ sich durch seine medizinische Schutzvorrichtung nicht stören und köpfte zum 3:0 gegen den FC Günzburg ein. F.: Gisela Ott

Durchblick trotz Maske

Holzheims Daniel Scheider überzeugt auf der „Zehn“ +++ Holzheim und Schretzheim zahlen Lehrgeld
Die Kreisliga West führten drei Vereine mit zwei Siegen in ihren zwei Spielen an: Neben der U23 des FC Gundelfingen und dem SC Altenmünster ist dies etwas überraschend auch der TSV Haunsheim. Und auch der SV Holzeim ist wieder in der Spur.

Beim 3:0 des SVH gegen den FC Günzburg lief Daniel Scheider mit Gesichtsmaske auf – die ihn aber nicht daran hinderte, zum Endstand einzuköpfen. Durchblick bewahrt! SVH-Trainer Rainer Grimminger hatte seine Jungs sehr gut auf den Favoriten eingestellt, aber sein entscheidender Schachzug war, den lauf- und zweikampfstarken Daniel Scheider auf die „Zehn“ zu stellen. So hatten die Aschbergler deutlich mehr Offensivkraft und Timo Czernoch wurde als „Alleinunterhalter“ entlastet. Czernoch dankte es mit sehenswerten Toren. Die Dauer der Sperre von Kapitän Stefan Allmis ist noch offen, Grimminger selbst kann aufgrund eines hartnäckigen Blutergusses ebenfalls noch nicht auflaufen. Und bei Dominik Czernoch wird der Arztbesuch zeigen, wie schwer die Verletzung ist.

Als „unnötige Niederlage“ betitelte Coach Falko Ballin vom SV Aislingen das 2:3 gegen den SC Altenmünster. Mit dem ersten Durchgang war der Trainer noch zufrieden. Sein Team hat die Vorhaben umgesetzt, Aggressivität gezeigt und Bälle gewonnen. Nach der Pause das Gegenteil: Mit Fehlpässen wurden die Gäste förmlich aufgebaut. Und dies, obwohl Aislingen zwei Mann in Überzahl war. „Heute haben wir viel Lehrgeld gegen clevere Fußballer aus Altenmünster bezahlt“, schlussfolgerte der Trainer.

Nach der Auswärtsniederlage gegen Vorjahresdritten SpVgg Ellzee heißt es für Neuling BC Schretzheim, jetzt schnell die richtigen Schlüsse zu ziehen und in die Erfolgsspur zurückzukehren. Ein erster Ansatz wäre mehr Stabilität in der Abwehr. Ein Blick auf das Torverhältnis (5:7) zeigt, wo zurzeit Handlungsbedarf besteht. Sieben Gegentore (davon drei Elfmeter) in zwei Spielen sind zuviel. Die Kleeblättler hoffen, dass sich Torhüter Tobias Aninger nicht schwerer verletzt hat und am Wochenende zur Verfügung steht. Sportleiter Peter Piak: „In unserer Mannschaft muss ein Umdenken stattfinden. Aus solchen Niederlagen müssen die richtigen Schlüsse gezogen werden.“

 
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